Google hat mit seinem ersten Smartphone einige Rückschläge einstecken müssen. Nicht nur geht der Verkauf des Android-Handys sehr schleppend voran, auch die Namensrechte für das Nexus One konnte sich der Suchmaschinenriese nicht sichern.
Name “Nexus” schon vergeben
Wie Nexus-one.co.uk ist Google mit seinem Antrag auf Namensrechte für “Nexus One” am US-Patentamt gescheitert. Grund hierfür ist, dass ein anderes Unternehmen der Telekommunikationsbranche, namens Integra Telecom sich den Namen “Nexus” schon vor zwei Jahren hat patentieren lassen. Da die Verwechslungsgefahr zu groß wäre wurde das Patent also abgelehnt und die mögliche Folge wäre, dass Google sein Smartphone umbennen muss.
Allerdings behält sich der Konzern vor gegen das Urteil Einspruch zu erheben. Des Weiteren gäbe es die Möglichkeit die Namensrechte von Integra Telecom abzukaufen. Für Deutschland gibt es diesen Patentkonflikt nicht, allerdings ist dies nicht das erste Mal, dass Google für die Namenswahl kritisiert wurde. Die Nachfahren eines Buchautors warfen dem Konzern Ideenklau vor.
Nexus One-erfolg bleibt aus
Wir berichteten bereits über den vergleichsweise schwachen Verkaufsstart in den USA. Da das Nexus One als das fortschrittlichste Smartphone auf dem Markt gilt und der Hype darum immens war, überraschen die jetzt veröffentlichten Zahlen von flurry.com umso mehr. Angeblich wurden in den ersten 74 Tagen nach Verkaufsstart etwa 135.000 Geräte verkauft, während das Motorola Droid in der selben Zeit nach dem Start mehr als das siebenfache Mal über die Ladentheke ging.
Zum weiteren Vergleich werden auf der Grafik Apples Angaben zum Verkauf des ersten iPhones gezeigt. Da erscheint das Google Nexus One erschreckend klein.
(Bild: blog.flurry.com)
Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur
Björn Mohr
Jetzt kommentieren (0)
Kommentare zu Nexus One: Schwacher Verkauf und verletzte Namenrechte