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Thema: N78 Testbericht
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06.06.2008 00:29 #1Administrator












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N78 Testbericht
Test: Nokia N78 (Handy) - Finne für Fußgänger
Viel Multimedia, Fußgänger-Navigation und schnelles Internet - das Nokia N78 ist ein Allround-Talent. Doch auch das neueste Gerät der erfolgreichen N-Serie ist nicht unfehlbar.
Mit der nagelneuen Navigations-Software Nokia Maps 2.0 inklusive Fußgänger-Navigation, coolem FM-Transmitter, WLAN, HSDPA und 3,2-Megapixel-Kamera macht dem Nokia N78 auf dem Gebiet Multimedia kein anderes aktuelles Handy etwas vor.
Doch um einen Platz weit vorn in unserer Handy-Bestenliste zu belegen, reicht das noch lange nicht aus. So musste sich der Nachfolger des beliebten N73 Music Edition unter anderem in Sachen Bedienung, Akkulaufzeit und Handling beweisen. Insbesondere bei letzterer Disziplin entdeckten wir im Test unangenehme Schwächen auf.
Ausstattung I: Multimedia-Protz
GPS, WLAN, HSDPA, FM-Transmitter und viel, viel mehr – die Ausstattung des N78 lässt kaum Wünsche offen.
Telefonfunktionen
Dank GSM-Quadband ist das N78 fit für den globalen Einsatz. Die Betriebsoberfläche S60 3rd Edition sorgt für den gewohnten Symbian-Bedienungskomfort nach dem einfachen Unterpunktverfahren. Eine spezielle Multimedia-Taste, direkt neben der Auflege-Taste, führt den Nutzer ohne Umwege ins Multimedia-Menü.
Von Adressbuch, Kalender, Aufgabenliste über Sprachwahl und Sprachsteuerung bis hin zu 26 möglichen Profilen, ist quasi alles an Bord was ein gut ausgestattetes Handy an Telefon-Funktionen benötigt. Selbstverständlich können Sie mit dem N78 auch Ihre Outlook-Kontakte per Bluetooth oder USB mit dem Rechner synchronisieren.
Datenfunktionen
Online-Aufgaben meistert Nokias neustes N-Serie-Modell dank Datenturbo HSDPA und zusätzlichem WLAN-Empfänger (IEEE802.11 b/g) ohne Probleme. Für den vollständigen Seitenaufbau der Xonio-Homepage benötigte das N78 etwa 30 Sekunden – ein passabler Wert.
Den Transfer unserer 3 MByte großen Test-MP3 per Drag and Drop vom XP-Rechner auf die Speicherkarte (2 GByte microSD-Karte gehört zum Lieferumfang) bewältigte das N78 in nur 3 Sekunden. Ganz ohne Treiber-Installation hat unser XP-Testrechner das N78 als Massenspeichergerät erkannt.
Multimedia-Funktionen
Das Nokia N78 kommt als erstes Nokia-Handy überhaupt mit einem integrierten FM-Transmitter auf den Markt. Erste Erfahrungen in dieser Richtung konnte der Hersteller allerdings schon beim Nokia 500 Navigationssystem sammeln, welches ebenfalls einen eingebauten FM-Sender besitzt. Vorteil der neuen Musikfunktion: Sie können Ihre Lieblingssongs vom Handy komfortabel über das Auto- oder Küchenradio hören. Im Test klappte diese Funktion reibungslos und gefiel uns sehr gut.
Die eingebaute 3,2-Megapixel-Kamera (Carl-Zeiss-Optik) bietet eine passable Bildqualität und ermöglicht dem Nutzer viele manuelle Einstellmöglichkeiten von Weißabgleich bis Belichtungskorrektur. Auch eine Zweit-Kamera auf der Vorderseite für Video-Telefonate gehört zur Kamera-Ausstattung. Einen echten Blitz, wie beispielsweise beim N82, vermissen wir allerdings.
Ausstattung II: Das bietet die Navigation
Nokia bringt ab sofort auch Fußgänger ans Ziel und hat seine Software aufgepeppt. Auch weitere Extras wie Satellitenbilder und Geotagging warten im N78.
Nokias neue Navi-Software Maps 2.0 ist ein echter Fortschritt beim Thema Handy-Navigation.
So fand der A-GPS-Empfänger unseren Standort in flotten 45 Sekunden. Nokia Maps 2.0 überzeugt zudem mit einer neuen Oberfläche und neuen Funktionen. Das Update eignet sich natürlich für Autofahrer, geht aber zudem auch auf die Bedürfnisse von Fußgängern ein – was bisher noch kaum ein mobiler Lotse leistet. Dabei sollen die Kartendaten im Modus „Gehen“ detailliertere Richtungsangaben bieten. Auch Park- und Gehwege zeigt der Navigationsdienst an, ebenso Satellitenaufnahmen. Schade: Navi-Sprachansagen können nicht über den FM-Transmitter über das Autoradio wiedergegeben werden. Die schwache Tastatur gibt zudem Abzüge bei der Navigations-Steuerung.
Um sich von A nach B führen zu lassen, muss allerdings wie bisher eine Lizenz zugekauft werden. Die vorinstallierten Kartendaten zu Deutschland, Österreich und der Schweiz erlauben zunächst nur eine Routenplanung. Wie zielsicher das N78 an gewünschte Adressen führt, werden wir in Kürze in einem ausführlichen Navi-Test überprüfen.
Virtuelle Statdführer optional
Darüber hinaus können Maps-2.0-Nutzer virtuelle Stadtführer für ihre Reise über das Handy bestellen und sich Infos zu Sehenswürdigkeiten in Bild und Video wiedergeben lassen.
Ihre Fotos kann das N78 auf Wunsch mit geokodierten Daten hinterlegen (Geotagging), die als eine Art Sonderziel abgespeichert oder verschickt werden und sich für eine nächste Anfahrt direkt ansteuern lassen. Auf eine Kompassfunktion wie bei Nokias 6210 Navigator wurde verzichtet.
Hinweis: Eine Beta-Ausführung der Nokia Maps 2.0 können Nutzer der bisherigen Software-Version bereits gratis von der Webseite des Herstellers herunterladen.
Praxis: Viele Schwächen
Billige Plastik-Rückseite, nervige Tastatur, sinnloser Touchcursor – bei der Handhabung zeigt das N78 seine Schwächen.
Handhabung/Bedienung
Ungewohnt viele Schwächen zeigt Nokias N-Serie-Modell bei der Handhabung und Verarbeitung. Die Tastatur besteht aus vier schmalen Tastenfeldern, wobei die einzelnen Ziffernfelder nicht voneinander abgegrenzt sind. Dies ist insbesondere beim SMS-Tippen oder Wählvorgang wirklich nervig, da Sie ständig auf das Ziffernfeld schauen müssen.
Ein weiteres Ärgernis ist der neuartige Touchcursor, mit dem der Nutzer eigentlich komfortabel per Daumendreh durchs Menü kreisen soll. Das Gegenteil ist der Fall: Die Befehle werden selten bis gar nicht ausgeführt. Unserer Meinung nach ist diese „Hilfestellung“ völlig unnötig, da die Steuerung mit der eigentlichen 5-Wege-Navigation deutlich besser funktioniert.
Weitere Kritikpunkte: Die Akku-Abdeckung auf der Handy-Rückseite besteht aus billigem Plastik und die glatten Oberflächen auf der Vorderseite verlangen häufig ein Poliertuch. Immerhin konnte das 2,4 Zoll große TFT-Display mit guter Helligkeit und Kontrast punkten. Praktisch: Im Kamera-Modus wechselt die Display-Ansicht automatisch ins Quer-Format.
Akku/Akustik
Mit einer Sprechzeit von gut vier Stunden bei stärkster Sendeleistung bietet das N78 einen wirklich ausdauernden und leistungsfähigen Akku. Beim Akkustik-Test lieferte das N-Serie-Handy eine passable Vorstellung. Besonders die Töne über den Lautsprecher waren für den Gesprächspartner sehr gut zu verstehen.
Fazit: Gut, nicht perfekt
Das Nokia N78 ist ein Highlight für echte Multimedia-Freaks. Viel mehr an Technik passt heutzutage in ein Handy nicht rein. Am Ende reicht es nur für Platz 5 in der Handy-Bestenliste, da die Finnen bei der Verarbeitung und Tastatur geschlampt haben.
Das in nahezu allen Netzen funkende und mit zig Multimedia-Anwendungen und allen aktuellen Datenfunktionen bestückte N78 dürfte den Geschmack zahlreicher Handy-Fans treffen.
Mit Neuheiten wie einem FM-Transmitter und einer speziellen Fußgänger-Navigation ist es vielen seiner Kollegen in Sachen Multimedia-Ausstattung überlegen. Mit WLAN, fettem Speicher, S60-Oberfläche und Datenturbo HSDPA kann es sich auch bei den Daten- und Telefonfunktionen sehen lassen.
Bei der Kamera bietet Nokia dagegen nur Standardkost, weder Blitz noch optischer Zoom wurden beim N78 integriert. Kompromissbereitschaft in Sachen Handhabung verlangen dem Nutzer auch die schmalen Tasten, der unnötige Touchcursor und die klapprige Rückseite ab.
Das Nokia N78 ist ab Ende Mai/Anfang April für etwa 420 Euro zu haben
Quelle: [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.]Geändert von Webmaster (06.06.2008 um 00:36 Uhr)
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06.06.2008 00:29 # ADS
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06.06.2008 10:42 #2Junior Mitglied

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AW: N78 Testbericht
Leider wurde das Handy "nur" mit einer 3,2 Megapixel Kamera ausgestattet, über die Verarbeitung kann man streiten. Für einige wie die Tester hier ist sie schlecht für andere akzeptabel, aber bei einem Preis von 420€ kann man schon etwas erwarten!
Im Moment ist das Handy ja nur bei Vodafone erhältlich, werde es mir daher erstmal sicher nicht zulegen.
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25.05.2009 19:13 #3Neuling
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AW: N78 Testbericht
Das Gerät ist mit GPS ausgestattet. Das hätte nicht ungetestet bleiben sollen, weil sich hier ein weiterer Kritikpunkt auftut: Das Gerät findet mittels des integrierten GPS keine Satelliten, während A-GPS ziemlich gut arbeitet. Die GPS-Funktion ist aber wichtig für Benutzer ohne Datentarif. Leider funktioniert sie nicht. Das hätte im Testbericht erwähnt werden müssen.
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