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Montag, den 25.02.13 10:30

aus der Kategorie: Aktuelle Handy-Neuheiten, Alcatel, TopNews

Mozilla und Telekom kündigen Billig-Smartphones mit Firefox OS an

Durch das neue Betriebssystem Firefox OS, das auf HTML5 basiert, soll die mobile Internetnutzung praktisch für jedermann zugänglich gemacht werden. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Mozilla offiziell Firefox OS angekündigt. Gleich mehrere Low Budget-Smartphones verschiedener Hersteller sollen noch 2013 an den Start gehen. Die Telekom gilt dabei als wichtiger Unterstützter und wird das erste Mozilla-Smartphone nach Europa bringen.

Geräte von TCL, LG, TCL, Huawei und ZTE

Neue Ausrollpläne von Mobilfunkanbietern und eine Vorschau auf eine erste kommerzielle Version vom offenen Betriebssystem Firefox OS hatte Mozilla schon kurz nach Eröffnung des Mobilen World Congress bekannt gegeben. Laut eigenen Aussagen ist eine Zusammenarbeit mit den renommierten Handy-Herstellern LG Electronics, TCL (Alcatel), ZTE und Huawei in diesem Jahr geplant. Sowohl Mobilfunkbetreiber als auch die Hardware-Hersteller rechnen mit dem Firefox iOS auf eine größere Vielfalt im stark umkämpften Smartphone-Markt.

Alcatel One Touch Fire

Das Alcatel One Touch Fire vom Hersteller TCL wird das erste Firefox-betriebene Smartphone sein. Der Marktstart ist noch für Mitte des Jahres in den Ländern Polen, Serbien, Spanien, Mexico, Venezuela, Ungarn, Brasilien und Montenegro vorgesehen. Für die Leistung des Billig-Smartphone sorgt ein Snapdragon-Chipsatz von Qualcomm mit einer Taktfrequenz von 1 Gigahertz. Dieser Prozessor wird auch in allen weiteren Firefox OS-Geräten zum Einsatz kommen.

Alcatel One Touch Fire/Telekom

Alcatel One Touch Fire

Apps via Firefox Marketplace

Auch der Firefox Marketplace wurde auf dem MWC präsentiert. Über den Marketplace können Nutzer Apps aus mehreren Kategorien downloaden. Es stehen hierfür Apps in den Bereichen Spiele, Business und Produktivität, News-und Medien zur Verfügung. Bereits bekannte Anwendungen wie z.B. EA Games, Facebook und Twitter, AccuWeather und Nokia Here gehören ebenfalls zum Umfang.

Laut Mozilla werden sämtliche Apps an die Nutzer und die Online-Identität gekoppelt und sind Geräte-und Plattform übergreifend nutzbar. “Den Verbrauchern wird mit einer einfachen Schnittstelle und eingebauten Kostenkontrollen ein dynamisches, umfassendes und offenes Smartphone-Erlebnis geboten, das ihnen unkomplizierten Zugang zu allem erlaubt, was sie im Web lieben, einschließlich Facebook- und Twitter-Integration”, so ein Kommentar des Plattform-Betreibers.

Deutsche Telekom bringt Firefox OS Smartphone

Auf den europäischen Markt wird die Deutsche Telekom als erster Anbieter ein mit Firefox installiertes Smartphone vertreiben. Mit dem Alcatel One Touch Fire soll noch im Sommer der Vertrieb in Polen starten Der Preis wird laut der Telekom „erschwinglich“ sein. Besonderes in Osteuropa werden dann weitere Länder folgen. Mozilla und die Telekom arbeiten schon seit Beginn des Projektes 2011 zusammen und sind an der Entwicklung eines „offenen“ Standards für mobile Betriebssysteme beteiligt. Rene`Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom äußert sich wie folgt:

“Partnerschaften sind für uns ein wichtiges Mittel, um Innovationen den Weg zu bereiten. Im Sinne unserer Kunden wollen wir freie Wahlmöglichkeiten schaffen und setzen deshalb auch auf offene Plattformen” und “Aus diesem Grund unterstützen wir Mozilla bei der Entwicklung eines innovativen und offenen Standards für mobile Endgeräte. Der Launch des ersten Smartphones mit dem neuen Firefox-Betriebssystem in Europa ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Wettbewerb der Ökosysteme.”

Firefox OS und Telekom

Die auf HTML5 basierende Plattform unterstützt ausschließlich Anwendungen, die in bekannten Web-Sprachen geschrieben werden. Vorinstalliert sind bereits entsprechende Anwendungen für Telefonie, SMS und Adressbuch, ansonsten werden sie wie Webseiten über den Browser geöffnet. Auf dem Smartphone können die Nutzer einfach über einen Suchbegriff eine App für einmalige Nutzung oder zum Download erstellen. Später kann jederzeit wieder auf die App zugegriffen werden.  Firefox OS soll es für die Mobilfunkbetreiber leichter machen, Schnittstellen anzupassen und lokalisierte Dienste zu entwickeln. Für die Sicherheit hat auch die Telekom wichtige Bausteine beigefügt und sorgt zudem für eine Zusammenarbeit mit den Handy-Herstellern. Auch diverse Events wie Mozilla Work Week in Berlin oder App Days in San Francisco werden von der Telekom unterstützt.

Großes Potenzial voraus gesagt

Bereits 23 Partner sollen Ihre Zusammenarbeit mit Mozilla zugesagt haben. Renommierte Unternehmen wie der Chip-Hersteller Qualcomm, Mobilfunkbetreiber wie die Telekom, China Unicorn, Etisalat, America Movil, KDDI, Sprint, Telecom Italia oder Telenor, um nur einige zu nennen, sind Partner von Mozilla. John Jackson, Research Vice President von IDC meint dazu: “Die beeindruckende Anzahl von Betreibern, die den Vertrieb von Firefox OS-Geräten zugesagt haben, spricht klar und laut für das Potenzial der Plattform und deutet darauf hin, dass 2013 für Mozilla ein Jahr des Durchbruchs im mobilen Bereich sein wird”. Über eine vergleichbare Unterstützung einer neuen Geräte-Plattform wie Firefox iOS konnte nicht einmal Nokia Symbian oder Google Android verfügen. 

Details zum Alcatel One Touch Fire:

Alcatel One Touch Fire /Telekom Screenshot

Alcatel One Touch Fire /Telekom Screenshot

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2 Kommentare zu Mozilla und Telekom kündigen Billig-Smartphones mit Firefox OS an

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  1. Holger Gerhardt schrieb am 25.02.2013 um 11:59

    Ah ja. Erst bekommen alle anderen und vor allem kleinere Länder ein neues Betriebssystem und das Einwohner stärkste Land in Europa das immerhin an dritter stelle der Software Abnehmer in der Welt steht. Darf erstmal warten. Da wird es dann wohl so sein, daß in den Ländern in denen das firefox IOS getestet wird auch die Infrastruktur stimmt oder wie?

    • Heinz-Peter Ollie Hildebrand schrieb am 25.02.2013 um 13:42

      Genau wie Nokia mit der Asha-Serie werden in der Regel solche Billig-Phones erst in sogenannten Schwellenländern auf den Markt gebracht-das ist deren Marktstrategie.

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