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25.01.2007 22:56 #1Administrator












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E-Plus setzt klar auf Mehrmarken-Strategie
Auch wenn E-Plus den Markt ab Februar mit der so genannten Zehnsation aufmischen wird, will das Unternehmen weiter konsequent eine Mehrmarken-Strategie fahren. Das sagte E-Plus-Marketingchef Andreas Gregori heute auf der Euroforum-Jahrestagung "Telecom Trends" in Köln. Unter dem Credo "sehr simpel, fair und günstig" seien seitens E-Plus weitere Tarifinnovationen zu erwarten. Es werde künftig eine noch stärkere Segmentierung der Marken nach Tarifbedürfnissen geben.
Keine DSL-Bündelangebote
Die Marke E-Plus soll dabei in Zukunft wieder stärker in den Fokus gestellt werden. "E-Plus als Marke ist im letzten Jahr unter die Räder gekommen", so Gregori. Künftig soll daher darauf gesetzt werden, die Kernmarke des Düsseldorfer Mobilfunkers mit einfachen und unkomplizierten Tarifen am Markt zu positionieren. "Dafür brauchen wir aber sicher noch ein Jahr", glaubt Gregori. Den Fokus will E-Plus klar auf den Bereich Voice und SMS setzen. Bündelangebote aus Mobilfunk und DSL stehen aktuell noch nicht auf der Agenda. Sehr wohl beobachte man aber den Markt mit Partnern wie 1&1. Gleichzeitig müsse E-Plus bei Datentarifen seine Hausaufgaben machen und über neue, attraktivere Vertriebsmodelle nachdenken, so Gregori.
Als Zielsetzung hat sich E-Plus auf die Fahnen geschrieben, günstiger als der Wettbewerb zu sein. Dabei müsse immer berücksichtigt werden, dass der deutsche Markt anders funktioniere. Der ab 1. Februar nicht mehr erhältliche Tarif CleverOne, der mobiles Telefonieren ab einem Cent pro Minute ermöglicht, sei ein Beispiel dafür. Während ein solches Tarifmodell in Österreich gut funktioniere, habe es in Deutschland kaum Zuspruch gefunden. "Da haben wir dazu gelernt", sagte Gregori.
Kundenbindungskosten sollen weiter sinken
In den kommenden Monaten plant E-Plus, neben neuen Tarifen auch die eigene Shop-Infrastruktur auszubauen. Mit 150 bis 200 neuen Shops soll die Anzahl bis Jahresende so gut wie verdoppelt werden. Alle Shops sollen künftig in einem markenübergreifenden Look das Angebot der gesamten E-Plus-Markenwelt anbieten. Die Kundenbindungskosten sollen hingegen weiter senken. Zwischen dem dritten Quartal 2005 und dem dritten Quartal vergangenen Jahres hat das bereits funktioniert. E-Plus konnte die Kosten in diesem Zeitraum von 136 Euro auf 88 Euro senken. Im gleichen Zeitraum stieg das monatliche Minutenvolumen pro Kunde von 78 Euro auf 114 Euro.
Quelle: Onlinekosten.de
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25.01.2007 22:56 # ADS
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04.03.2007 23:10 #2Stammbesucher
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AW: E-Plus setzt klar auf Mehrmarken-Strategie
Ob das so klappen wird, wenn man die neuen T&M-Tarife sieht?
Zitat von Webmaster
Warum stellt eplus nicht seinen Netzausbau, so er denn stattfindet, in den Werbefokus, und den Spareffekt?? (Ich habe leider keinen Fernseher, sehe die Werbung nru auf der Straße und sehe, was in einzelnen Foren darüber berichtet wird.)
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05.03.2007 00:22 #3Administrator












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AW: E-Plus setzt klar auf Mehrmarken-Strategie
Naja mit den ganzen Discountern wie Base,Blau, Simyo die auch das E-Plus Netz abdecken geht der Name "E-Plus" erstmal unter, ist zwar auch das Netz von Eplus doch das geht erstmal unter.
Bin mir auch sicher, das die großen Netzbetreiber in naher Zukunft bald mehr Kunden aus den Zweiggeschäften haben, als direkt bei E-Plus etc.
O2 hat das ganze richtig verschlafen und darf sich nicht wundern wenn sie von der Konkurrenz abgehängt werden...
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05.03.2007 01:10 #4Stammbesucher
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AW: E-Plus setzt klar auf Mehrmarken-Strategie
Ich selber bin auch kein Freund/Anhänger dieser Mehrmarkenstrategie - wer weiß denn als BASE-Besitzer, der aber keine neuen Nachrichten verfolgt udn nicht verfolgen muß, wohin er genüßlich telefonieren darf??
Zitat von Webmaster
Das habe ich, glaube ich, nicht ganz verstanden. Meinst Du, zB Klarmobil bekommt mehr Kunden als eplus direkt welche hat?
Zitat von Webmaster
Nun, es gibt Meinungen, eplus bietet bald nur noch das Netz und alles andere wird dann weiterverkauft, so daß wir nicht nur die bisherigen Marken haben, sondern etliche mehr und es dann auch keine reinen eplus-Geschäfte mehr gibt.
Irgendwie hoffe ich ja noch, daß o2 ganz mächtig böse auf die "Schauze" fliegt und bevor sie auf dem Boden ankommen, wird Gröger&Co entlassen, ohne teuren Abfindungen und dergleichen, die gesamte nicht nur Führungsriege wird ausgewechselt und der Laden wird von Grund auf saniert. Gerne auch mal für einige Wochen und Monate "in Klausur" gegangen, alles durchgecheckt und danach wird mit Fachleuten, rechtskonform und im Sinne der Kunden ein Neuanfang gemacht. .... Entschuldigung daß ich träume.
Zitat von Webmaster
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05.03.2007 12:41 #5Administrator












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AW: E-Plus setzt klar auf Mehrmarken-Strategie
Nee habe gemeint das in den ganzen Eplus Billigmarken bald mehr Kunden sind als direkt bei E-Plus. Mit dem weiterverkauf des Netzes könntest du Recht haben, ist weniger Aufwand und bringt ne Menge Kohle !
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05.03.2007 14:07 #6Stammbesucher
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AW: E-Plus setzt klar auf Mehrmarken-Strategie
Ja, das dürfte nicht mehr lange dauern.
Zitat von Webmaster
Ob die "Zehnsation" so einschlägt werden wir wohl erst im Herbst wissen und dann läuft er auch schon fast wieder aus; wegen fallender ICs. Die T&M sind zZ nicht grad die Werbung wert. - Warum man nicht die umgekehrte Strategie fährt, alls wieder ins Boot zu holen mit einem guten Netz und entsprechender Werbung verstehe ich nicht. "eplus" kennt jeder, "BASE" baut sich gerade auf wie ansatzweise auch "Simyo", aber sonst.....??
Danke für das Lob, stammt aber nicht von mir, eher von einem Fachmann auf teltarif; er gab das schon Ende 2005 aus.
Zitat von Webmaster
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12.09.2007 17:40 #7Junior Experte

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AW: E-Plus setzt klar auf Mehrmarken-Strategie
Auch hier gibt es Neues:
Quelle: [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.]E-Plus gibt Kernmarke auf
VON SILKE FREDRICH
Weg von Einheitsmarke und Billig-Image - das will E-Plus
Berlin (RP). Deutschlands drittgrößter Mobilfunkanbieter geht weg von Einheitsmarke und Billig-Image. Zwar will Unternehmenschef Thorsten Dirks Preisführer bleiben, künftig aber gezielter Kunden gewinnen.
Thorsten Dirks hat die Position des „ewigen“ Dritten satt. Mit einer neuen Offensive will der Chef des Düsseldorfer Mobilfunkers E-Plus die Platzhirsche T-Mobile und Vodafone noch stärker unter Druck setzen. Dazu will er in anderen Städten wie Berlin, Hamburg oder München noch mehr Präsenz zeigen, wie er im Gespräch mit unserer Redaktion sagte.
Markenstrategie
Die E-Plus Gruppe setzt in den kommenden Jahren auf eine Mehr-Marken-Strategie. Dabei bildet E-Plus nicht länger die Kernmarke, um die sich alle anderen Angebote gruppieren. „Alle Marken sind gleichwertig und sollen bestimmte Zielgruppen ansprechen. Dass dabei auch Kunden von einer Marke zur anderen wechseln, ist uns bewusst und zum Teil auch gewünscht“, erklärt Dirks. Der Unternehmenschef setzt auch nicht auf Masse: „Eine Marke darf auch nur 10000 bis 15000 Kunden ansprechen, es muss nur wirtschaftlich für uns und einen möglichen Partner sein.“ Dirks setzt bei den Angeboten sogar auf regionale und lokal begrenzte Projekte. „Wir wollen ganz gezielt Menschen ansprechen und müssen nicht immer alles überall anbieten.“ Die Flatrate-Marke Base beispielsweise soll zu einer Lifestyle-Marke werden, da sie schon jetzt stark von Frauen genutzt werde, erläutert Dirks.
Telefonieren ist am Wichtigsten
Derzeit erwirtschaftet E-Plus rund 90 Prozent des Umsatzes (700 Millionen Euro im vergangenen Quartal) mit Sprache und SMS. Datenumsätze spielen hingegen noch fast gar keine Rolle. Mobiles Fernsehen, eines der Hauptthemen der diesjährigen Funkausstellung, hält Dirks nicht für massentauglich. „Es kostet Netzbetreiber wieder einige hundert Millionen, das DVB-H-Netz aufzubauen. Und dabei ist nicht geklärt, welche Programme wo und wie gesendet werden dürfen.“ Dennoch will das Unternehmen auch die Datenumsätze mit günstigen Angeboten ankurbeln.
Netzausbau
Billige Handygespräche: Fragen & Antworten
Da Kunden übers E-Plus-Netz immer wieder in Funklöcher geraten, will das Unternehmen in diesem und im kommenden Jahr die Versorgung verbessern. E-Plus will aber nur dort investieren, wo das Unternehmen ohnehin schon einen hohen Marktanteil hat. In Regionen, in denen dieser gering ist, wird das Unternehmen nicht weiter Geld in die Netzverbesserung stecken. Dies betrifft vor allem ländliche Regionen. Stattdessen steht im kommenden Jahr der UMTS-Ausbau im Fokus der Investitionen. In diesem Zusammenhang werde man die schnellere Folgetechnik HSDPA aufbauen. „So schaffen wir mehr Platz für das weitere Wachstum bei Sprach- und Datendiensten in unserem Netz.“
Regulierung
Der Kampf auf dem Mobilfunkmarkt
E-Plus hat die Bundesnetzagentur aufgefordert, die Telekom zu einer Senkung der Gesprächstarife im Festnetz zu zwingen. E-Plus Manager Bernd Sörries erklärte, dass die Mobilfunknetzbetreiber von der Behörde gezwungen worden seien, ihre Preise für eingehende Gespräche zu senken, bei den Festnetzkunden der Telekom sei davon aber bislang nichts angekommen. „Wenn die Telekom die Senkung nicht weitergibt, streicht sie einen zusätzlichen Gewinn von rund 200 Millionen Euro ein. Das ist Wettbewerbsverzerrung auf Kosten der Mobilfunker.“
Kosten
Damit das Unternehmen die Preisführerschaft halten kann, muss es schlank bleiben. „Die Auslagerung des Netzbetriebes an Acatel Lucent war der richtige Weg“, erklärte Dirks. Davon erhofft sich der E-Plus-Chef deutliche Kostenvorteile. Dirks: „Wer viel ausprobiert, kann auch mal daneben liegen. Wir werden nicht die Nummer eins unter den vier großen Netzbetreibern, aber die E-Plus Gruppe soll bei der Profitabilität ganz oben mitmischen.“ Kommentar
Da bin ich recht gespannt, wie das in der Masse ankommt und wie weit "Eplus" wachsen kann und den Abstand zu den beiden Großen verringern kann - nicht zuletzt: Was wird o2 "sagen", wie reagieren?

Und Werden die beiden Großen sagen: Jo, macht mal, die Leute kommen weiterhin in Scharen zu uns...
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