Einer der großen Vorteile des Google Betriebssystems Android ist, dass es sich so schnell entwickelt. Etwa drei Mal im Jahr kommt eine neue Version mit mehr Funktionen auf den Markt. Doch der CEO der Android-Sparte will dies ändern, um es vor allem den Entwicklern und Herstellern leichter zu machen.
Bislang drei Updates im Jahr
Sobald eine neue Version von Android erschienen ist, fordern Android-Nutzer von den Herstellern, dass dieses auf ihr Gerät übertragen wird. Die vergangenen Monate haben gezeigt, das es diesen aber nicht gelingt derart schnell die neue Software umzusetzen.
Ein Beispiel ist die Sony Ericsson Xperia X10-Reihe, welche zum Ende des Jahres ein Firmwareupdate auf 2.1 erhalten soll, bis dahin soll jedoch schon Android 3.0 verfügbar sein.
Mehr Features pro Update
In einem Interview mit Mercury News hat Andy Rubin, der Leiter von Android bei Google angekündigt, dass es zukünftig nur noch eine neue Version pro Jahr geben soll, wie es bei anderen Systemen üblich ist. Er sagte, dass die Innovation bei Android zu einem großen Teil durch Nutzer, Entwickler und Partner erfolgt. Um diese zu entlasten wird der Update-Zyklus ausgedehnt.

Google Android-CEO Andy Rubin (Bild: allaboutphones.nl)
Android-Entwicklung 2010
Zu Beginn des Jahres ist mit dem Google Nexus One Android 2.1 erschienen, welches nur wenige Verbesserungen zu 2.0 aufwies. Vor knapp zwei Wochen kam dann Android 2.2 “Froyo” und hat dem Nutzer unter anderem Tethering erlaubt, sowie deutlich mehr Performance geliefert. Direkt nach dem Erscheinen von 2.2 kamen bereits Gerüchte um 3.0 “Gingerbread” (“Lebkuchen”) auf, welches offenbar noch in diesem Jahr marktreif sein soll.
Björn Mohr
Jetzt kommentieren (0)
Kommentare zu Android: Google will nur noch ein Update pro Jahr