Auch in Deutschland ein häufig diskutiertes Thema. In wie fern beeinflussen die elektromagnetischen Strahlen das menschliche Gehirn und haben sie Einfluss auf die Lernbereitschaft von Kindern bzw. beeinträchtigen diese sie sogar? Bis heute gibt es keine Antworten auf die Fragen.
Frankreich reagiert als Erstes
In Frankreich soll es von nun an Verboten sein Handys aus gesundheitlichen Gründen in der Schule zu benutzen. Einen entsprechenden Antrag darauf stellte der französische Senat. Diese beinhaltet unter anderem das Verbot für die Mobilfunktelefone in Kindergärten, in Grundschule und in der Mittelstufe. Außerdem sieht der Beschluss einen Paragrafen für die zielgerichtete Werbung für Kinder vor. Es soll untersagt werden Handy-Werbung zu veröffentlichen, deren Zielgruppe Kinder unter 14 Jahren sind.
Die Abgeordneten hoben hervor, in der Bevölkerung gebe es wachsende Sorge um mögliche negative Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit. Der Senat will auch Arbeitnehmer besser schützen, die täglich Mobiltelefone verwenden müssen – etwa durch obligatorische Freisprech-Einrichtungen. Diese sollen verhindern, dass das Gehirn den elektromagnetischen Strahlungen zu stark ausgesetzt ist. Die Gesetzesnovelle muss noch von der ersten Parlamentskammer, der Nationalversammlung, abgesegnet werden.
Ziehen andere EU-Länder nach?
In Deutschland herrscht ebenfalls eine ähnliche Situation. Hierzulande wurden bereits 2 Grundschulen geschlossen, die im direkten Einzugsgebiet einer großen Handyantenne lagen. Die Strahlung der Antenne soll die Kinder massiv in ihrer Aufnahmefähigkeit eingeschränkt haben.
Bleibt also abzuwarten ob Deutschland oder eventuell andere Staaten mit Frankreich gleich ziehen wollen.
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Jannis Prieschenk
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