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26.02.2007 22:55 #1Administrator













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Angriffe auf Handys: Wo Hacker, Viren und Würmer lauern
Angriffe auf Handys: Wo Hacker, Viren und Würmer lauern
Moderne Handys mit komplexer Software und Bluetooth-Schnittstellen ähneln mittlerweile Taschencomputern und können genauso von außen manipuliert werden wie ihre großen Brüder. Damit wächst das Risiko, dass das Handy mit einem Virus infiziert oder „ferngesteuert“ wird. Unerklärlich hohe Rechnungen durch Verbindungen mit 0190/0900er Nummern oder dem Internetportal können die Folge sein.
Das Geheimnis von Bluetooth
Hinter Bluetooth verbirgt sich eine Funktechnologie, die zwei Geräte drahtlos miteinander verbindet. So lassen sich beispielsweise Daten zwischen Handy und Notebook oder Organizer und Drucker ohne lästiges Kabelstöpseln austauschen. Der Name dieser Technik geht auf den Wikingerkönig Harald Gormson Blåtand (Englisch: Bluetooth, Deutsch: Blauzahn) zurück, der nicht nur eine Vorliebe für Heidelbeeren hatte, sondern auch Dänemark und Norwegen miteinander vereinte.
Cabir, der Handy-Wurm
Gerade Bluetooth-Handys sind oft anfällig für Manipulationen von außen. So kann der Handy-Wurm „Cabir“ ungesicherte Bluetooth-Handys mit Symbian-Betriebssystem befallen und sich dort festsetzen. Von alleine mobilisiert sich der Wurm auf einem infizierten Mobiltelefon allerdings nicht. Erst wenn Handybesitzer das „Cabir“-Icon im Telefonmenü aktivieren, wird der Wurm gestartet. Dieser versucht dann, auch andere bluetoothfähige Mobiltelefone anzustecken. „Cabir“ selbst ist zwar relativ harmlos, kann aber zusammen mit dem Trojaner „Skulls“ auftreten und so das Betriebssystem des Handys schädigen.
Tipp: Akzeptieren Sie keine Daten, die sich unangemeldet per Bluetooth auf Ihr Handy übertragen wollen. Hat sich der Wurm auf Ihrem Handy installiert, können Sie ihn relativ leicht wieder entfernen. Hinweise dazu finden Sie [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] .
Angriffe beim Internet-Surfen via GPRS
Wer mit seinem Handy über GPRS (General Packet Radio Service) Internetseiten abruft, bekommt dafür eine aktuelle Einwahladresse zugewiesen. Mit dieser meist öffentlichen IP-Adresse sind Internetnutzer von jedem Teilnehmer im Datennetz erreichbar und somit auch angreifbar. Mit speziellen Programmen können Hacker das Handy oder ein über das mobile Internetportal eingeloggtes Notebook auskundschaften und allerlei Unfug anrichten. So lassen sich etwa E-Mails und Passwörter durch eingeschleuste Viren abfangen oder Daten heimlich löschen. Das kann für den Handybesitzer nicht nur unangenehm, sondern auch teuer werden.
Tipp: Nutzen Sie einen Mobilfunkanbieter, der private IP-Adressen vergibt. Damit sind Sie vor einem Missbrauch beim GPRS-Surfen geschützt.
Datenklau an Hotspots
In den sogenannten Hotspots kommt man auch außerhalb seiner vier Wände draht- und oft auch kostenlos ins World Wide Web. Viele Flughäfen, Bahnhöfe, Konferenzzentren, Restaurants oder Saturn-Filialen bieten ihren Kunden bereits entsprechende Internetzugänge an. Wer kein spezielles Handy oder PDA (Personal Digital Assistent) hat, kann sich dort mit einem W-LAN-fähigen (Wireless Local Area Network) Notebook einfach und schnell ins Netz einwählen.
Doch das mobile Internet-Surfen in öffentlichen Einrichtungen birgt auch Gefahren. Gewiefte Hacker kennen die Sicherheitslücken in der Software und sind in der Lage, Handy oder Notebook aus einer Entfernung von zehn bis hundert Metern zu manipulieren. Sie schaffen es, Registrierungsdaten für die Hotspots auszuspähen und können dann unbemerkt auf Kosten des Nutzers Internetverbindungen aufbauen und teure Mehrwertnummern anrufen. Manche Angreifer machen sich einen Spaß daraus, fremde Handygespräche zu unterbrechen oder SMS-Nachrichten im Namen des Handybesitzers zu verschicken. Andere fälschen heimlich Adressverzeichnisse oder blockieren ein Handy so, dass es neu gestartet werden muss.
Die Angriffe erfolgen meist von benachbarten Laptops oder PDAs und treffen nur anfällige Geräte, z.B. Handys mit aktivierter Bluetooth-Schnittstelle. Oft löschen die Hacker danach die Daten auf dem Mobiltelefon des Opfers, um keine Spuren zu hinterlassen. Da kostenpflichtige Hotspot-Sitzungen über das Handy abgerechnet werden, erkennen Handybesitzer den Missbrauch häufig erst anhand der nächsten Rechnung.
Tipp: Vermeiden Sie besser, an Hotspots ins Internet zu gehen. Auch die Bluetooth-Funktion Ihres Handys oder PDAs sollten Sie möglichst nicht an öffentlichen Plätzen nutzen. Falls das doch einmal nötig ist, raten wir, den Sichtbarkeitsmodus immer auszuschalten (über „Einstellungen-Bluetooth“). So lassen sich Angriffe zwar nicht abwehren, aber deutlich erschweren. Bedenken Sie auch: Je länger Sie den Hotspot bzw. die Bluetooth-Funktion Ihres Handys nutzen, desto mehr Zeit haben auch Hacker für ihre Manipulationen. Wird Ihr Telefonat durch einen Dritten unterbrochen, reicht es meist aus, den Handy-Akku kurz zu entfernen und wieder ins Gerät einzulegen. Erkundigen Sie sich außerdem bei dem Hersteller Ihres Mobiltelefons nach neuer Sicherheitssoftware für Ihr Gerät.
Quelle: vz-bawue.de/UNIQ117252676221005/link197127A.html
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26.02.2007 22:55 # ADS
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