Die Wissenschaftler der Universität von Missouri haben eine Nuklearbatterie geschaffen, die um ein vielfaches länger hält als herkömmliche Akkus. Ähnliche Technologie wird bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt.
Seit Jahren verwenden Satelliten, Herzschrittmacher und andere Hightech-Geräte die leistungsfähigen Batterien. Nun ist es den Forschern gelungen, sie auf eine Größe zu minimieren, die es ermöglicht sie in Handys oder Notebooks einzubauen.
Der Akku, den die Spezialisten vorstellten hat gerade mal die Größe einer Cent-Münze, kann aber natürlich auch passend für Smartphones vergrößert werden. Eine 6-mal längere Laufzeit, sowie eine deutlich längere Lebensdauer wurden versprochen. Die Nuklearbatterien wären wesentlich teurer als bisherige Lithium-Ionenakkus, sollen sich aber durch die lange Laufzeit rentieren.
Nukleare Minikraftwerke sind ungefährlich
“Die Menschen hören ‘Kernkraft’ und denken gleich an etwas sehr gefährliches“, sagt Jae Kwon, assistierender Professor am Institut. “Nuklear-Stromquellen liefern aber schon seit Längerem sichere Energie für verschiedene Geräte wie Herzschrittmacher, oder Unterwasser-Systeme. Satelliten.”
Der Prozess ist in der Tat ein anderer als bei den großen Kernkraftwerken. Im Gegensatz zu denen löst die Batterie nämlich nicht eine gefährliche Kettenreaktion aus, sondern nutzt die natürlichen Zerfallprozesse der Isotope.
Tausende Jahre Strom ?
Diese Grundlagenforschung ist jedoch leider noch weit von marktreifen Produkten entfernt. Dennoch ist das Prinzip viel versprechend, so dass in einigen Jahren die Batterien viel älter werden könnten als der Nutzer selbst.
Björn Mohr
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