Seit einiger Zeit sind wieder gefälschte GEZ-Mahnschreiben im Umlauf, diesmal vor allem in Sachsen-Anhalt. So wird mit einem GEZ-Briefkopf und einer Postfachadresse in Cottbus angeblich noch ausstehende GEZ-Gebühren in Höhe von 115,75 Euro verlangt.
Nichtzahler haben nur noch TV-Empfang in schwarz-weiß
Wer sich weigert, diesen Betrag auf ein Privatkonto der Deutschen Kreditbank in Berlin zu zahlen, dem drohen Zwangsvollsteckungen. So solle in Kürze der für den Wohnsitz zuständige Gerichtsvollzieher beauftragt werden, den Farbfernseher gegen ein entsprechendes Schwarz-Weiß-Gerät auszutauschen.
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt rät: Nicht zahlen!
Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt rät Empfängern eines solchen gefälschten Mahnschreibens, auf keinen Fall zu zahlen, und stattdessen damit zur Polizei zu gehen. Das gilt auch dann, wenn der geforderte Betrag bereits überwiesen wurde. Es laufen dort bereits Ermittlungen wegen Betruges.
Michael Beck
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