Das Apple so viele iPads und iPhones verkaufen konnte hängt maßgeblich mit dem iTunes Store und dem App Store zusammen. Dieser steht allerdings in der Kritik nach Belieben zu zensieren und bestimmte Anbieter und vor allem Adobe Flash außen vor zu lassen. Nun hat das amerikanische Justizministerium Ermittlungen gegen das Unternehmen aufgenommen um dies zu überprüfen.
Die scharfe Kritik an Apple, das Internet-Format Flash von seinen mobilen Geräten zu verbannen ist nicht spurlos vorbeigezogen und hat vor kurzem dazu geführt, dass Prüfungen gegen Apple laufen. Der langen Debatte um Apples Macht im eigenen iTunes Store folgt nun, dass das Department of Justice in den USA verschiedene Medienunternehmen befragt, ob sie sich von Apples Marktposition eingeschränkt fühlen. Auch sollen die Firmen gefragt worden, sein, ob sie glauben, dass Apple seine Stellung auf dem Markt ausnutzt und bewusst Konkurrenten ausschließt, das berichtet die New York Times.
Parallel dazu laufen scheinbar schon seit längerer Zeit Ermittlungen die direkt auf den Musik-Shop von iTunes zielen. Amazon.com hatte sich laut Billboard Magazine darüber beschwert, dass Apple Labels dazu aufgefordert habe, nicht mit Amazons Music Store zusammenzuarbeiten und sogar jene bestraft, die trotzdem ihre Titel dort anboten.
Zuletzt ist da noch der Fall mit iAd, Apples eigenem Werbedienstleister im Internet. Gleich mehrer Behörden ermitteln hier laut Wall Street Journal, ob es rechtens ist, wie Apple die Kundendaten an Entwicklern vorbeiführt.
Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur
Björn Mohr
Jetzt kommentieren (0) Zur Diskussion im Forum: iPhone Forum
Kommentare zu Apple: Amerikanische Behörden ermitteln wegen Missbrauch der Marktposition