BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen

Dieses Thema im Forum "Mobilcom-Debitel Forum" wurde erstellt von Salamiwurst, 10.03.2013.

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  1. Salamiwurst

    Salamiwurst Guest

    BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    Moin,

    hier wird zwar viel gemeckert über BCS & MD, aber wie sind die Erfahrungen, diese Verträge zu kündigen bzw. als nichtig zu erklären?

    Viele Emotionen & Ärger (logo), aber es ist wenig sachliches zu finden...

    Wie kommt man da wieder raus? Ist MD kooperativ?

    Salami
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15.03.2013
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  4. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    AW: BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen

    Ich nehm an, dass die Laufzeit erstmal verbindlich ist und du nachweisen musst, dass da was schief gegangen ist.
     
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  6. BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    AW: BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen

    Hallo,

    "raus" kommst du nach Ablauf der Widerrufsfrist grundsätzlich nur, wenn du bei Abschluss des Vertrages über wesentliche Vertragsinhalte arglistig getäuscht wurdest (Vortäuschung falscher Tatsachen, um den anderen Vertragspartner zur Abgabe einer bestimmten Willenserklärung zu bewegen). Die diesbezügliche Beweislast liegt, wie Kirschpudding schon zutreffend angedeutet hat, bei dir.

    Gibt es Leute, die die arglistige Täuschung bestätigen können oder hast du Bandaufzeichnungen von dem zweifelhaften Beratungsgespräch/Vertragsabschluss, stehen die Chancen, denke ich, gut, den jeweiligen Vertrag anzufechten. Ansonsten empfiehlt es sich, würde ich sagen, Beratungsgespräche und Vertragsabschlüsse bestenfalls schon während des Gesprächs ganz genau zu protokollieren, damit du wenigstens etwas in der Hand hast, wenn die Vertragsbestätigung dann anders lautet oder die Durchführung sich anders darstellt, wie tatsächlich vereinbart.

    Hast du den Vertrag telefonisch abgeschlossen, gibt es hiervon eine Bandaufzeichnung, die der andere Vertragspartner zu Beweiszwecken angefertigt hat. Diese dürfte theoretisch zur Verfügung stehen. Behauptet der Anbieter, es gäbe kein solches Band bzw. man habe keine Zugriff darauf, kann eine Strategie auch sein, zu behaupten, ein Vertrag wurde nie geschlossen. Will der Anbieter anderes beweisen, muss er dann wohl das Band heranziehen.

    Aber ich bin da letztendlich auch kein Experte. Frag lieber noch mal einen solchen. ;)

    Beste Grüße und viel Erfolg....
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.03.2013
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  8. Webmaster

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    BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    AW: BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen

    Bei allen Verträgen mit Mindestlaufzeit kommst du erst nach den 24 Monaten der Vertragslaufzeit raus. Sofern der Vertrag nicht Online abgeschlossen wurde und ein 14-tägiges Widerrufsrecht besteht.
     
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  10. BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    Keine Chance, wenn du bei der BCS Group Gmbh unterschrieben hast, dann zahlst du doppelt. Die neuen Verträge und die alten Verträge. Du hast kein Widerrufsrecht und hast Pech gehabt! Selber schuld, wenn du alles glaubst und dich nicht im Internet informierst, da wird zu genüge gewarnt!
     
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  12. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    Als Selbständiger sollte man allerdings auch wissen, dass man vom Gesetz her kein Widerrufsrecht hat und deshalb genau prüfen, was man unterschreibt...
     
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  14. BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    sorry, war nicht so gemeint.
    Das ist ja seid Jahren deren Masche, Verträge werden sofort geschaltet, auchbwenn die Alten noch Restlaufzeiten haben.
    Professional werden die negativen Bewertungen aus dem Netz gelöscht oder mirvgefkten positiven Bewertungen nach unten korrigiert.
     
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  16. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    Yo, das ist uns leider aus leidvoller ebenfalls Erfahrung bekannt... ;)

    Da wird vor allem mit der Überrumpelungstaktik gearbeitet wie mir scheint. Ob man da bewusst ausnutzt, dass Selbständige ja nicht einfach widerrufen können, weiß ich nicht... Es kommt mit aber zumindest so vor.

    Man kann da den potentiellen "Opfern" nur raten: Nichts einfach so unterschreiben, zu nichts drängen lassen und alles vor der Unterschrift ganz genau prüfen. Und vor allem auf nichts vertrauen, was einfach nur erwähnt wird. Solange es nicht schwarz auf weiß im Vertrag steht (Und zwar nicht handschriftlich vom Vertreter hingezimmert), wird kein Vertragsbestandteil, zumindest kein beweisbarer...

    Das gilt grundsätzlich für alle Vertragsabschlüsse vor Ort, also auch die von Privatkunden bspw. im Handyladen. Dort hat man als Privatkunde in der Regel ja auch kein Widerrufsrecht. Als Selbständiger sollte man aber noch ein Stück mehr aufpassen, da es ja meist um mehrere Verträge geht, die ein entsprechend deutlich höheres finanzielles Volumen haben.
     
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  18. BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    Naja, dem Geschäftskunden wird ja nicht wirklich erzählt, dass er doppelt bezahlen.
    Es wird etwas erzählt, man reduziert die alten Kosten, leider kann man einen Magenta S von der der Telekom nicht reduzieren. DIe Grundgebühr bleibt und wenn der Vertrag 12 Monate noch läuft, dann muss die halt zahlen. Was noch dazu kommt ist, dass der Kunde obwohl er einen Handyzuschlag bezahlt auch dann oft kein Handy bekommt. Hier sind mir persönlich auch Fälle bekannt. Erst wenn die an der Hotline schroff abgewiesen und dann ist die Hotline nicht mehr erreichbar, dies sind so die Erfahrungen.
     
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  20. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass man gerade als Selbständiger nicht einfach blind irgendwas abschließen sollte. Eben weil man im Zweifel kein Widerrufsrecht hat.

    Sicher sind die Leute, die so verkaufen, das Hauptproblem und ich bin damit auch nicht einverstanden, aber als geprellter Kunde kann man die Verantwortung auch nicht ganz von sich schieben. Da kommt irgendwer ins Office, erzählt das Blaue vom Himmel und dem wird ohne Hinterfragen geglaubt?
    Ich war auch mal Selbständig - Ich hatte da immer eine gesunde Portion Skepsis. Keiner, der einfach so bei mir vorbeikommt, schenkt mir was - die wollen alle vor allem Geld. Und da mir als Selbständiger auch kein Widerrufsrecht zusteht, muss ich doppelt und dreifach schauen, dass ich auch das buche, was ich eigentlich will und nicht das, was dem Vertreter am meisten bringt.
    Egal, ob das nun der Typi von der BCS oder vom nahegelegenen Versicherungsbüro oder einer der tausend selbsternannten "Medienmanager" ist...

    Versteh mich nicht falsch, ich hatte beruflich auch schon öfters mit der BCS zu tun. Zwar nicht als Betroffener aber als einer derjenigen, der versucht, das, was die Betroffenen da unwissend verzapft haben, wieder hinzubiegen. Ich weiß, wie da gearbeitet wird und ich weiß, wie schwer das für Laien zu durchschauen ist. Aber grad als Laie bitte noch misstrauischer sein als so schon... Da kann einem halt auch jeder alles erzählen.
     
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  22. BCS & MD - Erfahrungen beim Kündigen
    Wenn du selber öfters mit der BCS Group GmbH zu tun gehabt hast und selber bestätigen kannst, wie die arbeiten, dann kann ich nicht nachvollziehen, wieso seid Jahren hier die ganzen negativen Post gelöscht werden? Wenn das bekannter werden würde, dann hättest du weniger arbeit, da es dann ja keine Geschädigten mehr geben würde.
    Den Kunden, die bei MD eine Smartphoneoption zahlen erzählen die, er würde auf ein Handy sparen und nach 16 Monaten steht ihm dann ein Handy zu. Ha Ha
    Aber nur wenn er den Vertrag mit denen verlängert. Hast du das auch gewusst?
     
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  24. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    Weil die BCS in der Regel sehr schnell damit ist, Abmahnungen und Co. zu schicken und der Betreiber des Forums dafür haftet, wenn hier unbewiesene (negative) Behauptungen stehen bleiben.

    Wenn so eine Abmahnung/Unterlassungsverfügung kommt, hat man als Forenbetreiber zwei Optionen: Den beanstandeten Beitrag löschen oder "aussitzen" und eben die nicht unerheblichen Strafen dafür zahlen. Das sind gern mal mehrere tausend Euro.

    Ein stehen lassen der Beiträge ist nur möglich, wenn der Forenbetreiber nachweisen kann, dass es keine falschen Behauptungen (Stichwort Rufschädigung) sind, sondern sie der Wahrheit entsprechen - Und wie soll er das tun? Keiner der negativen Kommentatoren übersendet uns ja umfangreiche Beweise als Nachweis.

    Wir haben es eine Zeit lang damit versucht, dass User, die sich zur BCS äußern wollten - egal ob negativ oder positiv - ihre Vertragsnummer oder eine andere Art von "Beweis" einsenden mussten, damit wir beim nächsten Anwaltsschreiben etwas in der Hand haben. Das hat allerdings nicht funktioniert, weil die Leute zwar gern meckern, aber leider nicht gern etwas dafür tun, um ihre Aussagen auch zu beweisen.

    Entsprechend müssen hier leider immer wieder Aussagen gelöscht werden. Nicht weil wir es wollen, sondern weil es rechtlich so vorgeschrieben ist. Denn: Behauptungen, die nicht als richtig nachweisbar sind, müssen nach einer Abmahnung/Unterlassungserklärung gelöscht werden. Vor allem, wenn es sich um negative Beiträge handelt, die geeignet sind, den Betroffenen oder dessen Geschäft zu schädigen.

    Freie Meinungsäußerung ist gesetzlich nur so lange erlaubt, wie keine anderen Rechte beschnitten werden. Und so lange negative Aussagen zur BCS - auch wenn sie ggf. wahr sind - nicht als Wahr nachweisbar sind, handelt es sich dabei rechtlich schnell um Rufschädigung.

    Richtig.

    Jetzt kannst du dir natürlich selbst überlegen, weshalb immer sehr schnell Abmahnungen eintreffen... ;)

    Ja, ich arbeite seit 2007 im Mobilfunkbereich - Ich kenn die Pappenheimer...

    Ändert aber halt trotzdem nichts an der Rechtslage, die ich oben erklärt habe.

    Wie schon gesagt, wir sind mit der Situation auch nicht einverstanden - weder mit dem Vorgehen der Mitarbeiter, noch das wir regelmäßig löschen müssen. Aber wir haben leider auch nicht die finanziellen Mittel und Ressourcen, um gegen jeden Antrag vorzugehen. Das frisst zum einen sehr sehr viel Zeit und ist eben auch finanziell gern vierstellig... So was kann ein Hobby-Forum halt nur bedingt stemmen.
     
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