Sonntag, den 12.05.13 14:16

aus der Kategorie: Samsung, Samsung Testberichte, TopNews

Samsung Galaxy S4-Kamera – Alle Funktionen im Test

Mit dem Samsung Galaxy S4 hat der Hersteller die Auflösung der Kamera gegenüber dem Vorgänger Galaxy S3 auf 13 Megapixel erhöht. Interessant ist allerdings die große Anzahl von Extra-Funktionen, die Samsung der Kamera spendiert hat. In unserem Testbericht Teil 2 konnten wir aufgrund der mehr als umfangreichen Extras nicht näher auf jede einzelne Funktion eingehen, daher möchten wir dies nun nachholen.

Zahlreiche Aufnahme-Modi

Das Galaxy S4 verfügt über eine Menge Aufnahme-Modi. Diese sollen einerseits die Bedienung erleichtern und andererseits dazu beitragen, gute Ergebnisse für Aufnahmen von Fotos und Videos auch bei unzureichenden Lichtverhältnissen oder außergewöhnlichen Aufnahmesituationen zu erreichen. Im neuen Galaxy S4 sind die Modi bereits übersichtlich im Sucherbild aufgeführt und können direkt durch einen Fingertipp angewählt werden.

9,6-Megapixel ab Werk

Das Galaxy S4 wird mit einer Voreinstellung der Kamera von 9,6 Megapixel im Format 16;9 ausgeliefert. Auf Wunsch kann die Auflösung auf maximal 13 Megapixel erhöht werden, diese liefert Fotos im Format 4:3. Weitere Auswahlmöglichkeiten der Kamera-Auflösung sind 8,0 MP 6,0 MP und 2,6 MP und werden übersichtlich im PopUp-Fenster angezeigt.

Kamera-Modi und Auflösung

Kamera-Modi und Auflösung

Einstellung Automatikmodus

In unserem Testbericht haben wird den Automatikmodus verwendet, um die Fotoqualität ohne irgendwelche Einstellung-Änderungen zu zeigen. Im „Auto“-Modus berechnet die Software alle notwendigen Einstellungen automatisch. Bei einigermaßen guten Lichtverhältnissen ist dieser Modus absolut ausreichend, Fotos und Videos werden mit sehr guter Qualität aufgezeichnet. Selbst bei bewölktem Himmel, bei Makro- oder Landschaftsaufnahmen und spät am Abend macht die Kamera des Galaxy S4 noch sehr gute Schnappschüsse.

Bestes Foto

Im blitzschnellen „Stakkato“ zeichnet die Kamera hintereinander mehrere Fotos auf. Dieser Modus ist hervorragend geeignet, um schnelle Reaktionen oder Emotionen zu fotografieren. Acht Bilder werden in zwei Sekunden gespeichert und es kann danach ausgewählt werden, welches Foto gespeichert werden soll. Auch diese Funktion funktioniert in unserem Test bestens. Kreative Kamera-Freaks können zudem eine der vielen Effekte nutzen.

Best Foto und Effekte

Best Foto und Effekte

Schönes Portrait

Diese Software kann Gesichter erkennen und diese automatisch „verschönern“. Das Ergebnis soll durch ein weichgezeichnetes Portrait automatisch für glatte Haut sorgen. Auch eventuelle Falten oder Unreinheiten sollen nicht mehr zu sehen sein. Zwar ist das fertige Foto bedingt durch die Bearbeitung nicht mehr so scharf, dafür ist aber die jeweilige Person ohne irgendwelche „Mängel“ abgebildet.

Best Face

Dieser Modus funktioniert genau wie „Best Foto“, nur das hier die Software für Gruppenaufnahmen fünf Bilder schießt. Danach kann der Nutzer für jede einzelne Person das Beste Bild abspeichern.

Klangfarbe (HDR)

High Dynamic Range (HDR) ist in fast allen Highend-Smartphones inzwischen Standard. HDR schießt ein Hochkontrastbild, das selbst große Helligkeitsunterschiede detailreich wieder gibt. Eine nützliche Funktion, wenn das ausgewählte Motiv gleichzeitig helle und dunkle Bildbereiche umfasst. Die Software gleicht diese Unterschiede erfolgreich aus und hellt besonders dunkle Motive natürlich auf. Das Ergebnis dieser Funktion ist beeindruckend gut.

Drama-Modus

Hier zeichnet die Kamera schnell hintereinander bewegliche Fotos oder Bewegungsabläufe auf, entsprechend kurz ist die Belichtungszeit. Nachträglich kann aus den Aufnahmen ein gewünschtes Actionfoto erstellt werden. In unserem Test war das Endergebnis etwas unscharf, was an einer noch zu langen Verschlusszeit liegen könnte.

Panorama

Bei diesem Modus betätigt der Nutzer den Auslöser und zieht das Smartphone langsam nach rechts oder links, um einen weiten Bereich (Panorama) des gewählten Objektes einzufangen. Die Software zeichnet ein 360-Grad-Panorama auf, was in unserem Test sehr gut funktionierte. Tipp: Keine bewegten Objekte über das Bild laufen lassen und das Smartphone sehr langsam bewegen, ansonsten könnte es zu Fehlern im Endergebnis kommen. Wird das Gerät zu schnell bewegt, kann das Foto unscharf werden, wie unser Artikelbild zeigt. Im Normalfall arbeitet die Software einwandfrei und liefert perfekte Aufnahmen.

Panoramabild und Suchermodus

Panoramabild und Suchermodus

Sport- Nacht-und und Radierer-Modus

Der Sport-Modus hält schnelle Bewegungsabläufe fest. Die Software soll zum Beispiel einen springenden Hund in der Luft festhalten. In unserem Test wurde allerdings das Foto etwas unscharf. Sehr praktisch ist der Radierer. Werden Aufnahmen erstellt, bei diesen im Hintergrund permanent Menschen oder Autos vorbei gehen bzw. fahren, erkennt die Software bewegte Pixel und rechnet diese aus dem Bild. Einzelne Bildbereiche können durch das Markieren entfernt werden. Viele Handykameras haben große Probleme bei unzureichenden Lichtverhältnissen – hier erhöht sich vor allem das Bildrauschen. Natürlich kann der Nachtmodus im Dunkeln nicht perfekte Bilder aufzeichnen.  Trotzdem leistete der Nachtmodus in unserem Test bei wenig Licht gute Arbeit.

Dual-Kamera

Im Sucher oben links wird die Funktion Dual Camera aktiviert. Außer der Hauptkamera wird auch die Frontkamera zugeschaltet. Das Bild der Frontkamera erscheint als kleines Bild im Sucher und im Display das komplette Bild der Hauptkamera. Auf diesem Wege kann zum Beispiel ein Eigenportrait in ein Gruppenfoto gesetzt werden, oder das eigene Gesicht nachträglich auf den Körper einer anderen Person geschoben werden.

 

Kopf auf fremden Körper gesetzt Dual-Shot

Kopf auf fremden Körper gesetzt Dual-Shot

Unser Fazit:

Durch weitere Einstellungen (Schnellzugriffe) wie unter anderem Serienbildaufnahme, verschiedene Szenen-Modi, Weißabgleich oder ISO-Wert, kann vor jeder Aufnahme die Qualität zusätzlich verbessert werden. Diese Einstellungen sind ratsam, wenn genügend Zeit bleibt, dass gewünschte Motiv zu fotografieren. Für Schnappschüsse reicht der Automatik-Modus jedoch vollkommen aus. Denn die 13-Megapixel-Kamera des Galaxy S4 zeichnet Fotos und auch Videos in hoher Qualität auf. Vergleiche zu einer Mittelklasse-Digicam braucht das Smartphone nicht zu scheuen. Laut unserem Empfinden werden Bilder und Videos sogar noch um einen Tick besser dargestellt, als vergleichsweise Aufnahmen des Lumia 920 mit der PureView-Kamera.


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