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08.09.2007 16:20 #1Administrator













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Heißer Herbst im Mobilfunk-Geschäft
Erste bunte Blätter an den Bäumen kündigen bereits das Ende des Sommers und den nahenden Herbst an. Auf dem deutschen Mobilfunkmarkt dürfte es ein heißer Herbst werden. Seit heute sind die Prepaid-Karten der neuen o2-Billigmarke Fonic sowohl im Internet als auch in allen Lidl-Filialen erhältlich. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Fonic-Wettbewerber ihre Konditionen an die o2-Offensive anpassen werden. An welcher Stelle schon jetzt neue Sonderaktionen auf Mobilfunk-Kunden warten, verraten wir auf den folgenden Seiten.
Fonic startet mit Kampfpreisen
Rund um die Uhr ohne Grundgebühr und ohne Mindestumsatz für 9,9 Cent pro Minute in das deutsche Festnetz und zu allen nationalen Mobilfunkanschlüssen telefonieren, das macht ab sofort Fonic möglich. Auch nationale SMS kosten nur 9,9 Cent. Mit den neuen Kampfpreisen lässt die o2-Billigmarke erst kürzlich gestartete 10-Cent-Tarife, bei denen entweder eine Grundgebühr oder ein Mindestumsatz in Höhe von zehn Euro fällig werden, alt aussehen.
Konkurrenz will reagieren
Doch die Wettbewerber wollen nicht lange zögern und haben gegenüber unserer Redaktion bereits angekündigt, reagieren zu wollen. So wird zum Beispiel blau.de mit einer eigenen Festnetz-Flatrate starten, ähnliche Pläne kündigte auch klarmobil.de-Chef Hartmut Herrmann an. Gespannt darf man zudem auf den nächsten Discounter blicken. Die 01051 Telecom, die bereits den Call-by-Call-Markt aufgemischt hat, steht mit einem eigenen Billigtarif in den Startlöchern und will nach eigenen Angaben in allen Bereichen mit dem Wettbewerb konkurrieren.
Prepaid-Flatrate von Tchibo
Eigene Flatrates zu starten, ist aber nicht nur eine Reaktion auf die Fonic-Preise. Vielmehr könnte es auch der Gedanke sein, Tchibo mehr Wettbewerb zu machen. Der Kaffeeröster aus Hamburg hat nämlich die Vermarktung einer Prepaid-Flatrate für 12,95 Euro in Angriff genommen.
Community-Flat von klarmobil.de
Hinzu gesellt sich eine neue Community-Flatrate von klarmobil.de für 3,95 Euro, die alle Gespräche von klarmobil.de zu klarmobil.de abdeckt.
Wieder einmal eine neue Sonderaktion hat der Discounter callmobile aufgelegt. Neukunden, die sich bis zum 17. September für ein Starterpaket der Billigmarke des Providers Talkline entscheiden, müssen statt normalerweise 16 Euro nur fünf Euro zahlen. Im Gegenzug bekommen sie aber zehn Euro Gesprächsguthaben, sodass callmobile seinen Neukunden rechnerisch fünf Euro schenkt. Wer seine bisherige Rufnummer mit zu callmobile nimmt, kann sich über zehn weitere Euro Gesprächsguthaben freuen. Nicht zu vernachlässigen ist dabei allerdings, dass der Provider, aus dessen Netz die Nummer abgezogen wird, für die Portierung meist knapp 25 Euro berechnet.
Simply – Pay one, get two
Weiter gültig ist auch die Sonderaktion von simply. Bei der Discount-Marke aus dem Hause Drillisch werden weiterhin zwei SIM-Karten zum Preis von einer angeboten. Insbesondere Paare oder gute Freunde können von dem Sonderangebot profitieren, das solange angeboten wird, wie der Vorrat reicht. Untereinander telefonieren sie über ihre beiden simply-SIM-Karten, die sie für 14,95 Euro über die Homepage des Anbieters bestellen können, für vier Cent pro Minute. Beide SIM-Karten werden mit zehn Euro Startguthaben ausgeliefert.
Noch eine Woche, nämlich bis Montag, 10. September, ist die Sonderaktion von sunsim gültig. Zwar gilt weiterhin der reguläre Preis für den Einstieg in Höhe von 14,95 Euro, allerdings wird das Startguthaben im Aktionszeitraum von fünf auf zehn Euro verdoppelt. Besonders günstig sind mit der sunsim-Karte Verbindungen in das deutsche Festnetz. Sie kosten rund um die Uhr nur acht Cent pro Minute. Im Discounter-Vergleich von onlinekosten.de ist das einer der günstigsten Minutenpreise.
blau.de feiert Geburtstag
Etwas zu feiern hat blau.de. Der Hamburger Mobilfunk-Discounter zelebriert "zwei Jahre günstiges mobil telefonieren" mit einer Sonderaktion, die bereits in der Vergangenheit bekannt ist. Rechnerisch ist der Einstieg bei blau.de bis Ende September zum Nulltarif möglich. Für 19,90 Euro bietet blau.de statt normalerweise zehn Euro gleich 20 Euro Gesprächsguthaben an.
Außerdem bietet der Provider seinen Kunden neuerdings ein eigenes WAP-Portal an, das für 24 Cent pro übertragenem Megabyte nutzbar ist. Unter wap.blau.de lässt sich zum Beispiel nicht nur unterwegs das Guthaben aufladen. Vielmehr sind auf dem Portal viele interessante Links zu WAP-Seiten anderer Anbieter hinterlegt. Außerdem lassen sich über eine Kooperation mit Jamba Klingeltöne auf das Handy laden.
Neues gibt es auch von simyo. Neukunden, die gegenüber ihrem alten Anbieter nachweislich nicht mindestens 20 Prozent der Gesprächskosten einsparen können, wird der Kaufpreis für das Starterpaket in Höhe von 19,95 Euro erstattet.
Neues von simyo
Darüber hinaus bietet die E-Plus-Billigmarke seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, über GPRS- oder UMTS-Verbindungen die Möglichkeit, an Multiplayer-Games teilzunehmen. Unter www.simyo.de/mobilegames werden Spielebegeisterte dabei auf Seiten von Contentpartnern geleitet, wo die verschiedenen Multiplayer-Games heruntergeladen werden können. Der Download ist allerdings zum Teil kostenpflichtig. Während das Strategiespiel "Killing Fields" kostenlos zu haben ist, kostet das Fantasy-Game MicroMonster 2,99 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Datenübertragung. Weitere Spiele sollen im Laufe der nächsten Wochen folgen.
Darüber hinaus wurde ein mobiler E-Mail-Service neu eingeführt. Wer seine E-Mails bei einem von zehn großen E-Mail-Anbietern hat, kann seine Nachrichten künftig direkt über das Handy verwalten – vorausgesetzt in das Handy wurde ein E-Mail-Client integriert. Zu den von simyo unterstützten E-Mail-Anbietern gehören AOL, Cortado, Freenet, GMX, Googlemail, Hotmail, Lycos, T-Online, Web.de, und Yahoo. Die für den Abruf notwendigen Einstellungen lassen sich über www.simyo.de/email kostenlos auf das Handy laden. Pro übertragenem Megabyte berechnet simyo 24 Cent.
Neues von Base
Aber nicht nur die E-Plus-Discountmarke hat für die eigenen Kunden Neuigkeiten im Gepäck, auch bei der Flatrate-Marke Base tut sich etwas. So können Bestandskunden ab sofort im Bereich "Mein Base" unter www.base.de ihre Rechnungen online einsehen und bei Bedarf auf den eigenen PC laden. Ferner lassen sich Daten wie die eigene Adresse selbst verwalten und bei Bedarf ändern. In den kommenden Monaten soll das Angebot unter "Mein Base" weiter ausgebaut werden.
Darüber hinaus bietet Base seit Neuestem auch einen neuen Mobilfunktarif an. Base Zero wird als neuer 10-Cent-Tarif vermarktet, ist praktisch aber nichts anderes als die bereits von E-Plus vermarktete Zehnsation. Rund um die Uhr kosten Telefonate in das deutsche Festnetz und zu anderen nationalen Mobilfunkanschlüssen zehn Cent pro Minute. SMS lassen sich für 20 Cent verschicken. Eine Grundgebühr fällt nicht an, dafür aber ein monatlicher Mindestumsatz in Höhe von zehn Euro – bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren.
Ebenfalls neu ist der 10-Cent-Tarif Top Ten von vybemobile, seines Zeichens ebenfalls eine Zweitmarke von E-Plus. Anders als bei anderen 10-Cent-Angeboten fällt bei vybemobile aber kein Mindestumsatz, sondern eine monatliche Grundgebühr in Höhe von zehn Euro an. Nationale Standard-Gespräche kosten ebenso zehn Cent wie SMS. Außerdem gibt es monatlich zehn Musik-Downloads kostenlos.
Gratis E-Mail-Service von Youni
Die extra auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnittene E-Plus-Marke Youni bietet zwar keinen neuen 10-Cent-Tarif, dafür aber ein neues WAP-Portal, das kostenlos nutzbar ist. Praktisch: über die Oberfläche des Portals lassen sich darüber hinaus gratis Nachrichten der größten E-Mail-Provider empfangen und versenden. Darüber hinaus bietet die Seite, die unter youni.mobi zu erreichen ist, Zugriff auf aktuelle Nachrichten und diverse Community-Funktionen.
E-Plus selbst bietet neuerdings verschiedene neue Datentarife an, die das Surfen im Internet über das Handy, eine Notebook-Datenkarte oder ein UMTS-USB-Modem erschwinglicher machen soll. Hervorzuheben ist dabei insbesondere die Daten-Flatrate, die nicht mehr auf monatlich 5.000 Megabyte beschränkt ist und zudem mit 25 Euro im Monat jetzt weniger kostet als die bisher vermarktete Fair-Flat.
Darüber hinaus erhalten alle E-Plus-Prepaid-Kunden, die ihr Guthaben um mindestens 20 Euro aufladen, während des gesamten Septembers fünf Euro geschenkt. Voraussetzung ist eine Registrierung über die kostenlose Kurzwahl 77770. Die Gutschrift des Bonusguthabens erfolgt binnen 72 Stunden und wird nach erfolgter Aufbuchung über eine SMS bestätigt.
Aktionen von T-Mobile
Marktführer T-Mobile hat für seine fußballbegeisterten Kunden ein Sonderangebot bereitgestellt. Das Bundesliga-Paket im MobileTV-Sortiment ist bis Mitte Oktober kostenlos nutzbar. Ab dem 16. Oktober werden für den Tageszugang zwei Euro berechnet, die Monatspauschale wird für fünf Euro angeboten. Außerdem können alle Relax-XL-Neukunden im September soviel sie wollen ohne Aufpreis im Internet surfen. Ab Oktober sind in den XL-Tarifen nur noch 120 Gratis-Minuten für das mobile Surfen inklusive. Jede weitere Minute wird mit neun Cent abgerechnet.
Quelle: [Nur registrierte und aktivierte Benutzer von Mobilfunk-Talk.de können Links sehen.]
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08.09.2007 16:20 # ADS
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11.09.2007 16:11 #2Junior Experte

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AW: Heißer Herbst im Mobilfunk-Geschäft
Und es geht weiter
:
Quelle: teltarifE-Plus ruft nach weiterer Regulierung des Marktes
Deutsche Telekom habe von niedrigeren Terminierungsentgelten nur profitiert 11.09.2007
14:41
Der Düsseldorfer Mobilfunkbetreiber E-Plus hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) dazu aufgefordert, die Deutsche Telekom zu einer Absenkung ihrer Gesprächspreise für Festnetz-Telefonate in die Mobilfunknetze zu veranlassen. Die Deutsche Telekom profitiere von den niedrigeren Termininerungsentgelten der Mobilfunkbetreiber, die zum November vergangenen Jahres von der BNetzA erzwungen worden waren, habe den Preisvorteil aber nicht an die Kunden weitergegeben, sagte der für Regulierungsfragen zuständige E-Plus-Manager Bernd Sörries laut einem Bericht der Berliner Zeitung gestern in Berlin. Stattdessen habe die Telekom ihre Preise für diese Verbindungen sogar von früher 22,8 auf 23,4 Cent pro Minute erhöht.
"Allein dadurch, dass die T-Com diese Senkung nicht weitergibt, wird sie 2007 einen zusätzlichen Gewinn von zirka 200 Millionen Euro zu Lasten der Endkunden erzielen", zitiert die Zeitung Sörries. Die vom Regulierer verfügte Absenkung habe somit "bestehende Wettbewerbsverzerrungen verschärft". Sörries beklagte sich zudem über das Ungleichgewicht zwischen den D- und E-Netzbetreibern: Die von der Regulierungsbehörde verordnete Absenkung der Terminierungsentgelte auf 8,8 Cent pro Minute für T-Mobile und Vodafone bzw. 9,9 Cent pro Minute für E-Plus und o2 habe den ohnehin benachteiligten Anbietern weiter geschadet. Da E-Plus und o2 ihre Mobilfunkdienste in einem höheren Frequenzband anbieten, müssen sie deutlich mehr Sendemasten aufbauen als die D-Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone, um die gleiche Netzabdeckung zu gewährleisten.
Auch die Mobilfunktarife gelten wegen der hohen Terminierungsentgelte immer noch als überteuert, mittelfristig strebt die BNetzA eine Absenkung auf 5 bis 6 Cent an. Bis es soweit ist, bleiben die Durchleitungsentgelte ein lukratives Geschäft für die Mobilfunkbetreiber. Vor der Festlegung der aktuellen Entgelte hatte E-Plus-Chef Thorsten Dirks eine größere Spanne zwischen den Beträgen gefordert, die die D- und die E-Netzbetreiber erheben können. Dirks Ansicht nach sollten T-Mobile und Vodafone pro Minute 5 Cent und E-Plus und o2 9 Cent erhalten. Mit seinen extremeren Forderungen hatte E-Plus im vergangenen Jahr eine brancheninterne Einigung auf neue Terminierungsentgelte verhindert, wodurch die BNetzA auf den Plan trat.
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