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07.03.2007 22:03 #1Administrator













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Im Vergleich: Minutenpakete der Netzbetreiber
Das Telefonieren mit dem Handy ist nicht nur durch die vielen Mobilfunk-Discounter günstiger geworden. Allmählich sinken die Minutenpreise auch bei den zahlreichen Vertragstarifen. Ihren Teil dazu beigetragen haben unter anderem auch Angebote, bei denen zu einer monatlichen Grundgebühr eine bestimmte Anzahl an Freiminuten gewährt wird. Bei T-Mobile heißen sie Relax, Vodafone taufte sie Minutenpakete, E-Plus nennt sie Time & More und o2 setzt schon seit langer Zeit auf den Namen Active. onlinekosten.de hat sich die SIM-only-Tarife (ohne subventioniertes Handy) mit monatlichen Inklusivminuten genauer angeschaut und miteinander verglichen.
Gesprächsverhalten analysieren
Vor der Auswahl des passenden Tarifs muss das eigene Gesprächsverhalten genauer analysiert werden. Dabei kann ein Blick auf die letzten Mobilfunkrechnungen helfen. Dort ist unter anderem die Gesamtzahl der im letzten Monat vertelefonierten Gesprächsminuten zusammengefasst. Nach Durchsicht der letzten Abrechnungen sollte klar sein, wie viele Inklusivminuten der künftige Tarif abdecken sollte. Für Wenigtelefonierer reichen 25 oder 50 Minuten im Monat meist aus, Normaltelefonierer sollten mit bis zu 200 Inklusivminuten auskommen. Alles was darüber liegt, ist nur für Vieltelefonierer interessant.
Die vier deutschen Netzbetreiber haben für jedes Kundeninteresse den passenden Tarif im Angebot. T-Mobile bietet Pakete mit 50, 100, 200, 400 oder 1.000 Minuten, Vodafone wahlweise 60, 120, 240, 480 oder 1.200 Inklusivminuten im Monat an. E-Plus mag es etwas übersichtlicher. Bei den Düsseldorfern sind nur vier Pakete mit 50, 100, 200 oder 1.000 Minuten zu haben, während o2 auch einen Tarif mit 25 Minuten für absolute Wenigtelefonierer bietet. Darüber hinaus sind beim kleinsten deutschen Netzbetreiber Tarife mit 50, 100, 250 und 500 Minuten zu haben.
Nicht genutzt Minuten verfallen bei E-Plus nicht
Bei allen vier Anbietern gilt: Die monatlichen Inklusivminuten können für Gespräche zu allen deutschen Festnetz- und Mobilfunknummern genutzt werden. Sonder- und Service-Rufnummern sind davon ausgenommen. E-Plus bietet den besonderen Vorteil, dass nicht genutzt Inklusivminuten sogar einmal in den nächsten Monat übertragen werden können.
Neben den monatlichen Inklusivminuten ist mindestens genauso wichtig, zu welchem Paketpreis die jeweiligen Tarife nutzbar sind und welche rechnerischen Minutenpreise sich daraus ergeben.
E-Plus ist Preisführer
Hier hat E-Plus klar die Nase gegenüber den Wettbewerbern vorn. Je nach gewähltem Tarif beträgt der Minutenpreis bei optimaler Ausnutzung der Inklusivminuten zwischen 6 Cent pro Minute im Paket mit 1.000 Minuten für 69,95 Euro im Monat und 18 Cent pro Minute im Paket mit 50 Minuten für 9 Euro monatlich. 100 Inklusivminuten kosten bei E-Plus monatlich 17,50 Euro (rechnerischer Minutenpreis: 17,5 Cent), für 27,50 Euro im Monat sind 200 Minuten (14 Cent) zu haben.
Die beiden D-Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone bieten ähnliche Pakete an, was den rechnerischen Minutenpreis angeht. Während T-Mobile Pakete mit 50, 100, 200, 400 und 1.000 Inklusivminuten für 10, 19, 29, 49 und 59 Euro im Monat anbietet (rechnerischer Minutenpreis zwischen 6 und 20 Cent), kosten die Pakete bei Vodafone zwar etwas mehr, sind aber mit mehr Inklusivminuten versehen. Erhältlich sind Minutenpakete mit 60, 120, 240, 480 und 1.200 Minuten für 12,95, 22,95, 34,95, 54,95 und 69,95 Euro. Im Optimalfall liegt der rechnerische Minutenpreis hier je nach gewähltem Tarif zwischen 6 und 22 Cent.
o2 fällt ab
Klar abgehängt wird die in München heimische Telefonica-Tochter o2. Der rechnerische Minutenpreis liegt je nach gewähltem Tarif im besten Fall zwischen 12 und wenig preiswerten 40 Cent. 25 Inklusivminuten bietet o2 für 10 Euro an, 50 Minuten sind für 15 Euro zu haben. 100 Minuten gibt es für 25 Euro monatlich, 250 Minuten für 40 Euro und 500 Inklusivminuten kosten 60 Euro. Zu beachten ist hierbei: während der ersten zwölf Monate reduziert sich die monatliche Grundgebühr bei den SIM-only-Tarifen um jeweils 50 Prozent.
Punkten kann o2 hingegen beim Preis für die Folgeminuten, die bei Überschreitung der monatlichen Inklusivminuten berechnet werden. Je nach gewähltem Active-Tarif fallen rund um die Uhr pro Minute zwischen 12 und 40 Cent an. Bei E-Plus liegt der Preis für die Folgeminute je nach gewähltem Paket zwischen 10 und 40 Cent, Vodafone verlangt zwischen 25 und 40 Cent pro Minute. Bei T-Mobile werden pro Minute je nach Relax-Tarif zwischen 29 und 49 Cent pro Minute fällig. Abgerechnet wird bei allen Anbietern im 60/1-Takt, nur o2 rechnet im kundenunfreundlicheren 60/10-Takt ab.
Für die Einrichtung werden – von Sonderaktionen abgesehen – bei allen Anbietern üblicherweise 25 Euro berechnet. Nur o2 verzichtet bei seinen SIM-only-Tarifen auf eine Aktivierungspauschale. T-Mobile erlässt sie immerhin bei einer Online-Bestellung.
Service kostet teilweise extra
Richtig gute Angebote zeichnen sich aber nicht nur durch günstige Preise, sondern auch durch einen guten Service aus. T-Mobile und Vodafone setzen hier klar auf Kundenfreundlichkeit: Alle Vertragskunden profitieren von einer kostenlosen Service-Hotline. Bei o2 trifft das auf all jene Kunden zu, die im o2-Shop vor Ort ihren Vertrag abschließen. Wer online über die o2-Homepage bestellt, bekommt zwar monatlich zwischen 25 und 150 Frei-SMS, muss bei einem Anruf an der Hotline aber 69 Cent pro Minute zahlen. Noch mehr belastet bei Problemen eine Online-Bestellung bei E-Plus den Geldbeutel. Anrufe bei der Hotline kosten dann 1,25 Euro pro Minute. Vertragskunden müssen 49 Cent pro Anruf zahlen. Immerhin: Der Online-Kunden-Service kostet grundsätzlich nichts, allerdings können hier auch schon mal einige Tage vergehen, bis per E-Mail eine Antwort im Postfach landet.
Fazit: E-Plus liegt vorn
Das preislich attraktivste Angebot bietet aktuell klar der Düsseldorfer Mobilfunker E-Plus. Punkten kann E-Plus nicht nur durch überschaubare Minutenpreise, sondern vor allem auch mit der Möglichkeit, dass nicht genutzte Inklusivminuten in den Folgemonat übertragen werden können. Vodafone und T-Mobile folgen auf den weiteren Plätzen, da mit kostenlosem Service allein nur wenig Punkte gesammelt werden können. o2 rangiert aufgrund teurer Paketpreise auf dem letzten Platz unseres Vergleichs.
Quelle: Onlinekosten.deGeändert von Webmaster (07.03.2007 um 22:06 Uhr)
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07.03.2007 22:03 # ADS
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