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16.03.2005 11:49 #1Super-Moderator












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Vodafone Zuhause wird ernsthafte Alternative zu o2
Vodafone Zuhause soll Festnetz ersetzen
Aus Ergänzung wird ernsthafte Alternative
Inhaltsverzeichnis:
1. Vodafone Zuhause wird zur Festnetz-Alternative
2. Volumenbegrenzte Internet-Flatrate für ganz Deutschland
Als Vodafone im November letzten Jahres mit seinem Zuhause-Tarif an den Start ging, war das Produkt bestenfalls eine Ergänzung zum Festnetz-Anschluss. Zwar konnte man auch seinerzeit schon günstig ins Festnetz telefonieren. Es fehlt jedoch bis heute die Möglichkeit, Vodafone Zuhause-Teilnehmer auch günstig aus anderen Netzen zu erreichen.
Der Netzbetreiber hat seinen Kunden normale Handynummern mit der Vorwahl 01520 zugeteilt, die auch nur zu Mobilfunktarifen erreichbar sind. Schon im zweiten Quartal diesen Jahres soll sich das ändern. Vodafone vergibt an seine Zuhause-Kunden dann auch Festnetznummern aus ihren jeweiligen Vorwahlbereichen. Damit sind die Kunden zu gleichen Konditionen wie andere Festnetz-Teilnehmer erreichbar.
Warten auf Festnetznummern
Der Netzbetreiber hat bundesweit Rufnummernblöcke beantragt und wartet nun auf die Zuteilung durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP). Auch das Vodafone-Mobilfunknetz ist nahezu überall in Deutschland verfügbar, so dass es mit Vodafone Zuhause erstmals bundesweit die Möglichkeit gibt, Festnetz-Rufnummern auf dem Mobiltelefon zu bekommen.
Damit bekommt das bislang in Deutschland einzigartige Genion-Konzept von o2 auch erstmals ernstzunehmende Konkurrenz, zumal die Telefontarife bei Vodafone zum Teil deutlich günstiger sind. Zwar verlangt Vodafone mit 20 Euro einen wesentlich höheren monatlichen Grundpreis, dafür sind in diesem Grundpreis aber auch schon 1 000 Gesprächsminuten enthalten. Jede weitere Minute ins Festnetz kostet mit 4 Cent zumindest weniger als ein Genion-Ferngespräch zur Hauptzeit, das mit einem Minutenpreis von 7 Cent nicht gerade festnetzgünstig ist.
Nachteil: Zwei Handys für zuhause und unterwegs
Nachteil bei Vodafone: Man benötigt weiterhin zwei Handys, denn unterwegs ist man auf dem Zuhause-Anschluss zwar erreichbar, kann aber nicht selbst abgehend telefonieren, während Genion-Kunden von o2 außerhalb ihrer Homezone zu den normalen Mobilfunk-Konditionen telefonieren können. Denkbar ist aber, dass Vodafone sein Produkt in diesem Punkt noch weiterentwickelt. Bei Vodafone Zuhause Web, dem Internet-Zugang für Zuhause, ist es schon jetzt möglich, auch unterwegs zu surfen - zu Konditionen, die auch für andere Kunden im Vodafone-Netz gelten. Hier geht o2 wiederum den umgekehrten Weg und beschränkt die Nutzung seines Internet-Zugangs surf@home auf die angegebene Nutzungsadresse des Kunden, an dem außerdem zwingend ein UMTS-Netz von o2 verfügbar sein muss.
Details noch unklar
Noch unklar ist auch, ob und zu welchen Konditionen Vodafone Zuhause-Kunden außerhalb ihres Zuhause-Bereichs unter ihrer Festnetznummer erreichbar sein werden. Genion-Kunden zahlen außerhalb der Homezone bei Anrufen auf ihrer Festnetznummer die Kosten für die Umleitung zur Mobilfunknummer. Alternativ kann die Erreichbarkeit der Festnetznummer auf den Bereich der Genion-Nutzungsadresse beschränkt werden oder Anrufe an diese an die Mailbox geleitet werden.
Sicher ist dagegen, dass auch Zuhause-Bestandskunden künftig eine Festnetznummer bekommen können. Sobald diese verfügbar sind, werden die Kunden über den erweiterten Leistungsumfang informiert. In welchem Zeitrahmen und zu welchen Konditionen dann die Zuteilung und Schaltung erfolgt, war bisher noch nicht in Erfahrung zu bringen.
Volumenbegrenzte Internet-Flatrate für ganz Deutschland
Als zweites Zuhause-Produkt bietet Vodafone seit CeBIT-Beginn auch einen Internet-Zugang an. Auch dieser ist bundesweit verfügbar - entweder über UMTS oder über GPRS. Für 5 Gigabyte oder 60 Stunden zahlt man insgesamt 33,94 Euro pro Monat zusätzlich zu seinem bestehenden Vodafone-Vertrag. Ist man noch kein Kunde, dann belaufen sich die monatlichen Kosten auf 40,90 Euro, weil zu den 33,94 Euro noch die Kosten für eine Datenkarte in Höhe von 6,96 Euro hinzu kommen. Vodafone Zuhause-Kunden bekommen also für 53,94 Euro pro Monat 1 000 Freiminuten Telefonie und 5 GB Datentransfer im Monat.
Zum Vergleich: Ein analoger Telefonanschluss bei der T-Com kostet monatlich 15,95 Euro, der T-DSL 1000-Anschluss weitere 16,99 Euro. Der Tarif dsl 6000 kostet bei T-Online 24,95 Euro pro Monat, was monatliche Gesamtkosten von knapp 58 Euro verursacht. Aber auch mit einem günstigeren 5 GB-Tarif steht das Angebot von Vodafone nicht schlecht da: Nimmt man einen 5-GB-Tarif für 9,95 Euro monatlich als Grundlage der Rechnung, dann ist das Paket mit 42,89 Euro zwar günstiger als bei Vodafone, für die Differenz erhält man bei Vodafone aber die angesprochenen 1 000 Gesprächsminuten.
Kunden, die bei der T-Com nicht die volle DSL-Bandbreite erhalten können und sich technisch bedingt mit 768 kBit/s oder 384 kBit/s zufrieden geben müssen, könnten mit der Kombination Vodafone Zuhause Web sogar besser fahren. Bedenken sollte man jedoch, dass die Performance im UMTS-Netz nicht an die von DSL herankommt und auch die Paketlaufzeiten im Mobilfunknetz sind nach den bisherigen Erfahrungen und Tests der teltarif.de-Redaktion deutlich höher. Damit ist der Anschluss für Online-Gamer eher ungeeignet ist. Auch wenn man das monatliche Inklusivvolumen überschreitet, kann der Vodafone-Tarif sehr schnell ziemlich teuer werden.
Nutzer, die aus technischen Gründen kein DSL bekommen können, erhalten mit Vodafone Zuhause sogar die Möglichkeit, ohne ständigen Blick auf die Uhr im Internet surfen zu können. Und selbst wenn kein UMTS sondern nur GPRS verfügbar ist, könnte das für viele Schmalbandsurfer eine Alternative sein, denn das Surfen via GPRS ist in der Regel nicht viel langsamer als per Modem oder ISDN.
Unterwegs surfen zu Mobil-Konditionen
Der Internet-Zugang kann auch mobil genutzt werden - entweder zum GPRS/UMTS-Standardtarif oder mit einem zusätzlichen Datenpaket - das ist angesichts der hohen Standard-Tarife für die Datenübertragung auch dringend angeraten. Leider hat der Kunde derzeit noch keine Möglichkeit abzufragen, ob er sich innerhalb oder außerhalb seines Zuhause-Surfbereichs befindet. Erst ab dem zweiten Quartal soll es eine entsprechende Information auf dem Laptop-Monitor geben. Die Vodafone-Pressestelle erklärte im Gespräch mit teltarif.de, man werde die Zuhause-Zonen für den Internet-Zugang zunächst sehr großzügig auslegen, so dass die Kunden an ihrem Nutzungsort in jedem Fall sicher gehen können, zu den Zuhause-Konditionen abgerechnet zu werden. Später - wenn auf dem Bildschirm ersichtlich ist, dass man sich außerhalb des Zuhause-Bereichs befindet, ist eine Verkleinerung des Bereichs denkbar.
Erste Erfahrungen unterschiedlich
Erste Erfahrungen mit Vodafone Zuhause Web sind sehr unterschiedlich. Ein Kunde freut sich darüber, nun eine Alternative zu DSL nutzen zu können, kann sich aber zuhause nur mit GPRS ins Netz einbuchen, obwohl UMTS verfügbar ist. Nur im Nachbarort funktioniert die UMTS-Funkverbindung. Das ist insofern nicht nachvollziehbar, als der Internet-Zugang ja grundsätzlich - auch über UMTS - bundesweit zur Verfügung stehen soll.
Ein weiterer Kunde bemängelt die Komprimierung der übertragenen Seiten. Dadurch verringert sich zwar das zu übertragene Datenvolumen, dafür leidet aber vor allem die Qualität von Fotos und Grafiken. Vodafone setzt die Datenkomprimierung seit September letzten Jahres in seinem UMTS-Netz ein, wobei auch die anderen Mobilfunk-Netzbetreiber vergleichbare Verfahren nutzen, um das übertragene Datenvolumen zu minimieren.
Bleibt abzuwarten, wie sich Vodafone Zuhause weiter entwickelt. Das Konzept ist zumindest viel versprechend und oft eine echte Alternative oder eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Festnetz.
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16.03.2005 11:49 # ADS
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26.01.2006 17:11 #2Super-Moderator












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Tarifänderungen bei Vodafone zuhause
Wie berichtet führt Vodafone zum 6. Februar eine neue Preisstruktur für seinen Zuhause-Tarif ein. Anstelle des bisherigen Angebots Vodafone ZuhauseMobil gibt es künftig für Kunden, die das Zuhause-Feature zu ihrem normalen Handyvertrag hinzubuchen, die ZuhauseOption.
Der monatliche Grundpreis beträgt 5 Euro - unabhängig davon, welchen Mobilfunktarif der Kunde nutzt. Damit wurden die Konditionen des Zuhause-Tarifs dem in der vergangenen Woche gestarteten Konkurrenz-Angebot T-Mobile@home angepasst. T-Mobile berechnet für die Home-Option 4,95 Euro. Der Minutenpreis für Anrufe ins Festnetz beträgt bei beiden Netzbetreibern aus dem Home-Bereich 4 Cent. Telefonate in die Mobilfunknetze werden zu den gleichen Konditionen wie außerhalb des Home-Bereichs abgerechnet und die Abfrage der Mailbox ist bei beiden Anbietern in der Homezone kostenlos.
Bei beiden D-Netzen erhalten die Kunden auch eine Festnetznummer aus ihrem Ortsnetz. Hier haben T-Mobile-Kunden den Vorteil, dass diese Nummer aus dem Bestand der T-Com stammt. Bei Vodafone kommen die Festnetznummern - wie auch bei o2 Genion - aus dem Pool von BT Germany. Hier berechnet die T-Com einen Aufpreis von 0,2 Cent pro Minute gegenüber dem regulärem Tarif für Anrufe ins Festnetz.
Flatrate-Option für 15 Euro
Vorteil bei Vodafone: Für 15 Euro Aufpreis kann die ZuhauseFlatrate hinzugebucht werden. Damit können die Kunden zum Pauschalpreis innerhalb des Vodafone-Netzes und ins deutsche Festnetz telefonieren. o2 bietet seinen Genion-Kunden ebenfalls eine Telefon-Flatrate an, die innerhalb der Homezone genutzt werden kann. T-Mobile erklärte dagegen, ein solches Angebot sei zwar nicht ausgeschlossen, aber derzeit nicht vorgesehen.
Bestandskunden, die Vodafone ZuhauseMobil nutzen, werden zum 6. Februar automatisch auf die neue ZuhauseOption inklusive der ZuhauseFlatrate umgestellt. Kunden, die einen Tarif mit Inklusivminuten nutzen, zahlen somit unverändert 20 Euro zusätzliche monatliche Grundgebühr, haben aber anstelle der bisherigen 1 000 Freiminuten ins Festnetz eine Flatrate für Anrufe zu Vodafone- und Festnetz-Kunden zur Verfügung. Für Kunden, die einen Tarif ohne Inklusivminuten nutzen, wird die Zuhause-Option 5 Euro günstiger. Auch hier beträgt der Aufpreis - inklusive Flatrate statt des bisherigen 1 000-Minuten-Pakets - künftig 20 Euro.
Registrierung für neuen Tarif ab sofort möglich
Neu- und Bestandskunden haben bereits ab sofort die Möglichkeit, sich in den Vodafone-Shops und bei der Kundenbetreuung unter der netzinternen Kurzwahl 1212 für den neuen Zuhause-Tarif zu registrieren. Die Aktivierung erfolgt dann zum 6. Februar.
Zusätzlich gibt es für alle Kunden, die sich während des Aktionszeitraumes bis 31. März für die ZuhauseFlatrate entscheiden, den Pauschaltarif für die ersten beiden Monate gratis. Der Preisvorteil beträgt 30 Euro. Eine ähnliche Aktion gibt es ebenfalls bis Ende März auch bei o2 Genion. Hier erhalten Neukunden die Homezone-Flatrate sogar für drei Monate kostenlos. Danach kostet die Option 9,99 Euro im Monat.
Keine Änderung bei Vodafone Zuhause mit eigener SIM
Keine Tarifänderungen gibt es für Kunden, die den Zuhause-Tarif als eigenständige SIM-Karte nutzen, und für Talk & Web-Kunden. Eine separate Zuhause-Karte schlägt damit für Kunden, die ansonsten ein Vodafone-Minutenpaket nutzen, weiterhin mit 20 Euro im Monat zu Buche. Wer einen anderen Vodafone-Tarif hat, zahlt 25 Euro und für Kunden, die keinen Mobiltarif bei dem Düsseldorfer Netzbetreiber haben, beträgt der Preis nach wie vor 40 Euro im Monat. Dafür sind wie bisher 1 000 Minuten für Anrufe ins deutsche Festnetz inklusive.
Der Telefon-Vertrag im Rahmen des Talk & Web-Pakets kostet ebenfalls weiterhin 20 bzw. 25 Euro im Monat - je nachdem, ob man einen Handytarif mit Inklusivminuten nutzt oder nicht. Auch hier sind wie bisher 1 000 Festnetz-Minuten im Monat inklusive. Die Flatrate-Option gibt es bei der einzelnen Zuhause-Karte und beim Talk & Web-Paket n
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