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Thema: Nokia 3120 Testbericht
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11.06.2008 09:50 #1Administrator












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Nokia 3120 Testbericht
Nokia 3120 classic im Test - UMTS preiswert
Ein Markenhandy zeichnet sich meist nicht nur durch eine hohe Qualität aus, sondern auch dadurch, dass das Logo des Herstellers prominent auf der Vor- oder Rückseite sichtbar ist. Doch auch wenn das Logo nicht zu sehen wäre, könnten Handy-Experten schon anhand des Designs erkennen, von welchem Hersteller das jeweilige Telefon stammt. So auch im Fall des Nokia 3120 classic, das unsere Redaktion einem ausführlichen Test unterziehen konnte. Es kommt im für Nokia typischen Kompakt-Design mit schlanken Abmessungen und großen Tasten daher. Markanter Unterscheid zu vielen anderen Nokia-Modellen: die abgerundete Form am unteren Ende.
UMTS ja, HSDPA nein
Das Ziel von Nokia ist bei diesem Modell klar: Das 3120 classic soll Kundenkreise mit enger geschnalltem Geldbeutel für mobile Breitband-Dienste ansprechen - weltweit. Das "kleine Schwarze", das im Fachhandel für rund 150 Euro angeboten wird, ist dank der integrierten Quadband-Antenne rund um den Erdball in GSM-Netzen nutzbar, funkt aber auch in UMTS-Netzen. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel auch Videotelefonate geführt werden können und ein schneller Internetzugriff möglich ist. Allerdings nur mit maximal 384 Kilobit pro Sekunde im Downstream.
Eine HSDPA-Kompatibilität, die Downloads mit DSL-Geschwindigkeit zulassen würde, fehlt leider. Dafür steht aber EDGE bereit. In entsprechend ausgebauten GSM-Netzen kann mit immerhin noch rund 200 Kilobit pro Sekunde im Internet gesurft werden. Das reißt niemanden wirklich vom Hocker, ist aber allemal besser als das Surfen mit ISDN-Geschwindigkeit. Mit an Bord ist neben einem E-Mail-Client auch ein HTML-Browser (Opera Mini), der in der Praxis recht intuitiv zu bedienen ist. Lediglich das eintippen von Internetadressen ist mühsam.
Schön handlich
Besonders erfreulich ist, dass das 3120 Classic auch die Bedürfnisse älterer Mobilfunkkunden abdecken kann. Es liegt durch die gummierte Rückseite sehr gut in der Hand und lässt sich dank der vergleichsweise großen Tasten mit optimalem Druckpunkt sehr gut bedienen. Im Gegensatz zu vielen anderen Handys ist es bei diesem Modell zum Beispiel beim SMS-Schreiben praktisch unmöglich, die falsche Taste zu treffen. Eine gewisse Eingewöhnungszeit selbstverständlich vorausgesetzt.
Durch das für Nokia typische Symbian-40-Menü zu navigieren, ist auch beim Nokia 3120 classic ein Kinderspiel. Java-animierte Grafiken erleichtern das Zurechtfinden und das Auswählen der wichtigsten Telefonfunktionen. Erst bei den zahlreichen Unterpunkten der einzelnen Hauptmenüpunkte wird es deutlich unübersichtlicher. Wer schon einmal ein Nokia-Handy besessen hat, wird keine Probleme bekommen, technisch weniger versierte Nutzer hingegen schon. Sichtbar werden alle Inhalte über ein zwei Zoll großes TFT-Display, das 16,7 Millionen Farben darstellen kann. Die Farbvielfalt kommt insbesondere dann zur Geltung, wenn auf dem Display die Fotos angeschaut werden, die mit der integrierten Zwei-Megapixel-Kamera aufgenommen wurden.
Ordentliche Kamera
Stichwort Kamera: die Qualität ist für Schnappschüsse einer Handykamera ausreichend. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Auch wenn ein mehrstufiger Digitalzoom und ein Blitzlicht mit an Bord sind, fehlt es zum Beispiel an einer Autofokus-Funktion. Das hat zur Folge, dass die Fotos häufiger unscharf und nicht optimal belichtet wirken. Für einen Otto-Normal-Nutzer, der das ein oder andere Foto an Freunde senden oder auf der eigenen Homepage veröffentlichen möchte, reicht die Cam aber aus.
Als nicht sonderlich umfangreich erweisen sich die Extras, mit denen die Kameraführung abwechslungsreicher gestaltet werden kann. Nachtmodus und Serienbild-Funktion sind im Menü zwar hinterlegt, ließen sich bei unserem Testgerät aber nicht aktivieren. Auch die beiliegende Bedienungsanleitung ist in diesem Punkt keine Hilfe. Immerhin steht aber ein Selbstauslöser bereit, die Bildqualität lässt sich in drei, die Auflösung des Fotos sogar in sieben Stufen individuell einstellen. Und auf Wunsch ist sogar das Abdrehen von Videos möglich. Eine zweite Kamera auf der Front steht bereit, um Videotelefonate führen zu können.
Speicher erweiterbar
Der interne Speicher (24 Megabyte) ist ausreichend groß, um gut 100 Fotos bei höchster Auflösungsstufe abspeichern zu können. Dann dürfen aber keine Musikdateien für den ebenfalls integrierten MP3-Player hinterlegt sein. Abhilfe kann beim Speicherproblem eine optional zu erwerbende microSD-Karte schaffen. Wird sie in den entsprechenden Kartenslot integriert, wächst der Speicher auf bis zu vier Gigabyte an. Ergänzend zum MP3-Player ist auch ein Radio nutzbar.
Abgerundet wird die relativ große Palette an Extras durch eine Bluetooth-Schnittstelle (Achtung: keine Stereo-Funktion für kabellosen Musikgenuss), einen Organizer mit Kalender, Aufgabenlisten, Wecker und Countdown-Zähler und einen Flug-Modus. Wird dieser aktiviert, kann das Handy auch an Bord von Flugzeugen genutzt werden. Er deaktiviert alle Funktionen, durch die die empfindliche Bordelektronik gestört werden könnten. Dienste wie Kamera oder MP3-Player bleiben aber weiterhin nutzbar. Auch Push-to-Talk ist theoretisch verfügbar, wird in Deutschland allerdings von keinem Netzbetreiber unterstützt.
Fazit: Günstig und gut
Zweifelsohne wird das 111 x 45 x 13 Millimeter kleine und 85 Gramm leichte Nokia 3120 classic kaum einen Schönheitspreis gewinnen, es erfüllt allerdings zuverlässig seinen Zweck und ist schon allein deswegen eine Empfehlung wert. Einfache Bedienung gepaart mit MP3-Player, Radio und Kamera sorgen für Spaß abseits des Telefonierens. Etwas störend ist allerdings die vergleichsweise schlechte Sprachqualität. Häufiger musste bei Testanrufen ein Hall oder sogar ein Echo der eigenen Stimme registriert werden. Das ist für Wenignutzer nicht von großer Bedeutung, wer sein Handy allerdings häufiger für längere Telefonate nutzt, könnte schnell enttäuscht sein.
Zu beachten ist auch, dass der Lieferumfang eher spärlich ausfällt. Auf ein Datenkabel und eine Speicherkarte muss komplett verzichtet werden, das beiliegende Headset ist nur mit einem Ohrstecker ausgestattet. Stereo-Sound? Fehlanzeige! Der beiliegende Akku lieferte im Test bei einem Dauergespräch gut drei Stunden Energie. Die Bereitschaftszeit wird vom Hersteller mit bis zu zwöf Stunden angegeben.
Quelle: [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.]
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11.06.2008 09:50 # ADS
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12.06.2008 16:31 #2Junior Mitglied

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AW: Nokia 3120 Testbericht
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