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24.10.2007 08:55 #1Senior Mitglied
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Google zeigt geheime Überwachungsbilder
Einige Sicherheitsdienste nehmen es mit dem Datenschutz offenbar nicht so genau: Wer bei Google bestimmte Befehle eingibt, erhält Bilder von Tausenden Überwachungskameras weltweit. Aus Schulen, Firmen und von öffentlichen Plätzen. Die Sicherheitslücke ist seit langem bekannt, verbessert hat sich kaum etwas.
Voyeure kommen bei Google voll auf ihre Kosten. Nach der Eingabe einiger Befehle spuckt die Suchmaschine Tausende Überwachungskameras aus, die ihre Bilder über das Internet senden. Darunter sind Innenaufnahmen aus Firmen, Lagerräumen und Schulen, aber auch von öffentlichen Plätzen und Straßenkreuzungen. Oft kann die Kamera geschwenkt, das Bild herangezoomt werden – um die Gesichter der Menschen noch besser zu erkennen. Viele der offen zugänglichen Kameras stehen in den USA, einige in Europa und Asien. Manche sind bewusst für die Öffentlichkeit freigeschaltet worden, viele andere nicht. Der Grund, warum sie trotzdem über Google für jeden verfügbar sind: Sie sind erschreckend schlecht geschützt.
Der Google-Spider schlägt zu
Die Kameras sind ans Internet angeschlossen, damit das Sicherheitspersonal sie aus der Ferne überprüfen kann. Manchmal sind bestimmte Bereiche dieser Webseiten Passwort geschützt – oder die Adressen sind so kryptisch, dass sie normalerweise nicht angesurft werden. Doch das Google-Suchprogramm („Spider“) dringt manchmal auch in Webseiten-Bereiche vor, die hinter dem Passwort stecken. Die Sicherheitslücke ist seit fast drei Jahren bekannt. Geändert hat sich wenig. Wer sich die Überwachungskameras anschauen möchte, gibt folgende Befehle in die Google-Suchmaske ein:
- inurl:ViewerFrame?Mode=
- inurl:ViewerFrame?Mode=Refresh
- inurl:axis-cgi/jpg
- inurl:axis-cgi/mjpg
- inurl:view/indexFrame.shtml
- inurl:view/index.shtml
- inurl:view/view.shtml
- liveapplet
Google gibt anschließend je nach Befehl Tausende Kameras an. Verhindern könnten Sicherheitsbeauftragte das, indem sie dem Google-Programm genau sagen, wo es suchen darf und wo nicht. Oder aber mit einer verbesserten Passwort-Abfrage.
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24.10.2007 08:55 # ADS
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