Montag, den 25.03.13 16:30

aus der Kategorie: LG, LG Testberichte, TopNews

LG Optimus G – Ausführlicher Test des Oberklasse-Handys (Teil 2)

Haben wir im ersten Teil unsers LG Optimus Testberichts in der letzten Woche bereits Design, Display, Telefonie und die hochauflösende Kamera des neuen LG Optimus G in Augenschein genommen, widmen wir uns nun den technischen Details des Oberklasse- Smartphones. Wie auch im ersten Teil festgestellt, zeigt sich das derzeitige Flaggschiff des LG Konzerns trotz kleinerer Ausnahmen als günstige Alternative zur Top-Smartphones anderer Hersteller.

Hardwaredetails und Funktionelles

Im zweiten Teil unseres ausführlichen Testberichtes, werfen wir einen Blick auf Hardware Komponenten gleich Prozessor, Akku und Gesamtperformance. Weiterhin beleuchten wir Schnittstellen wie NFC oder LTE sowie die speziellen LG- eigenen Software- Features  sowie die von LG geförderte Verbindung mit anderen Geräten via „Miracast“ und W-Lan. Soviel sei verraten: Das Optimus G schlägt sich sehr gut. Manko: Der Akku lässt sich nicht wechseln.

Prozessor: Vier Kerne für ein Halleluja

Der verbaute Prozessor des Optimus G bietet solide Performance in allen Bereichen. Wie bei anderen Top- Smartphones derzeit, sprich dem HTC One oder dem Sony Xperia Z, kommt ein Snapdragon S4 Pro von Qualcomm zum Einsatz. Hierbei handelt es sich derzeit fast ausschließlich um das Maß aller Dinge wenn es um mobile CPU- Leistung geht. Der mit 1,5 GHz getaktete Prozessor sorgt für Highspeed- Performance beim Gaming und allen Standardanwendungen. Selbst die hungrigste Software kann der Winzling rasant bedienen. LG steigt damit in den Ring zu den ganz Großen der Branche, denn selbst das Samsung Galaxy S4 wird in Deutschland zunächst nicht mit dem erwarteten Exynos 8-Kern-Prozessor erscheinen.

snapdragon s4

Energiesparmodus – Geiz ist Geil

Üppige 2 GB Arbeitsspeicher zieren das Optimus G. Dazu hat LG eine Widget installiert, um diesen bei Überlastung wieder freizuschaufeln und Platz für andere Anwendungen zu schaffen. Der Akku mit 2100 mAh hielt in unserem Test zuverlässig und musste bei häufiger Nutzung im Energiesparmodus gegen Abend wieder aufgeladen werden. LG punktet mit einer Prozessorverwaltung, die das Stromsparen erleichtert. Der interne Speicher umfasst 32 GB, 26 GB davon standen zur Inbetriebnahme des Gerätes zur Verfügung. Leider lässt sich der Speicherplatz nicht per Micro-SD erweitern. Im Dauerbetrieb sank die Akkuleistung nach ca. 5 Stunden auf unter 20 Prozent – Kein schlechter Wert. Diverse Smartphone- Dauerbrenner machen schneller schlapp als das „G“.

miracastAndroid Jelly Bean 4.1.2

Als Betriebssystem kommt das rund 9 Monate alte Android 4.1.2 Jelly Bean zum Einsatz. LG möchte aufgrund vergangener Ausfälle an seiner Update- Politik feilen und neuere Versionen in Zukunft schneller implementieren wie es beispielsweise  in der letzten Woche der Fall war.

Hersteller Apps – Streaming wird groß geschrieben

Eigens für LG Geräte patentiert, möchte LG die hauseigene Drahtlose- Streaming- Lösung „Miracast“ etablieren. Auf der Präsentation des Optimus G bekamen wir einen ersten Eindruck des Dienstes. Das passende Kopplungselement wird laut Auskunft eines LG- Mitarbeiter zum Preis von unter 100 Euro zu haben sein. Einige neuere LG- TVs haben die Lösung bereits ab Werk eingebaut. Für alle Anderen lassen sich dlna- fähige Geräte via „Smart Share“ ebenfalls om Wlan koppeln und auch an eine Möglichkeit zum direkten Anschluss per HDMI besteht.

Smart-Features und eigene Lösungen

Weitere Feature Apps sind „Smart Note“ zum Erstellen von Handschrift- Notizen per Schnellzugriff, der Foto- Übersetzer „Quick Translator“ und „Fileshare“, eine Applikation zum schnellen teilen von digitalen Inhalten. Die „QSlide- Apps“ Browser,  Videos, Bild LG Optimus G Vorne und HintenNotizen und Kalender sind für schnellen Zugriff auf der Taskbar zu finden, und lassen sich auf Wunsch durchsichtig schalten um andere Aufgaben nebenbei zu erledigen.  An der transparenten Ansicht von Apps Dritter arbeitet LG im Moment noch. Schnellzugriffe für Wifi, Daten und Co. im Notification- Center beschleunigen das Vornehmen von Konfigurationen

Konnektivität – Gehen Sie LG mit LTE ins Netz

Power- Feature und großes Plus des glasigen Boliden ist das integrierte LTE- Modul. Der Seitenaufbau schreitet rasant voran – Wartezeiten gehören der Vergangenheit an. Wer sich für ein Smartphone- Tausendsassa entscheidet findet hier im übrigen eine Übersicht der derzeitigen LTE- Tarife auf dem Markt. Weiterhin unterstützt das Optimus G sämtliche Wlan- Varianten und den neuesten Bluetooth- Standard. Der Kurzstrecken- Funk NFC kann zum mobilen Bezahlen oder, wie in unserem Fall, zum Drucken per LG Mini- Printer genutzt werden. Ein kurzes Antippen genügt, und der NFC- Chip verrichtet zuverlässig seinen Dienst.

optimus g proUnser Fazit – G-schafft

War LG in Puncto Verarbeitung bisher nicht der Branchen- Krösus, schlagen die Koreaner nun ganz andere Töne an. – Und nicht nur das Äußerliche weiß beim Optimus G zu gefallen. Die inneren Werte können sich durchaus sehen lassen und sind im Vergleich zu Schlachtschiffen anderer Hersteller ebenbürtig. Einzig beim Display muss der Kunde Abstriche machen, denn dieses löst mit HD und nicht wie andere Top- Ligisten in Full HD auf. Doch dieses Manko macht die treue Farbwiedergabe und die hohe Brillianz des Bildschirms wieder wett. Der Akku lässt sich allerdings nicht wechseln und auch mit dem interen Speicher muss sich der Kunde zufrieden geben.

Eine Alternative bietet derzeit das Sony Xperia Z, hier im ausführlichen Test.

LG mit Qualitätsoffensive

LG möchte ganz Vorn mitmischen und tut dies mit dem Optimus G auf passable Weise. Im Großen und Ganzen hat die Redaktion nur wenig auszusetzen: Performance, Haptik und Kamerabilder stimmen und das Telefon lässt sich intutiv bedienen. Im Ranking platziert sich LG damit in guter Ausgangsposition für die kommende Marktoffensive via Android.

LG stattet seine Smartphones mitJelly Bean aus

Preise und Verfügbarkeit

Interessenten können das LG Optimus G bereits bestellen. Die Lieferzeit wird derzeit mit 2-4 Tagen beziffert. Österlich- überraschend zeigt sich Mobilcom Debitel – hier kann man das Smartphone mit Vertrag ab dem 1. April bestellen. Erhältlich ist das Optimus G derzeit im Preisberreich von rund 500 Euro bei den folgenden Anbietern.

www.cyberport.de – www.redcoon.de – www.getgoods.de


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1 Kommentar zu LG Optimus G – Ausführlicher Test des Oberklasse-Handys (Teil 2)

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  1. Björn Boisen schrieb am 25.03.2013 um 19:05

    Moin erstmal…!

    Ist zwar schön geschrieben…, aber was in diesem Beitrag nicht rüber kommt, ist der Umstand, dass auch dieses Handy mit dem Austausch des festverbauten Akkus, zum wirtschaftlichen Totalschaden wird.

    Also schon in der Produktion Sondermüll für derzeit 600 €. Als wenn die Ressourcen auf diesem Globus unendlich vorhanden wären…!

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