Nach Informationen des Online-Blogs Spiegel.de können mit der Einführung der neuen LTE (4G) Technologie etwa 20 Millionen Digital-Receiver unbrauchbar werden. Durch Frequenzüberschneidungen kommen gestörte oder gar keiner Bilder mehr zu Stande.
Neuordnung der Frequenzen ist schuld
Durch die Inbetriebnahme der LTE-Technologie für schnelleres mobiles Internet werden die Frequenzbereiche neu geordnet. Im Klartext heißt das, sowohl PC’s und Handys als auch Digital-Receiver funken in Zukunft auf nahezu der gleichen Frequenz, was nach Informationen des Spiegel zu den Bildstörungen führe.
Das betreffe nicht nur die Receiver, sondern alle Empfangseinrichtungen wie Anschlussdosen, Kabel oder Antennen, sagt Thomas Schierbaum vom Münchner Institut für Rundfunktechnik. Selbst durch Wände hindurch könnten nach Spiegel-Informationen Störungen, etwa aus der Nachbarwohnung, verursacht werden.
Keine Besserung in Sicht
Einen Schutz für Digital-Receiver gebe es noch nicht, so die Experten. Hersteller würden auch weiterhin die Geräte ausliefern, die unter Umständen dann die fehlerhaften Bilder empfangen – trotz bekannter Informationen darüber!
Jannis Prieschenk
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