Montag, den 18.03.13 11:45

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LG Optimus G LTE: Der Galaxy S4 Rivale im ausführlichen Test (Teil 1)

Bereits am Donnerstag den 14. März, wurde das LG Optimus G einem ausgewählten Kreis von Journalisten und Bloggern exklusiv präsentiert (wir berichteten). Mobilfunk- Talk.de hat sich noch vor dem offiziellen Verkaufsstart in knapp 2 Wochen eines der begehrten LG- Flaggschiffe gesichert und einem ausführlichen Test unterzogen. Dabei stellt sich das Gadget als durchaus ausgereift und preiswertere Alternative zum überteuerten Galaxy S4 von Samsung heraus, lesen Sie selbst.

Spezifikationen: Schnell und funktionell

Mit einer Display- Diagonalen von 4,7 Zoll als HD- IPS Plus- Panel und einer Auflösung von 1280 x 768 möchte LG mit Übersichtlichkeit und Schärfe überzeugen. Der Akku umfasst starke 2100 mAh. Im Inneren schlummert ein Quadcore- Prozessor von Qualcomm, der Snapdragon S4 mit 1,5 GHz Takt und Stromspar- Funktion. Weiterhin wird NFC und eine 13 Megapixel-Kamera geboten. Als Betriebssystem verwendet das Gerät bereits die Android-Version 4.1.2 Jelly Bean. Mit an Bord ist auch der Highspeed- Funk LTE. Der interne Speicher umfasst 32 GB und kann nicht erweitert werden. Alleinstellungsmerkmal sollen ebenso wie beim Samsung Galaxy S4 die funktionellen Features sein.

Lieferumfang, Verpackung – Wie auf dem Silbertablett

Zunächst zeigt sich die Verpackung als äußerst elegant gestaltet. Der mittige Riff lässt auf einen wertigen Inhalt schließen. Das Auspacken avanciert zur hellen Freude: Wird der Karton geöffnet, bekommt der Käufer das LG Optimus G buchstäblich auf dem Tablett präsentiert. Weiterhin befinden sich eine kurze Anleitung und ein Netz- Adapter für das beilegende Micro- USB auf USB 2.0 Datenkabel im Lieferumfang.

Kopfhörer LGZubehör: In- Ears zeigen Qualität

Wie von LG beim Event versprochen, zeigen sich die qualitativ hochwertigen In- Ear- Kopfhörer aus Aluminium,  mit dem LG- Logo versehen als sehr positives Klangerlebnis. Die Tiefen treten hervor, während die Höhen relativ klar wiedergegeben werden. Im Vergleich zum sehr guten Apple Ear- Pod, schneidet das LG- Headset mit einem nahezu gleichwertigen Klangerlebnis ab. Auf eine Player- Funktion mit Skip-, oder Reverse- Feature am Clip hat LG allerdings verzichtet.

CAM00014 Bild LG Optimus G_Side 2Gehäuse und Design: LG auf der richtigen Spur

Kantiges Design mit leicht abgerundeten Ecken: LG ist seiner bisherigen Gestaltung treu geblieben – bis auf einige wirklich wichtige Details. Nicht etwa ein Plastikgehäuse wie bei Samsung oder alten LG- Schützlingen üblich erwartet den Kunden. Nein, der Käufer merkt, dass sich LG Gedanken gemacht und das Optimus G mit einem hochwertigen Rücken aus Corning- Gorilla- Glas 2 ausgestattet hat. Diese Bauweise fand beim LG Nexus 4 von Google zum ersten Mal Einzug in die Produktlinie des Produzenten. Die Rückseite bietet zudem nette Reflektionen, die den hochwertigen Eindruck erhöhen sollen. Die Front mit rund 2 mm Seitenbreite besteht ebenfalls aus dem gegen Stöße und Kratzer geschützten Material.

Bild LG Optimus G_BackDisplay – LG´s Top-Disziplin

Besonders stolz ist LG auf seine Displays – und tatsächlich wirken die Farben des 4,7 Zoll HD- IPS Plus- Panels echt und nicht überzeichnet, wie es beispielsweise bei Samsung- AMOLED Displays der Fall ist. Ein guter Schwarzwert rundet den positiven Eindruck ab, und auch die Kantenglättung ist gelungen. Die Auflösung beträgt 1280 x 786 Pixel und erreicht somit die sehr gute Pixeldichte von 318 ppi (Pixel pro Zoll). Stellt man sich die Frage, ob die inzwischen nicht mehr wahrnehmbaren Pixel mit noch höherer Dichte pro Zoll tatsächlich einen Unterschied ausmachen, kann die Antwort nur folgendermaßen lauten: Definitiv. So wirken die farblichen Abstufungen intensiver je mehr „ppi“ auftreten. Das konnte man bei der Präsentation zum Galaxy S4, die ebenfalls am 14. März stattfand, feststellen. Für eine derartige Schärfe muss der Konsument aber dem entsprechend tiefer in die Tasche greifen.

Kamera: 13 Megapixel – Aber wirklich das Gelbe vom Ei?

Die Kamera hält vielversprechende 13 Megapixel inklusive LED Blitz bereit. Vergleicht man die 8 Megapixel- Schnappschüsse vom iPhone 5, wird schnell klar, dass Apple sich qualitativ einen kleinen Vorsprung sichern kann. Im Gesamten weiß die Optimus G Cam aber zu überzeugen. Vor allem bei Tageslicht finden die Aufnahmen Anklang. Lediglich in der Schärfe weit entfernter Objekte sind Defizite auszumachen. Sämtliche Bilder dieses Artikels sind mit dem Optimus G aufgenommen – Wer sich also mit dem Optimus G ein Bild machen möchte kann unsere Beispielfotos zu Rate ziehen.

Optimus G fotoBilder: Verschiedene Foto-Features

Die LG-Entwickler haben mitgedacht und erweitern die Kamera sowie das Bildmanagement um findige Features. So löst die Cam auf Sprachkommandos wie „Cheese“ oder „Smile“ selbständig aus. Ein kleiner: „Blink in the eye“ seitens LG: Auch wenn der Fotofreund den Herstellernamen äußert, entsteht ein Schnappschuss. Weiterhin schießt die Kamera auf Wunsch fünf Bilder in Serie, so dass schnell der beste Schnappschuss herausgesucht werden kann.

Video: Überaschendes mit 1080p

LG kann mit der Video- Funktion punkten. In maximaler Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sind Full HD- Videos für Jedermann möglich. Gutes Film- Feature: Beim Dreh kann mit zwei Fingern gezoomt werden. Auch im Aufzeichnungsmodus hat LG dem Filmfreund eine praktische Schnappschuss- Funktion sowie ein paar Effekte spendiert. In der Live- Effekt- Funktion verpasst LG Gesichtern scherzhafte Filter wie große Augen und eine kleine Nase oder einen funkelnden Disko- Hintergrund.Bild LG Optimus G Vorne und Hinten

Telefon: Sprachqualität, Handhabung, Messaging

Die Klangqualität kann auf ganzer Linie überzeugen. Eine Ausnahme bildet der Sprecher auf Festnetzseite: Dieser hört sich auf dem Optimus G etwas gläsern an. Ansonsten gab es bei unserem Test nichts zu beanstanden. Der Freisprecher kratzt zwar, das Gegenüber ist jedoch deutlich zu verstehen. Die Telefon- Funktion ist Android- spezifisch sehr intuitiv zu handhaben. Wer bereits ein eingerichtetes Gmail- Konto besitzt, dem stehen seine Kontakte direkt nach der (schnellen) Einrichtung zur Verfügung. Das Messaging geht flink von der Hand, da der 4,7 Zöller viel Platz für Eingaben bietet. Eine automatische Worterkennung unterstützt die flotte Eingabe. Eine Favoritenliste mit bevorzugten Kontakten und großen Porträts ist schnell per Fingerzeig erstellt. Die LG- Oberfläche für die Telefon- Funktion, unterscheidet im Vergleich zum sehr übersichtlichem Android- Standard kaum.

Ausführlicher Test: Teil 2

Im zweiten Teil unseres Tests nehmen wir die Hardware, den Prozessor und die Akku- Leistung unter die digitale Lupe. Weiterhin beleuchten wir Schnittstellen und Datenübertragung und sowie die sonstigen Features. Soviel vorab: LG folgt dem Zeitgeist und hat einige Smart- Features und eigene findige Apps in das Smartphone integriert. Weiterhin gibt es Infos zu Verfügbarkeit und Preis des LG- Power- Phones.

Teil 2 des Mobilfunk-Talk.de Reviews gibt es in hier.
Bild Optimus G_Front

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