Um antworten zu können, musst du dich zuerst
hier registrieren
Ergebnis 1 bis 1 von 1
Thema: WLan sichern / schützen
-
08.04.2005 12:11 #1Administrator












- Registriert seit
- 18.05.2004
- Ort
- Würzburg & Berlin
- Alter
- 30
- Beiträge
- 8.308
Handy-Hersteller
Nokia- Handy-Modell
- N95, N8
- Netzbetreiber

- Prepaid/Vertrag
- Vertrag
- Danke
- 14
- Erhielt 214 Danke in 96 Beiträgen
WLan sichern / schützen
Wardriver brechen in offene Funketze ein: So schützen Sie sich
Die Zeitschrift PC-Professional hat in einem Feldversuch ein Flugzeug über München kreisen lassen und aus der Luft WLAN-Netze analysiert. Die Resultate waren alarmierend: Über 50 Prozent der über 4 000 gefundenen Zugangspunkte waren nicht verschlüsselt und damit für Hacker-Angriffe anfällig. Ähnliche Studien gibt es auch für andere Städte – das Ergebnis lautet immer gleich: Rund 60 Prozent der WLAN-fähigen Endgeräte, die kabellos kommunizieren, sind völlig ungeschützt.
Vorsicht Wardriving!
Diese Sicherheitslücke machen sich sogenannte Wardriver zu Nutze: Sie ziehen mit Ihrem Notebook durch die Stadt und suchen nach offenen Netzen. Sie bedienen sich einer Schnüffel-Software, die in kurzen Intervallen ungeschützte WLANs aufspürt und alle verfügbaren Zugänge übersichtlich anzeigt. Sobald das Gerät ein nicht verschlüsseltes Netz erspäht hat, kann man sich in das fremde Netz einloggen und im Internet surfen – auf Kosten dessen, der sein Netz nicht abgesichert hat.
Wie alle Funktechnologien ist also auch WLAN besonders anfällig für Sicherheitsverletzungen. Dies gilt um so mehr, als dass es sich um "Shared Media" handelt, sich also mehrere Nutzer eine Funkzelle teilen. Bekannt ist dieses Prinzip etwa vom Mobilfunk. Doch während sich das Handy beim Einloggen über seine ID auf der SIM-Karte identifiziert und der Netzbetreiber dafür sorgt, dass der eingewählte Telefonanschluss geschützt ist, muss sich der WLAN-Nutzer selbst um die Sicherheit kümmern. Wer ein paar einfache Tricks beachtet, ist schnell auf der sicheren Seite.
1. Verschlüsselung mit WEP
WEP ist die Abkürzung für Wired Equivalent Privacy und steht für ein Protokoll, das in einem Netzwerk das Abhören von Funksignalen verhindert. Die Daten werden mit einem 64-Bit-Schlüssel chiffriert. Da jedoch die ersten 24 Bit als Initial-Vektor für protokoll-eigene Angelegenheiten benötigt werden, stehen für die effektive Verschlüsselung nur 40 Bit zur Verfügung. Inzwischen ist ein Update erfolgt, das nominell von einer 128-Bit-Codierung spricht, de facto handelt es sich um 104 Bit. WEP-Verschlüsselung ist daher eine relativ unsichere Geschichte.
2. Kodierung über WPA
Da die WEP-Verschlüsselung selbst im 128-Bit-Modus ziemlich leicht zu knacken ist, hat die Wi-Fi Alliance, ein Zusammenschluss von über 200 Herstellern von WLAN-Geräten, eine eigene Verschlüsselung entwickelt, um die Sicherheit der drahtlosen Netzwerke zu verbessern. Das so genannte WPA-Protokoll (Wi-Fi-Protected Access) ersetzt die statischen Codes von WEP durch dynamische Schlüssel, die schwerer zu manipulieren sind. Je länger der benutzte Schlüssel ist und je häufiger er in kurzen Abständen gewechselt wird, desto zuverlässiger der Schutz.
Die Verschlüsselungsmethode wird von der Software der WLAN-Karte vorgegeben: Einige Modelle haben bereits serienmäßig WPA an Bord, doch es gibt auch noch etliche aktuelle Geräte, die lediglich WEP unterstützen. Mitunter lässt sich die Firmware jedoch über ein kostenloses Upgrade von den Webseiten des Herstellers aufrüsten. Und in Zukunft könnte der Standard 802.11i die Sicherheit erhöhen. Neben der dynamischen Verschlüsselung wird auch noch die Integrität der Nachricht geprüft.
3. Zugangskontrolle mit MAC-Filter
MAC-Adressen sind vom Hersteller vergebene, eindeutige Seriennummern für die Hardware. In der "ACL" (Access Control List) kann man die Nummern aller Geräte speichern, die sich ins Netzwerk einloggen dürfen. Kontakt-Anfragen aller "feindlichen" Netzwerke werden bei aktiviertem MAC-Filter abgelehnt – also auch unbekannte "Schmarotzer".
4. Netzwerk verstecken
Einige Router bieten dem Nutzer an, die ESSID (Extended Service Set Identifier) zu verstecken. So kann sich auf dem Router nur derjenige einloggen, der auch die ID des Routers kennt. Durch das "Abhören" des Traffics ist es jedoch für versierte Nutzer möglich, den Netzwerknamen herauszufinden.
5. WLAN-Router per Passwort schützen
Die meisten WLAN-Netzwerke werden komfortabel über einen Web-Browser verwaltet. Der Zugang zur Administrator-Webseite sollte unbedingt durch ein Passwort geschützt sein. Hierbei gelten die üblichen Sicherheitsbestimmungen. Der Zugangscode sollte also aufwändig zu enträtseln, nicht zu kurz und schon gar nicht offensichtlich sein. Zu empfehlen ist eine Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben.
6. ESSID-Kennung ändern
Jedes WLAN-Netzwerk trägt einen Namen, die so genannte ESSID. Jeder Access-Point ist sehr mitteilsam und verrät erst einmal jedem seine Identität. So kann ein Fremder schnell dessen von Haus aus eingestelltes Standard-Passwort und die Router-IP erraten oder gar im Internet finden. Also gilt es, schnellstens die ESSID, die ab Werk eingetragen ist, zu ändern. Unter den Sicherheitseinstellungen gibt es die Möglichkeit, einen neuen Namen zur Identifikation einzutragen. Am besten trägt man eine individuelle Bezeichnung ein – es darf auch gern ein Kosename für das Funknetz sein. Absolut abzuraten ist von Begriffen wie "WLAN" oder "Funknetz" – verwendet jeder diese Standardbegriffe, so kann es leicht zu Verwechslungen mit oder Einbrüchen in benachbarte WLANs kommen.
7. Funknetz nicht antworten lassen
Keine Pings beantworten. Ein Ping ist die Anfrage eines Rechners an einen anderen, ein Datenpaket zu versenden. Reagiert der Computer und sendet die Daten weiter, so wird er identifizierbar. So ist leicht rauszufinden, hinter welcher IP-Adresse sich der Router verbirgt, den der Angreifer in seinem Sinne konfigurieren könnte.
Quelle: [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.] [/b]
-
08.04.2005 12:11 # ADS
Das könnte dich auch interessieren
24.03.2012 Smartphone Kopfhörer – die besten Trends 2012
11.02.2012 Entschieden: Kostenlose Warteschleifen kommen
24.11.2011 Google entschlackt sein Produktportfolio
24.11.2011 Die Mobilfunk-Discounter im Telekom-Netz
24.11.2011 Trojaner schleust sich durch gestohlenes Zertifikat auf PC
03.05.2010 AVM: FRITZ!Box starte mit IPv6 die nächste Generation des Internets
01.09.2010 IFA in Berlin: Die Produkte – Teil 1
13.04.2011 Eye-Fi-SD-Karten verbinden Kamera und Smartphone
17.05.2010 Netcologne: DSL zwei Monate kostenlos Testen
08.03.2011 Nokia X1-00: Günstiges Einsteigerhandy
Ähnliche Themen
-
Impressum E-Mail Adresse vor Spam schützen
Von Webmaster im Forum Plauderbereich: Hi, ich bin auf der Suche nach einen kleinen Trick wie man die Spammprogramme etwas austricksen kann, die Mailadrese vom Impressum für Werbezwecke...Antworten: 6Letzter Beitrag: 04.04.2006, 19:39 -
WLAN wer kennt sich aus?
Von Webmaster im Forum DSL Forum: Hi Leuts, habe seit gestern endlich DSL, zwar nur light aber habe jetzt schon Jahre auf DSL gewartet ;-) Ich benutze WLAN und habe ein paar kleine...Antworten: 0Letzter Beitrag: 31.03.2005, 14:12 -
Wurm Sober.I. wie kann ich mich vor E-Mail Spam schützen?
Von Webmaster im Forum Virus, Spam, Hackz und Sicherheit: HI, bekomme täglich unzählige Viren E-mails des Wurms Sober.I. , ich habe ihn nicht selber auf dem PC, aber irgendjemand der mal Kontakt hatte...Antworten: 1Letzter Beitrag: 28.12.2004, 17:13 -
Gegen Sms Spam schützen
Von Webmaster im Forum Sms Abos & Sms Abzocke: Hallo, Gegen Spam-SMS in den Handynetzen kann man sich schützen. Unter den Werbetreibenden sind aber durchaus auch seriöse Firmen, die eigentlich...Antworten: 0Letzter Beitrag: 28.05.2004, 12:41



LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren










Lesezeichen