Nach Deutschland werden nun auch in Österreich LTE-Frequenzen versteigert. Die Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) hat erste Mobilfunk-Frequenzen im 2,6 GHz-Bereich, der sich besonders für die Versorgung von Ballungsgebieten eignet, ausgeschrieben.
Ausschreibung endet am 12. Juli 2010
Versteigert werden 14 gepaarte Frequenzblöcke à 5 MHz und zehn ungepaarte Frequenzblöcke zu ebenfalls 5 MHz. Die Ausschreibungsfrist endet am 12. Juli 2010. Danach beginnt das zweistufige Vergabeverfahren. Die Regulierungsbehörde erwartet dabei Einnahmen in Höhe von mindestens 7,4 Millionen Euro.
Klagen gegen Versteigerung erwartet
Ebenso wie in Deutschland wird auch in Österreich mit Klagen gegen die Frequenzversteigerung gerechnet, an der sich voraussichtlich der ORF, die Privatsender und die Kabelnetzbetreiber beteiligen werden. Zum Einen rechnet der Verband Österreichischer Privatsender mit massiven Störungen des Fernsehempfangs bis hin zum Totalausfall. Außerdem beanspruchen die Fernsehsender selbst einen Teil der “Digitalen Dividende” für den Ausbau des DVB-T, zum Beispiel für HD-Fernsehen.
Michael Beck
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