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Thema: Ben Q Siemens Insolvenz
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01.10.2006 11:08 #1SchrottiGast
Ben Q Siemens Insolvenz
Holla ich bin neugierig was das jetzt gibt mit Ben Q Siemens die haben ja Insolvenz beantragt für Ben Q war es doch nicht so das richtige in der Mobilfunkbranche mit Siemens einzusteigen naja die Produkte die seit der kooperation auf den Markt gebracht worden sind waren nicht das Gelbe vom Ei denn es wurde sehr viel Schrott auf dem Markt gebracht.
Letztendlich ist es so das die Produkte die von BenQ-Siemens auf den Markt gebracht worden sind soviele Fremdprodukte eingebaut worden sind die miteinander nicht harmonierten deshalb meine vermutung die permanenten Fehler in der Software als auch Hardware.
Naja schaun wir mal wie das jetzt weiter gehen soll allein schon die armen Angestellten die ihren Job verlieren !
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01.10.2006 11:08 # ADS
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02.10.2006 10:05 #2Administrator













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Hoffungsschimmer für BenQ Mobile
Wenige Tage nach der Pleite des Handy-Bauers BenQ gibt es einen Hoffnungsschimmer für die Beschäftigten: Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Martin Prager kann die Produktion wohl zunächst bis Jahresende weiterlaufen. Ab Januar müsse das Unternehmen dann aber profitabel sein, sagte er in München. Vom taiwanischen BenQ-Mutterhaus ist kaum Hilfe zu erwarten. Die Bundesregierung schloss sich der Kritik am früheren Eigentümer Siemens an.
Prager zeigte sich insgesamt vorsichtig optimistisch. Unklar ist den Angaben zufolge derzeit aber der Zugriff auf die Handy-Patente, was für eine weitere Produktion wichtig ist. Von der Muttergesellschaft BenQ aus Taiwan ist nach einem Bericht des "Focus" keine Unterstützung zu erwarten. Sie lehne Hilfen an oder Übernahmen von deutschen Mitarbeitern ab. BenQ-Finanzchef Eric Ky Yu sagte dem Magazin: "BenQ geht nun an den Insolvenzverwalter. Wir müssen abwarten, was er unternimmt."
Siemens zahlte mehr Geld als bisher bekannt
Der taiwanischen BenQ-Konzern hatte die Produktion erst vor rund einem Jahr von Siemens übernommen. Die Münchener hatten bereits länger nach einer Lösung für die defizitäre Handysparte gesucht und bei der Abgabe noch Geld draufgelegt. Bisher war von einer Mitgift von etwa 350 Millionen Euro die Rede. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zahlte Siemens deutlich mehr als angenommen. Aus dem Konzernabschluss 2005 gehe aber hervor, dass von dem Verlust aus dem Verkauf der Handy-Sparte 413 Millionen Euro direkt BenQ zuzuordnen seien. Zudem sei im Jahr 2006 mit weiteren "Nettozahlungsmittelabflüssen von etwa 500 Millionen Euro" zu rechnen, berichtet das Blatt.
Er sei von dem Unternehmen enttäuscht, sagte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Damit schaltete sich nach den Landesregierungen der betroffenen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bayern erstmals ein Mitglied der Bundesregierung in die Debatte um die BenQ-Pleite ein. Der saarländiche SPD-Chef Heiko Maas nannte die Vorgehensweise von Siemens und BenQ ein "Musterbeispiel für Raubtier-Kapitalismus". Er rief die Verbraucher auf, keine im Ausland produzierten BenQ-Produkte zu kaufen.
In dem Insolvenzverfahren stehen rund 3000 Arbeitsplätze in der Münchner Zentrale und in den nordrhein-westfälischen Werken Bocholt und Kamp-Lintfort auf dem Spiel.
Quelle: Onlinekosten.de
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28.12.2006 18:07 #3Administrator













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BenQ Mobile läuft die Zeit davon
BenQ Mobile läuft die Zeit davon
Am kommenden Sonntag läuft die Frist ab. Bis zum 31. Dezember muss der vorläufige Insolvenzverwalter des Münchener Handyherstellers BenQ Mobile, Martin Prager, einen Käufer für das angeschlagene Unternehmen finden. Entschieden ist noch nichts, aber es sieht nicht besonders rosig aus.
Insolvenzverwalter rackert
Zwar will Prager notfalls auch an Silvester mit Investoren verhandeln, derzeit sei aber noch alles offen. Aktuell laufen Verhandlungen mit mehreren Interessenten, wie ein Sprecher von Prager nach einer Meldung des "Handelsblatt" sagte. Die Zeit rennt BenQ Mobile unterdessen aber davon. Denn nur noch bis zum Jahresende erhalten die BenQ-Mitarbeiter das ihnen zugesicherte Insolvenzgeld.
Woran es in den Verhandlungen genau hakt, ist unklar. Es wird spekuliert, dass zahlreiche Patent- und Namensrechte ungeklärt seien. Schwierig gestallte sich unter anderem auch der Poker um eine mögliche Finanzierung des Kaufs, heißt es in Branchenkreisen.
Quelle: Onlinekosten.de
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28.12.2006 19:03 #4Super-Moderator












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AW: Ben Q Siemens Insolvenz
da passiert nicht mehr viel denke mal das sie über den jordan gehen werden
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02.01.2007 13:43 #5Administrator













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BenQ Mobile ist verloren
Kaum hat das neue Jahr begonnen, gibt es bereits die erste Hiobsbotschaft für die verbliebenen Beschäftigten des Handyherstellers BenQ Mobile. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine Sprecherin des Insolvenzverwalters Martin Prager berichtet, habe bis zum Ablauf der Frist am Silvestertag um Mitternacht mit keinem Investor eine Einigung erzielt werden können.
Noch ist nicht alles vorbei
Das Insolvenzverfahren müsse nun offiziell eröffnet werden. Damit sei verbunden, dass die BenQ Mobile-Werke wohl in Kürze schließen werden. Eine Rettung ist aber noch nicht ganz vom Tisch. Es sei vorstellbar, dass ein Investor nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch im Laufe der ersten Januartage einsteige.
Einst waren bei BenQ Mobile rund 3.000 Mitarbeiter aktiv, inzwischen sind es nur noch 1.000. Jetzt droht auch diesen verbliebenen Beschäftigten der endgültige Jobverlust. Zuletzt hatte es geheißen, ein Investor aus der IT-Branche wolle bei BenQ Mobile einsteigen. Warum es letztlich zu keiner Einigung kam, wurde noch nicht bekannt.
Quelle: Onlinekosten.de
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02.01.2007 22:28 #6Administrator













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BenQ Mobile ist offiziell pleite
Der Handyhersteller BenQ Mobile ist nun offiziell pleite. Drei Monate nach dem Zusammenbruch der ehemaligen Siemens-Sparte wurde am Neujahrstag das Insolvenzverfahren eröffnet, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts München sagte. Der Insolvenzverwalter Martin Prager hatte bis zuletzt vergeblich nach einem Investor gesucht. Die Produktion läuft nun aus, dann wird der Betrieb stillgelegt, sagte ein Sprecher Pragers.
Betroffen sind rund 3000 Beschäftigte, von denen zuletzt noch ein Drittel im Betrieb gearbeitet hatte. Einige erhielten bei Siemens einen neuen Job. Die Verbliebenen sollen in zwei Beschäftigungsgesellschaften an den Standorten München und Kamp-Lintfort am Niederrhein wechseln.
Trotz der offiziellen Pleite wollten weder das Gericht noch der Insolvenzverwalter die Hoffnung auf ein Weiterbestehen von BenQ aufgeben. Es sei nicht ausgeschlossen, dass sich in den kommenden Tagen oder Wochen womöglich doch noch Investoren finden, die dann zu anderen Konditionen einsteigen könnten, hieß es von Seiten des Insolvenzverwalters. Bei einem nahtlosen Übergang an einen neuen Eigner hätte der Käufer auch die kostspieligen Personalverpflichtungen übernehmen müssen, die nun wegfallen. Die Arbeitnehmervertreter hatten bis zuletzt Hoffnung verbreitet und erklärt, es gebe einen ernsthaften Interessenten, der ein Angebot vorlegen wolle.
Siemens hatte seine Handysparte im vergangenen Jahr an BenQ abgegeben. BenQ Mobile musste jedoch dann Ende September Insolvenz anmelden, nachdem der taiwanische Mutterkonzern den Geldhahn abgedreht hatte. Das Unternehmen schrieb erhebliche Verluste, die nun zu Lasten der Gläubiger gehen. Daher wurde nun das Insolvenzverfahren eröffnet.
Onlinekosten.de
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03.01.2007 22:09 #7Administrator













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BenQ-Insolvenzverwalter hofft auf Weiterbestehen
Trotz der seit Monaten erfolglosen Suche nach einem Investor für den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile hat Insolvenzverwalter Martin Prager Hoffnungen auf ein Weiterbestehen des Unternehmens. "Auch die nächsten Wochen werden noch spannend bleiben", sagte Prager in München.
Interesse vorhanden
"Es gibt weiterhin Interessenten, mit denen wir sprechen." Prager wollte sich dabei nicht zum Stand der Gespräche mit einem deutsch-amerikanischen Investor äußern, der nach Arbeitnehmer-Angaben Interesse an einem Einstieg hat. Bei den laufenden Verhandlungen gehe es aber um die Übernahme des Unternehmens als Ganzes, sagte Prager.
Er führte nach eigenen Angaben seit Anfang Oktober mit mehr als hundert Interessenten aus dem In- und Ausland Gespräche über die ehemalige Siemens-Sparte, die seit Neujahr offiziell pleite ist. Mit 31 dieser Interessenten habe er intensive Verhandlungen geführt. Diese seien allesamt wegen der eingebrochenen Umsätze wieder abgesprungen. Prager sagte, bei einem schnellen Einstieg gebe es für einen Investor gute Chancen, das Unternehmen profitabel zu machen, zumal es keine Verpflichtungen gegenüber den bisherigen Beschäftigten gebe. Allerdings werde ein Investor einen dreistelligen Millionenbetrag in das Unternehmen stecken müssen. Je länger es dauere, desto geringer würden die Erfolgsaussichten für eine erfolgreiche Sanierung.
Viele in Auffanggesellschaften
Von den ehemals 3000 BenQ-Beschäftigten arbeiten jetzt noch bis Ende Januar 260 für das Unternehmen. 160 davon sollen laut Prager mit der so genannten Auslaufproduktion in Kamp-Lintfort die noch ausstehenden Aufträge erledigen, hundert werden in den Verwaltungen in Kamp-Lintfort und München benötigt. In die mit Hilfe von Siemens gegründeten Auffanggesellschaften seien 2305 Mitarbeiter eingetreten; dies seien 91 Prozent der dazu Berechtigten. Insgesamt 500 Mitarbeiter hätten seit Insolvenzanmeldung gekündigt.
Der taiwanesische BenQ-Konzern, der die Mobilfunksparte von Siemens zuerst gekauft und ihr dann später den Geldhahn abgedreht hatte, plant derweil eine Millioneninvestition in Tschechien. In Brno wolle BenQ eine Fabrik für LCD-Fernseher und -Monitore errichten, berichtete die tschechische Internetseite [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] . Demnach will BenQ seine Marke damit in Mittel- und Osteuropa stärken. Auf acht Montagebändern sollen 700 Mitarbeiter pro Jahr insgesamt eine Million Geräte herstellen.
Quelle: Onlinekosten.de
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04.01.2007 20:06 #8Administrator













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BenQ Mobile: Hoffnung aus der Anonymität
BenQ Mobile: Hoffnung aus der Anonymität
Besteht für einige ehemals bei BenQ Mobile angestellte Beschäftigte doch noch Hoffnung? Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa liegt dem zuständigen Insolvenzverwalter Martin Prager eine Offerte einer Investorengruppe vor. Das Angebot beinhalte konkrete Kaufpreisvorstellungen, heiße es in einer von einem Münchner Anwalt verbreiteten Schreiben. BenQ Mobile hatte am 1. Januar offiziell Insolvenz anmelden müssen, weil kein verwertbares Angebot vorgelegen hatte.
Handys für den US-Markt
Jetzt kommt ein Angebot von nicht näher bekannten Investoren, das Hoffnung machen soll. Nach Angaben der WirtschaftsWoche handelt es sich um Investoren mit "persönlichem Hintergrund in den Chef-Etagen der US-amerikanischen wie auch der deutschen Telekommunikations- und IT-Industrie". Dies sei einem Schreiben zu entnehmen, dass ein Münchner Anwalt im Namen der Investorengruppe verteilt habe. Nähere Details wurden nicht bekannt.
Weiter heißt es, die Entwicklung und Produktion der früheren Siemens-Handysparte solle fortgeführt werden. In erster Linie solle die Produktion auf den amerikanischen Markt abzielen. "Erstklassige Verbindungen" sollen den US-Vertrieb beflügeln. Allerdings sei für die Umsetzung des Angebotes auch die Unterstützung der Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen sowie der Beschäftigungsfirmen, bei denen rund 2500 der ehemals 3000 BenQ-Mitarbeiter seit dem Jahreswechsel angestellt sind, Voraussetzung. Von Zulieferbetrieben habe das Konsortium bereits Unterstützung für seine Pläne signalisiert bekommen.
Quelle: Onlinekosten.de
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06.01.2007 02:58 #9Administrator













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AW: Ben Q Siemens Insolvenz
Jeden Tag gibst was neues auch heute
NRW und Bayern suchen BenQ Mobile-Kompromiss
Die Landesregierungen von Bayern und Nordrhein-Westfalen haben sich aktiv in das Tauziehen um die Zukunft von BenQ Mobile eingeschaltet. Am Montag wollen Vertreter der Wirtschaftsministerien beider Länder in Düsseldorf mit einer deutsch-amerikanischen Investorengruppe über deren Übernahmemodell beraten, wie NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) in Düsseldorf ankündigte.
Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) bot bereits finanzielle Unterstützung des Freistaats an. "Falls es für den Standort München zu einer Fortführungslösung kommt, werden wir die rechtlichen Möglichkeiten für staatliche Bürgschaften ausschöpfen."
Es geht um viel
An dem Gespräch am Montag sollen neben den Vertretern der Ministerien auch die bislang nicht namentlich bekannt gewordene Investorengruppe und deren Finanzierungspartner sowie Insolvenzverwalter Martin Prager, die Arbeitnehmerseite sowie Verantwortliche von Siemens teilnehmen.
BenQ Mobile ist die ehemalige Siemens-Handysparte, der Konzern hatte nach der Pleite die Finanzierung von Übernahmegesellschaften übernommen. "Wir wollen schnell wissen, ob eine tragfähige Lösung für den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile mit den Standorten Kamp-Lintfort und Bocholt möglich ist", erklärte Thoben. Huber betonte, für Bayern bleibe es "oberstes Ziel, eine tragfähige Lösung für möglichst viele Betriebsteile und Arbeitsplätze bei BenQ Mobile zu finden". Der Freistaat sei selbstverständlich bereit, sich an Gesprächen und Verhandlungen zu beteiligen und auch die Rolle des Moderators zu übernehmen.
Die "Welt" berichtet unterdessen, dass es einen zweiten ernsthaften Interessenten gebe. Unternehmensnahe Kreise und Arbeitnehmervertreter hätten bestätigt, ein von einem in den USA lebenden Deutschen geführtes Konsortium habe als strategischer Investor Interesse angemeldet.
Quelle: Onlinekosten.de
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06.01.2007 13:04 #10Administrator













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BenQ-Investor will "kostenlose" Mitarbeiter
Im Ringen um die Übernahme des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile hat der potenzielle Investor weit gehende Bedingungen gestellt. Das Investoren-Konsortium fordert nach einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" für eine Fortführung des Betriebs die kostenlose Beschäftigung von ehemaligen BenQ-Mitarbeitern, die in eine Qualifizierungsgesellschaft gewechselt sind. Das erfuhr die "WAZ" aus unternehmensnahen Kreisen.
Laut dem Bericht sollen rund 800 frühere BenQ-Mitarbeiter für mehrere Monate an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, ohne dass der neue Eigentümer zahlen müsste. Hintergrund ist, dass die Mitarbeiter der Transfergesellschaft bereits aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit sowie von Siemens 84 Prozent ihres früheren Lohns erhalten. Nach Auskunft der IG Metall müsste aber eine solche Vermittlung zu einem neuen Arbeitgeber - etwa im Rahmen eines Praktikumsplatzes - mit einer Qualifizierung für eine neue Erwerbstätigkeit einhergehen.
Montag wird verhandelt
Am Montag wollen Vertreter der Wirtschaftsministerien von Bayern und Nordrhein-Westfalen mit einer deutsch-amerikanischen Investorengruppe über deren Übernahmemodell beraten. Zu deren Mitgliedern gehört der ehemalige Leiter der IT-Abteilung von Daimler-Benz, Hansjörg Beha. Das berichtet der "Spiegel". Der EDV-Experte war dem Bericht zufolge bereits Anfang der neunziger Jahre bei dem Autobauer ausgeschieden und heuerte dann bei dem an der New Yorker Börse gelisteten Software-Dienstleister LHS an, den er bis 1999 mit dem Juristen Wolf Gaede führte.
Beha und Gaede halten heute gemeinsam mit befreundeten Investoren Beteiligungen an zahlreichen kleineren Firmen in der IT-Branche, darunter den Software-Unternehmen Caatoosee und matrix42, wie der "Spiegel" weiter berichtet. Experten hegen demnach allerdings Zweifel, ob die Gruppe um Beha ernsthafte Chancen hat, den Zuschlag für die Siemens-Altlast zubekommen.
Neben Landesbürgschaften von rund 100 Millionen Euro fordern die überwiegend in den USA lebenden Interessenten von Siemens einen finanziellen Ausgleich für die Übernahme von rund 800 Beschäftigten, die heute großteils in Transfergesellschaften beschäftigt sind. Zudem wollen die Investoren die Namensrechte weiter nutzen, die der taiwanische Konzern BenQ hält.
Quelle: Onlinekosten.de
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09.01.2007 21:41 #11Administrator













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BenQ Mobile hängt weiter in den Seilen
BenQ Mobile hängt weiter in den Seilen
Die Zukunft des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile ist auch nach einer Sitzung des Gläubiger-Ausschusses weiter ungewiss geblieben. Nach Angaben von Insolvenzverwalter Martin Prager sieht das Gremium weiteren Klärungsbedarf, nachdem zwei mögliche Investoren dem Ausschuss ihre Vorstellungen präsentiert hatten. "Aus Sicht des Gläubigerausschusses braucht es ein glaubwürdiges Fortführungskonzept, ein angemessenes Kaufpreisangebot sowie konkrete Nachweise für eine sichergestellte Finanzierung," betonte Prager. Bisher habe keiner der beiden Interessenten, die sich auch bereits öffentlich zu Wort gemeldet hatten, damit aufwarten können.
Weitere Angebote
Prager wies zugleich erneut darauf hin, dass es noch weitere Interessenten für eine Übernahme von BenQ Mobile gebe. Diese legten jedoch Wert auf Diskretion, entsprechend würden die Gespräche vertraulich behandelt. Bislang waren Angebote einer deutsch-amerikanischen Investorenguppe um den früheren DaimlerChrysler-IT-Chef Hansjörg Beha sowie die US-Unternehmensgruppe Sentex Sensing Technologies für eine Übernahme der früheren Handy-Sparte von Siemens bekannt geworden. Beide möglichen Investoren zeigen sich laut Zeitungsberichten aber enttäuscht vom Stand der Verhandlungen zu möglichen Landesbürgschaften.
Der Präsident von Sentex Sensing Technologies, Henrik Rubinstein, wollte zwar nicht ausschließen, dass bei einer Übernahme von BenQ Mobile auch bis zu 1700 Mitarbeiter übernommen werden könnten. Rubinstein zufolge gibt es aber bislang keine Einigung mit Nordrhein-Westfalen über die Zusage von Ausfallbürgschaften in Höhe von 125 Millionen Euro.
Das Konzept der Gruppe um Beha sieht Berichten zufolge den Erhalt von insgesamt 800 Arbeitsplätzen bei BenQ vor, 500 am Standort Kamp Lintfort (Niederrhein) und 300 in München. Über die Pläne der deutsch-amerikanischen Investorengruppe war bereits am Montag bei einem Treffen im NRW-Wirtschaftsministerium beraten worden. Bei dem ergebnislosen Gespräch wurden laut "Rheinischer Post" Differenzen in der Frage der Finanzierungsmöglichkeiten deutlich.
Die deutsch-amerikanische Investorengruppe verlangte dem Bericht zufolge außerdem, dass die rund 800 BenQ-Beschäftigten für ein halbes Jahr umsonst arbeiten sollten. "Das ist vom Tisch, das lässt sich nicht mit geltendem Recht vereinbaren", sagte ein Gewerkschaftssprecher der Zeitung.
Quelle: Onlinekosten.de
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10.01.2007 16:19 #12Super-Moderator












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Ehemaliger Apple-Chef will BenQ Mobile
Investorengruppe drängt auf Entscheidung bis 16. Januar
Bei den Verhandlungen über eine Übernahme des [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] Handyherstellers [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] drängt die Zeit. Der ernsthafteste Interessent verlange bis zum 16. Januar eine Entscheidung, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa heute aus Verhandlungskreisen. Dabei handele es sich um die deutsch-amerikanische [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] um den ehemaligen DaimlerChrysler-IT-Manager Hansjörg Beha. Er hatte bereits am Dienstag [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] , das Ziel sei, im Falle der Übernahme die Handyproduktion so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.
Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ([Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] ) gibt es mittlerweile auch weitere Details zu dem weitgehend unbekannten Investor, der seit Tagen immer wieder in der Berichterstattung aufkreuzt. Demnach ist der ehemalige Chef von [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] , Gilbert Amelio, mit von der Partie, der den Computerkonzern in den 90er Jahren leitete. Damit ist nach dem Beha jetzt ein zweiter Name [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] . Er betreibe heute gemeinsam mit dem Apple-Mitgründer Steve Wozniak das Unternehmen Acquicor, das in Beteiligungen an Technologieunternehmen investiere. Es sei unklar, ob Acquicor in Amelios BenQ-Pläne eingebunden sei. Eine Sprecherin des Unternehmens wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu dem Thema äußern. Der Investor will, wenn er BenQ Mobile übernehmen kann, wie [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] wohl mit Luxushandys weitermachen, die dann in kleinerer Stückzahl produziert werden.
Gläubiger wollen keine weitere Pleite riskieren

Insolvenzverwalter Martin Prager sieht aber zahlreiche offene Fragen in dem Konzept der Investorengruppe. Er verlangt vor allem einen Nachweis darüber, wie der Kaufpreis und die Löhne der Mitarbeiter bezahlt werden sollen. Das Angebot der US-Biometrie Firma Sentex Sensing wird nach Informationen aus Branchenkreisen nicht ernsthaft verfolgt, da das Unternehmen nicht über ausreichend Kapital verfüge. An der Börse in den USA ist die Aktie des Unternehmens derzeit nur einige Cent wert. Sowohl Sentex Sensing als auch die Investorengruppe hatten ihre Konzepte am Dienstag in München dem Gläubigerausschuss präsentiert. Beiden Angeboten standen die Gläubiger skeptisch gegenüber.
Ohne Finanzierungsnachweise wollen die Gläubiger dem Konzept der Investorengruppe nicht zustimmen, da sie keine weitere Pleite riskieren wollen. "Die jetzigen Pläne sehen zu viele Punkte zu Lasten Dritter vor", hieß es in Verhandlungskreisen. Unklar ist unter anderem, wer die Löhne der 800 Beschäftigten übernehmen soll, mit denen das Konsortium die Handyproduktion wieder aufnehmen will. Ein weiterer strittiger Punkt ist die Übernahme der Gewährleistung für Siemens-Handys, die noch im Umlauf sind. Angesichts der vielen unklaren Punkte gilt eine Einigung mit dem Konsortium in Verhandlungskreisen als fraglich. Eine Sprecherin Pragers wollte sich heute in München nicht dazu äußern. Einen neuen Gesprächstermin gebe es derzeit noch nicht.
quelle:[Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.]
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11.01.2007 14:58 #13Administrator













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AW: Ben Q Siemens Insolvenz
Hamburger Bacoc-Gruppe will BenQ kaufen
Die Hamburger Bacoc-Gruppe will den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile kaufen. Bis zum 19. Januar wolle das Unternehmen ein Angebot abgeben, sagte eine Bacoc-Sprecherin und bestätigte damit einem Bereicht des Handelsblatt. Zurzeit würden Details der Offerte ausgearbeitet. Bacoc wolle die BenQ-Zentrale in München schließen und nur das Werk im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort weiter führen. Von früher 3000 Arbeitsplätzen sollen der Sprecherin zufolge 1000 erhalten bleiben.
Mit der Übernahme solle das eigene Produktspektrum von Notebooks und Taschencomputern mit Handys abgerundet werden und dafür die Entwicklungen von BenQ genutzt werden. Dieses Jahr peilt Bacoc demnach an, mindestens 4,5 Millionen Handys abzusetzen. Offen sei, unter welcher Marke. Kommendes Jahr wolle Bacoc bereits sechs Millionen Mobiltelefone verkaufen, hieß es weiter. Die Bacoc-Gruppe, die unter anderem individuelle Notebook-Lösungen anbietet, beschäftigt 100 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 95 Millionen Euro.
Eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager bestätigte dem "Handelsblatt" Gespräche mit Bacoc. Ein abgesicherter Finanzierungsplan liege aber noch nicht vor. Neben Bacoc gebe es eine Reihe anderer Interessenten. Wie andere Interessenten auch bemüht sich Bacoc um eine Landesbürgschaft in Nordrhein-Westfalen, berichtet die Zeitung weiter unter Berufung auf das dortige Wirtschaftsministerium. Insgesamt hätten 15 potenzielle Investoren angefragt.
Quelle: Onlinekosten.de
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14.01.2007 13:52 #14Administrator













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BenQ leidet unter BenQ Mobile
Wie sich die Pleite einer Unternehmenssparte auf einen anderen Bereich auswirken kann, muss in diesen Wochen der Hardware-Hersteller BenQ feststellen. Die Pleite von BenQ Mobile verhagelt gründlich das Geschäft der in Hamburg ansässigen BenQ Deutschland.
Zurück bei den Anfängen
Die WirtschaftsWoche berichtet, dass der Deutschland-Chef von BenQ um sein Geschäft mit Computertechnik und Unterhaltungselektronik kämpfen muss. Zwischen Mobilfunk und IT werde nicht unterschieden, sagt Grote. "Wir waren in Deutschland eine unbekannte Marke, galten aber bei den Eingeweihten der Branche als sexy. Heute sind wir bekannt, sitzen aber auf der Strafbank."
Um 10 bis 15 Prozent sei der Umsatz zwischen Oktober und Dezember 2006 gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen. Grote kommt damit 2006 auf einen Jahresumsatz von 180 Millionen Euro. Damit sei BenQ wieder da, wo das Unternehmen Anfang 2005 stand, bevor das Mutterhaus die alte Siemens-Handysparte gekauft hatte. Von seinem Ziel, die Marke BenQ in Deutschland "irgendwo zwischen Sony und Samsung" zu positionieren, ist Grote weiter entfernt denn je, so die WirtschaftsWoche
Quelle: Onlinekosten.de
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30.01.2007 22:37 #15Administrator













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Handywerk von BenQ Mobile steht still
Nach der Insolvenz des Handyherstellers BenQ Mobile ist die Handyproduktion am Standort Kamp-Lintfort (Niederrhein) nun endgültig eingestellt worden.
Blumen zum Abschied
Am letzten Arbeitstag überreichten Betriebsrat und IG Metall den noch verbliebenen Mitarbeitern Blumen zum Abschied. Gegen die frühere Handysparte von Siemens war zu Jahresbeginn das Insolvenzverfahren eröffnet worden, nachdem Insolvenzverwalter Martin Prager monatelang vergeblich nach einem Investor gesucht hatte.
Von der Insolvenz betroffen waren insgesamt rund 3000 Beschäftigte, von denen zwischenzeitlich noch ein Drittel in der Entwicklungsabteilung in München und in der Produktion in Kamp-Lintfort gearbeitet hatte. Noch in den vergangenen Wochen waren mehrere potenzielle Investoren mit Übernahmeangeboten für BenQ gescheitert, weil ihre Konzepte für die Fortführung des Unternehmens nicht akzeptiert wurden.
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