Das kleine Berliner Unternehmen Neofonie hat gestern nun offiziell seinen iPad-Konkurrenten vorgestellt: Das WePad ist der erste Tablet-PC überhaupt der sich aus der Deckung gegen das iPad von Apple stellt. Beide Geräte bewegen sich in ähnlichen Preishöhen, allein von der Ausstattung her soll das WePad dem Apple-Tablet aber überlegen sein.
Offene Plattform als Druckmittel
Apple bietet seinen Kunden auf dem hauseigenen iPad nicht die Möglichkeit auf eine offene Plattform, umso stärker kann Neofonie mit dem WePad werben, was eben diese offene Plattform bietet und damit eine entscheidenden Vorteil bietet, wenn es um die Horizonts-Erweiterung in Sachen Software auf dem Tablet geht.
Realisiert wird das Projekt WePad mit Siemens und Intel in der Hinterhand.
Vorbestellung ab dem 27. April
Das WePad soll erstmalig im August über die Ladentische gehen, das kleine Berliner Unternehmen nimmt allerdings schon ab dem 27. April Vorbestellungen auf seiner Homepage an.
Kostenpunkt liegt dabei zwischen 450 Euro für die ausstattungsärmste Variante (nur WLAN) und 570 Euro für ein Tablet, was von überall ins Internet gehen kann (via UMTS bzw. WLAN).

WePad: Innenleben kann sich sehen lassen
Der Prozessor des WePad, ein Intel Atom N450, arbeitet mit 1,66 Gigahertz wesentlich schneller als Apples Chip (1,0 Gigahertz). Das berührungsempfindliche Display ist mit 11,6 Zoll ebenfalls größer. Beim iPad ist die Fläche 9,7 Zoll groß.
Außerdem unterstützt das WePad die gängigen Standards wie Java und Adobe Flash, zwei deutliche Mankos im Gebrauch des iPads.
Jannis Prieschenk
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