Dienstag, den 01.10.13 09:20

aus der Kategorie: Samsung, Samsung Testberichte, TopNews

Samsung Galaxy Note 3 im ausführlichem Test (Teil 1)

Am 4. September wurde das Galaxy Note 3 das erste Mal auf einem Event in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert. Das Note 3 ist die dritte Generation dieser Reihe und wird wie seine Vorgänger einiges zu bieten haben. Ob das Galaxy Note 3 alle Erwartungen erfüllt und die Konkurrenz blass aussehen lässt, soll unser ausführlicher Test in zwei Teilen zeigen. Im ersten Teil des Test widmen wir Design, Verarbeitung, Display und Hardware.

Verpackung mit Überraschung

Auf dem Karton erwartete uns eine Überraschung in Form eines Aufklebers, auf dem folgendes vermerkt ist: „Europäisches Modell: Dieses Produkt ist nur mit einer Sim-Karte eines Mobilfunkanbieters aus folgenden Ländern kompatibel: Alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum (Island, Norwegen, Liechtenstein) sowie die Schweiz, Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Monaco, Montenegro, San Marino, Serbien, Vatikanstadt.

Diese Mitteilung führte in den Medien zu großes Aufsehen und insbesondere Verwirrung. Der Hersteller hat inzwischen dazu auch ein Statement abgegeben. In einem separatem Artikel klären wir genau auf , was es damit auf sich hat.

Zum Lieferumfang legt Samsung den Akku, das Ladegerät, ein spezielles USB-Kabel, eine Anleitung und ein In-Ear-Kopfhörer bei. Das Note misst 151.0 x 79.0 x 8.0 mm und wiegt 168 Gramm.

Galaxy Note 3 mit Simlock-Sperre?

Galaxy Note 3 mit Simlock-Sperre?

Galaxy Note 3: Design und Verarbeitung

In den vergangenen Jahres gab es viel Kritik über die Verwendung von Kunststoff-Gehäusen bei der Galaxy-Serie. Besonders bei teuren Modellen wie das Galaxy S3, S4, Galaxy Note 1 und 2 missbilligten dies viele Käufer. Schließlich konnte die Konkurrenz mit dem HTC One und einem Metallgehäuse in diesem Punk deutlich mehr bieten. Samsung hat die Kritik anscheinend wahrgenommen und das Note 3 deutlich aufgewertet. Als das Galaxy Note 3 auf der diesjährigen IFA der Öffentlichkeit präsentiert wurde, überraschte insbesondere das hochwertige Gehäuse-Design.

Rückseite in Leder-Optik

Rückseite in Leder-Optik

Leder-Rückseite und Metallrahmen

Die Rückseite samt Akkudeckel präsentiert Lederoptik mit Steppnaht. Der Gehäuse-Rahmen glänzt in Metall-Silber und wird nochmals durch Rillen optisch ansprechend aufgewertet. Zwar handelt es sich sowohl bei der Lederrückseite als auch bei dem Rahmen um Plastik, aber das erkennt der Besitzer wirklich nur nach sehr genauem Hinsehen. Diese Illusion hat Samsung wirklich gut hinbekommen. Erst beim Entfernen des Akkudeckels istdas biegsame Polykarbonat fühlbar. Durch die griffige Gehäuse-Rückseite und die geringe Dicke war selbst bei diesem großen Smartlet die Handhabung und Bedienung, auch mit nur einer Hand, kein Problem. An der Verarbeitung des Smartlets ist absolut nichts auszusetzen.

Das Galaxy Note 3 Display

Das Samsung beim Note 3 ein Full-HD-Display einsetzt war im Vorfeld bereits klar, schließlich bietet das Galaxy S4 auch ein hochauflösendes Display. Die Super-AMOLED-Technik zeigt wie immer einen hervorragenden Schwarzwert. Kontrast und Schärfe sind über jede Kritik erhaben. Zudem geht der Touchscreen fast an den Gehäuserand. Es stört kein schwarzes und unbenutztes Feld am Display, weder am oberen oder unteren Teil des Gehäuses, wie es zum Beispiel bei dem Sony Xperia Z1 der Fall ist.

AMOLED-Display zeigt was es kann

Videos auf dem Galaxy Note 3 anzuschauen ist ein wahres Erlebnis. Mit 5,68 Zoll Diagonale wird kein Tablet mehr benötigt. Die Darstellung sämtlicher Inhalte ist überragend. Text-und Internetseiten werden scharf dargestellt und sind bereits ohne Zoom-Funktion einwandfrei zu lesen, auch die Helligkeit gab keinen Grund zur Kritik. Die sieben Homescreens bieten eine Menge Platz zur Personalisierung und für App-Widgets. Wetteranzeigen brauchen z.B. nicht erst geöffnet zu werden, diese sind aufgrund der Displaygröße auch so einwandfrei zu erkennen.

Video in Homescreen eingeblendet

Video in Homescreen eingeblendet

Galaxy Note 3: Die eingebaute Hardware

Samsung hat das Note 3 mit zwei SoC-Versionen vorgestellt. Unser Testgerät ist mit dem schnellen Snapdragon 800 vom Hersteller Qualcomm ausgerüstet. Der Quad-Core-Prozessor taktet mit 2,3 Gigahertz. Die andere Variante des Smartphones ist mit dem hauseigenen Exynos Octa 5 mit 1,9 Gigahertz bestückt. Zur Unterstützung ist ein 3 Gigabyte Arbeitsspeicher eingebaut. Das sollte dauerhaft für eine perfekte Performance dicke ausreichen. Wie zu erwarten, gab es in unserem Test hier keinen Anlass zur Kritik. Der Prozessor hatte leichtes Spiel, um Anwendungen zu wechseln, Kontakte aufrufen oder auf gewünschte Funktionen im Menü zugreifen- alles verlief in unserem Testäußerst schnell. Videos in Full-HD konnten wir vollkommen ruckelfrei abspielen. Im Ganzen ist das Note 3 schon gefühlt schneller, als das Vorgängermodell Galaxy Note 2, wozu wohl auch die neue Android-Version 4.3 beiträgt.

Galaxy Note 3: Performance/Bedienung

Samsung hat dem Note 3 die aktuelle Android-Version 4.3 spendiert, diese läuft erwartungsgemäß extrem flüssig.  Alle Animationen und der Wechsel zwischen den Homescreens gingen flott von statten, ohne jegliche Verzögerung starteten die Apps. Der Einsatz des großen Arbeitsspeichers und der schnellen CPU haben sich uneingeschränkt gelohnt. Auch die Grafikleistung zeigt keine Schwächen, selbst bei aktuellen hochwertigen Games.

Samsungs Benutzeroberfläche TouchWiz, mit vielen aus dem Galaxy S4 bekannten Extra-Funktionen, arbeitet perfekt mit Android zusammmen. Durch die griffige Gehäuse-Rückseite und die geringe Dicke war selbst bei diesem großen Smartlet die Handhabung und Bedienung, auch mit nur einer Hand kein Problem. Noch erwähnenswert: Samsung spendierte dem Note einen 32 Gigabyte großen Flashspeicher, davon stehen 25,3 GB dem Nutzer zur Verfügung. Bestimmte Apps lassen sich auf die SD-Karte verschieben, das war bisher nur dem Galaxy S4 vorbehalten.

Im zweiten Teil unseres Testberichtes behandeln wir die Kamera des Galaxy Note 3, den S-Pen, integrierte Software und geben ein Fazit zum neuen Samsung Flaggschiff Galaxy Note 3.


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