Schon 2008 meldete Motorola die neuartige Display-Technik zum Patent an, nun wurde sie veröffentlicht. Mit dem durchsichtigem 3D-Display könnte man Touchscreens auch für Klapp- und Sliderhandy interessant machen.
Mit dem 3D-Display von Motorola soll man zwischen 2D und 3D wechseln können. Die Idee von Motorola ist auf der Innenseite ein zweidimensionales Display mit normaler Darstellung zu verbauen. Wenn man Klapphandy dann zumacht kann man durch das Frontglass den gleichen Bildschirminhalt in 3D sehen. Das Außendisplay soll zudem berührungsempfindlich sein.
Ein Touchscreen mit 3D-Effekt
Die Technologie, welche Motorola für die 3D-Darstellung nutzt, nennt sich Parralax. Sie unterscheidet zwischen dem Bild, das für das linke oder rechte Auge bestimmt ist und erzeugt dadurch einen dreidimensionalen Effekt. Der Touchscreen auf der Innenseite soll die Tastatur ersetzen und die obere Klappe wäre nur eine durchsichtige Fläche, die das Bild in 3D verwandelt.
Die Frage, die sich nun stellt ist, wann und wie Motorola diese Technik bei neuen Geräten anweden wird. 3D-Menüs könnten die eigene Benutzeroberfläche deutlich aufwerten.
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Björn Mohr
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