Die bisher größte Studie dieser Art, durchgeführt von der Weltgesundheitsorganisation WHO, hat keine Gesundsgefahr ausgehend von Mobiltelefonen bewiesen, schließt diese aber weiter nicht aus.
Geringere Gefahr durch Handys?
Mit einer Laufzeit von 10 Jahren (Start im Jahr 2000) und einer Teilnehmerzahl von etwa 13000 Personen gilt diese Umfrage als die Umfassendste Studie bislang. Dabei wurden jeweils etwa 2500 Menschen mit Meningiom und Gliom, den zwei am häuffigsten auftretenden Gehirntumoren befragt.
Die Aussagen aus den Interviews der kranken Teilnehmern wurden mit solchen der 7700 gesunden Kontrollpersonen aus 13 verschiedenen Ländern verglichen. Als Ergebnis lassen sich keine Anzeichen auf die Gefährlichkeit von Handys für Hirntumore konstatieren. Im untersuchten Zeitraum verringerte sich sogar die Gefahr von Tumoren leicht.
Entwicklung der Nutzungsgewohnheiten
Da sich seit Beginn der Studie die Nutzungsgewohnheiten der Handynutzer stark verändert habe, seien jedoch weitere Untersuchungen notwendig. Zum einen werden Mobiltelefone viel häufiger verwendet, zum anderen hat sich die Beliebheit von SMS stark vergrößert. Dazu sollen die heutigen Handys weniger Strahlen aussenden und die Nutzer sich z.B. durch Headsets ihnen weniger aussetzen.
Die Mobilfunkindustrie in Form von Michael Milligan, Generalsekretär des Mobile Manufacturers Forums sieht die Untersuchung als “eine weitere klare Bestätigung hinsichtlich der Sicherheit von Mobiltelefonen” an.
(Bild: einslive.de)
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Leander Huhn
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