Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten

Dieses Thema im Forum "T-Mobile Prepaid - Xtra Card" wurde erstellt von mosyr, 28.06.2011.

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  1. Kirschpudding

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    Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten
    AW: Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten

    Ich spreche als User, ich bin kein Angestellter eines Mobilfunkunternehmens... Aber ich weiß, dass man von vielen - anscheinend auch von dir - sofort in die Lobby-Schublade gesteckt wird, wenn man etwas sagt, dass Leuten wie dir nicht in den Kram passt ;)

    Aber um die Frage zu beantworten. Ja, ich bin damit einverstanden, gewisse Aufladebedingungen zu setzen, um eine Simkarte aktiv zu halten. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Vorgehen das einzig sinnvolle - warum, habe ich ja bereits erschöpfenden in vorigen Posts erklärt. Eine aktive Simkarte, die nicht genutzt wird, kostet Geld, blockiert dringend benötigte Rufnummern und sorgt am Ende dafür, dass die Kosten für alle steigen. Auch wenn du das nicht glauben magst, aber es ist nun einmal so und das weiß ich ziemlich genau. Wer wirtschaftlich bewandert ist und die Mechanismen hinter der Bereitstellung einer Mobilfunkverbindung kennt, fragt sich manchmal weshalb die Mobilfunker überhaupt noch Prepaidkarten mit so langen Zeitfenstern von 1 oder 2 Jahren anbieten und nicht viel eher Forderungen stellen.

    23 Monate zudem ein wirklich moderates Zeitfenster um mal 15 Euro runterzubekommen. Pro Monat müsste - rechnen wir mit 9 Cent pro Minute und SMS - moderate 8 Minuten telefoniert oder ein paar SMS verschickt werden. Das sollte jeder schaffen... Wenn nicht, ist eine Prepaidkarte schlicht nicht das richtige für das eigene Nutzungsverhalten - so viel Einsicht sollte man dann schon haben.

    Eine Prepaidkarte ist und bleibt keine Notfallkarte - auch wenn das gern anders gesehen wird.
     
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  4. Schinkenbrot

    Schinkenbrot New Member

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    Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten
    AW: Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten

    hey, ich will hier keinen Stress, aber ich habe noch keinen Hinweis erhalten, warum Simkarten, die nicht genutzt werden Kosten verursachen sollen.
    Im Gegenteil: Einige Urteile geben den Usern Recht.
    Guthaben dürfen nicht mehr verfallen und müssen ausgezahlt werden usw.

    Sicherlich geht das mit anderen Verträgen lockerer.

    Aber:
    Woher kommt Dein Wissen, das das alles Geld kostet?
    Eine Rufnummer (sim) in der Schublade, die mehrere Monate oder Jahre nicht genutzt wurde, sich nicht per Pilotstrahl an irgend einem Masten eingeloggt hat - ok - wenn die gesperrt wird nach hoffentlich einem Hnweis….
    Aber eine Karte, die sich per Pilotstrahl !!!! immer noch als aktiv im Netz befindet, da sie Strom bekommt…?
    Warum muss das Guthaben auf solch einer Karte verfallen bzw. warum sollte so eine Karte abgeschaltet werden?
    (Alarmanlagen und Baustellen-Handys hatte ich als Beispiel erwähnt…).

    Ich arbeite täglich mit Datenbanken - und es ist eine Kleinigkeit darin zu programmieren, ob die "Rufnummer" sich in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren (auf die 10tel Sekunde genau) an irgend einem Sendemast (also in einem Handy, einem Notrufmodul für Senioren, einem Pad, einer Alarmanlage, usw.) eingeloggt hat.
    Das was Du hier versuchst zu erklären kommt von den Firmen.
    Das was möglich ist kommt von uns!
    Dafür sollte so ein Forum stark sein.
    Dafür müssen wir alle kämpfen und uns nicht mit dem Geschwafel der Anbieter abspeisen lassen.

    Hast Du Beispiele, Urteile, Links?
    Werde ich gern prüfen…



    :)
     
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  6. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    AW: Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten

    Guck mal in Beitrag #18: Aktiv halten im HLR kostet Geld, Speicherplatz und ständige Snychronisierung kostet Geld, die Bereitstellung im Netz für eventuell doch stattfindende Telefonate (zum Beispiel eingehend) kostet Geld, die Einbuchung in den Masten kostet Geld und so weiter...

    Überleg halt einfach mal selber, wie es für dich wäre, beispielsweise für 20 Leute ein Mobilfunknetz zu betreiben, von denen nur 2 regelmäßig Geld einbringen und die restlichen 18 die Karte in der Schublade liegen haben. Wenn du dann durchrechnest und feststellst, dass ein Mobilfunknetz für 20 Karten mehr kostet als die kleinere Architektur für 5 Karten, wirst du sicher auch recht schnell aktiv und versuchst, die nicht genutzten 18 Karten dazu zu bewegen, entweder die Kosten zu decken oder sie zu deaktivieren, um die Architektur auf 5 Karten runterschrauben zu können.

    Ein vielleicht nachvollziehbareres Beispiel aus dem heimischen Computerbereich: Du stellst eine WLAN-Verbindung für das gesamte Haus bereit, beispielsweise 10 Parteien, die nur dann Bezahlen, wenn sie das Netz auch nutzen. Du hast eine entsprechend hohe Bandbreite angeschafft - sagen wir 100 Mbit/s -, damit jede Partei mindestens 10 Mbit/s zur Verfügung hat (Wir gehen mal davon aus, dass es so ist ;) ). Nun nutzen allerdings nur zwei Parteien dein Netz und zahlen regelmäßig was an dich. Die anderen 8 nutzen das Ganze vielleicht einmal aller ein oder zwei Jahre für 5 Minuten. Die Kosten für 100 Mbit/s-Leitung hast du aber trotzdem jeden Monat... Irgendwann wirst du dann sicher überlegen, dass für die zwei Parteien eine 20 Mbit/s-Leitung völlig ausreichen würde und für dich deutlich kostendeckender ist. Du wirst also die übrigen 8 Parteien dazu anhalten, häufiger dein Netz zu nutzen um die Kosten zu decken oder die Leute aus deinem Netz werfen und auf die 20 Mbit/s-Leitung umstellen.

    Das ist sicherlich nicht 1:1 auf die Mobilfunker übertragbar, aber wirtschaftlich spielt es für die halt auch eine Rolle, wie das Verhältnis zu aktiven und inaktiven Kunden und damit die Kostendeckung ist... ;)

    Wie im WLAN-Beispiel kostet jeder aktive Nutzer Geld, auch dann, wenn die Karte nur in der Schublade liegt. Schon allein deswegen, weil die Karte ja immer so aktiv gehalten werden muss, dass sie bei Bedarf jederzeit genutzt werden kann. Du könntest dir nach Jahren ja überlegen, jetzt doch mal kurz einen anzurufen - dann muss die Karte ja so aktiv sein, dass sie gleich Einsatzbereit ist. Ist das echt so schwer nachzuvollziehen?
     
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  8. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    AW: Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten

    Beantwortest du dir doch schon selber. Dein Pilotstrahl muss ja irgendwo herkommen und die notwendigen technischen Vorgänge auslösen. Und wenn der 100 Karten im Umkreis anpeilt, von denen aber nur 30 genutzt werden, kostet das mehr Geld, als wenn er nur die 30 aktiven Karten nimmt ;)

    Dein Guthaben verfällt ja nicht. Auch wenn die Karte deaktiviert wird, kannst du dir das Geld über deinen Anbieter auszahlen lassen. Behalten darf er es nicht, wenn du es zurück willst.

    Dann solltest du ja wissen, dass es für dich und deine Arbeit ein Unterschied ist, ob du am Tag 30 aktive Einträge verwalten musst oder 300, von denen aber 270 tote Kontakte sind... Wärst du dann nicht daran interessiert, die 270 toten Einträge zu löschen und dir die Arbeit und den Aufwand zu ersparen? Wenn die 270 Einträge aber für immer bleiben müssen, weil die Möglichkeit besteht, dass da in 3 Jahren mal wieder eine Aktivität passiert und jeden Tag weitere tote Kontakte hinzukommen, nimmt deine Arbeit immer weiter zu.

    Irgendwann kannst du die hohe Zahl an Kontakten, von denen ein großer Teil nicht genutzt wird aber in der Datenbank verbleiben muss, nicht mehr alleine verwalten und benötigst einen Kollegen. Und schon kosten die toten Kontakte deutlich mehr Geld als wenn man sie einfach nach einer gewissen Frist entfernen würde ;)

    Von Wirtschaft scheinst du keine Ahnung zu haben, das ist nämlich das, was du als "Das kommt von Firmen" bezeichnest. Ein wirtschaftliches Vorgehen ist für Unternehmen nun einmal notwendig, um den Betrieb am laufen zu halten. Das macht jeder Einzelunternehmen auch so, nicht nur die großen Konzernen.

    Das du deine Datenbank mit den hunderten toten Kontakten entweder verschlankst und die überflüssigen Einträge löschst oder dir einen Mitarbeiter einstellst, der dich unterstützt, ist auch nichts anderes als wirtschaftliches Handel. Du wirst die Entscheidung unter für dich wichtigen Gesichtspunkten treffen und eine Kosten-Nutzen-Analyse zwischen "Löschen" und "Mitarbeiter einstellen" treffen...

    Dein "Das kommt von den Firmen" und "Das ist möglich" ist nichts weiter als das Produkt dieser Kosten-Nutzen-Analyse. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, kann aber aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehen, dass solche Abgrenzungen und Wertungen getroffen werden müssen.

    Wenn ich jeden Tag 300 Datenbankeinträge verwalten müsste, für dich ich 8 Stunden benötige, gleichzeitig aber weiß, dass es nur bei den 30 aktiven sinnvoll ist und ich die 2 Stunden durch hätte, würde ich auch Maßnahmen ergreifen... Ich bin doch nicht die Wohlfahrt...
     
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  10. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten
    AW: Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten

    Wir müssen im Forum aber auch nicht nur das erzählen, was du hören willst. Man muss schon realistisch bleiben ;)

    Prüfen kannst du das in fast allen Prepaid-AGB. Dort findest du einen Passus, der beiden Parteien jederzeit die Kündigung erlaubt. So wie du jederzeit sagen kannst, dass du keinen Bock hast - ja auch einer der Gründe, weshalb man sich für Prepaid entscheidet - kann auch der Anbieter jederzeit sagen, dass er keinen Bock mehr hat. Entsprechende Urteile, die die Gültigkeit dieser Passage belegen, musste dir selber googlen...

    Ansonsten gibt es eine entsprechende Entscheidung von vor zehn Jahren oder so, die die Guthaben-Geschichte bei Prepaid-Karten geklärt hat. Früher war das Geld bei der Deaktivierung der Karte weg, seit dem Entschluss muss der Anbieter noch vorhandenes Guthaben in so einem Fall herausrücken, wenn der Nutzer das möchte.

    Leider wurde das Ganze in den Medien damals pauschal als "Prepaid-Karten dürfen nicht mehr verfallen" verbreitet. Richtig ist aber, dass das Guthaben nicht mehr verfallen im Sinne von "weg sei" darf. Die Anbieter dürfen die Karten trotzdem weiter Deaktivieren bzw. von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen.
     
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  12. Schinkenbrot

    Schinkenbrot New Member

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    mhhh,
    sorry Kirschpudding, aber Deine Argumente haben mich noch nicht überzeugt.
    Die Beispiele die Du anführst beruhen auf Gedanken, nicht auf Fakten.
    Ich sehe das halt anders.

    Ein Gegenbeispiel (genauso hinkend):
    Ein Sendemast mit Peripherie verglichen mit meinem Rechner:

    1.) Simkarten in der Schublade:
    Interessiert meinen Rechner überhaupt nicht. Keine Aktivität.
    Und ob meine Adress-Datenbank 1000 oder 10.000.000 Adressen enthält macht den Unterschied, dass nicht 50MB sondern 100MB Kapazität nötig ist. Also verschwindend wenig mehr bei einem Unterschied von ein Tausend zu zehn Millionen.
    Das nicht vorhanden sein von Aktivität (sekundengenau) wird sicherlich bei den Mobilfunkanbietern genauso registriert, wie auch die Simkarten in Beispiel 2. Einen Unterschied zu machen wäre leicht möglich. Die in der Schublade dann nach einem Hinweis zu deaktivieren? Warum nicht! Mir geht es um die Karten in Beispiel 2).

    2.) Simkarten in Geräten, die aktiv sind, aber nicht oder nur sehr selten rausbimmeln:
    Wenn ich meinen Rechner 24 Std. eingeschaltet habe, macht es keinen Unterschied und verursacht keine zusätzlichen Kosten, ob ich 1 email bekomme oder 100 emails die keinen Inhalt haben.
    (So verhalten sich Simkarten, die ein paar Volt bekommen aber nichts machen.)
    Das belastet nicht die Prozessorleistung, nicht die Festplattenkapazität und auch nicht meine DSL-Leitung. Und dass die Verwaltung der Telefonnummern in einer Datenbank nur minimale Auswirkungen hat, habe ich in Beispiel 1 erklärt.

    3.) Simkarten die aktiv sind und gerade rausbimmeln, simsen, etc.:
    Wenn mein Rechner täglich mehr als genug Daten verarbeiten muss, brauche ich ev. einen schnelleren Prozessor und mehr Festplattenkapazität.
    Sie verursachen Kosten - die Kunden zahlen aber auch ganz gut dafür.

    -------------

    Ich behaupte, dass die Mobilfunkanbieter die Karten der Kategorie 2 nur deshalb aufkündigen, da viele Leute die letzten noch auf der Karte befindlichen Cent und Euro mangels Masse nicht zurück verlangen und die Betreiber sie zu tausenden einbehalten. Das sind dann schon lohnende Beträge.

    Außerdem schafft es Anreize, vielleicht doch einen Vertrag abzuschließen, wo die Lobby richtig verdient. Vielleicht kaufen einige Prozent dann auch noch gleich ein neues Handy mit dem neuen Vertrag…? usw.

    Echte Fakten, dass Karten aus Beispiel 1 und 2 Kosten verursachen, habe ich noch nicht sehen können. Die werden uns Usern wohl auch verschlossen bleiben.
     
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  14. Kirschpudding

    Kirschpudding

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    Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten
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    Keine Ahnung, was du an "echten Fakten" erwartest. Genaue Zahlen wirst du nirgends finden, hat ja auch rechtliche und wirtschaftliche Gründe.

    Glaub halt, was du willst. Vielleicht wird dir irgendwann klar, um was es geht, wenn du wirtschaftlich ein bisschen bewanderter bist oder mal selbst in die Richtung Erfahrungen sammeln konntest....
     
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  16. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister Member

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    1
    18
    14.07.2012
    TL (VEFK)
    Nokia 220 + 101 + 1208 / Sony Ericsson K330i / Samsung Galaxy Young 2 / Acer Liquid E700
    o2
    Vertrag
    Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten
    AW: Xtra-Kunden droht Kündigung der Prepaidkarten

    Bisher habe ich Glück gehabt. Keine SMS oder ähnlich...
     
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