0180er-Nummern waren in der Vergangenheit oft in den negativen Schlagzeilen, so tauchten diese Rufnummern mit hohen Verbindungspreisen in vielen Handyrechnungen auf. Ab dem 1. März 2010 sind vom Handy angewählte 0180er Nummern einer Preisgrenze von 42 Cent/ min. unterlegt. Zudem müssten nun bei jeder Angabe einer 0180 Rufnummer nicht nur die Preise für Anrufe aus dem Festnetz, sondern zusätzlich auch die Mobilfunkhöchstpreise angegeben werden.
0180 Gebühren vom Festnetz
Wer zukünftig eine Nummer mit der Vorwahl 0180 wählt, darf mit einem genau ausgewiesenen Minutenpreis rechnen. Die Vorwahl der ersten Ziffer entscheidet hierbei über den Verbindungspreis, diesen teilen sich Verbraucher und das angerufene Unternehmen. Bei Anrufen aus dem Festnetz zahlen Verbraucher bei der Nummer 0180-2 sechs Cent, bei der 0180-3 neun Cent sowie 20 Cent bei der 0180-4
0800-Nummern
Hierbei handelt es sich im kostenlose Hotlines, die Sie auch vom Mobiltelefon aus kostenlos erreichen können. Meistens sind es Service-Nummern und die Kosten werden vom entsprechenden Unternehmen bezahlt, der die Nummer unterhält. Um sich gegen Trittbrettfahrer zu schützen haben jedoch viele 0800-Nummern die Verbindungen mit Handy oder Telefonzellen vollständig gesperrt.
0137 und 0138
Diese beiden Vorwahlen kennt man aus den Gewinnspielen im Fernsehen, dort werden sie am häufigsten verwendet. Dabei müssen die Sender immer auf die Kosten des Anrufs hinweisen. Auch hier zeigt die erste Ziffer den Preis an. 0137-1 und 0137-5 kosten pauschal 14 Cent aus dem Netz der deutschen Telekom. 0137-6 und 7 schlagen mit je 25 Cent zu buche und am teuersten sind 0137-8 und -9, denn hier fallen 50 Cent an. Dabei sollte man darauf achten, das Verbindungen aus dem Mobilfunknetz teuer ausfallen können.
0900-Nummern
Sie gelten als die Nachfolger der abgeschafften 0190-Nummern. Es sind vor allem Premiumdienste und Unterhaltungsangebote, die dann über die hohen Minutenpreise bezahlt werden. Bis zu 3 Euro kann hier eine Minute kosten. Zudem wird ein solches Gespräch nach spätestens 60 Minuten automatisch beendet, um den Verbraucher zu schützen. Alternativ kann der Anbieter auch zeitunabhängige Preise veranschlagen, die eine Obergrenze von 30 Euro haben. Dabei muss der Kunde allerdings vorher eindeutig auf die Kosten hingewiesen werden.
Björn Mohr
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