Die EU darf überhöhte Handytarife ins Ausland verbieten, entschied kürzlich der Europäische Gerichtshof. Damit werden zukünftige Auslandstarife weiter in einem angemessenem Preisrahmen stattfinden.
Günstige Preise per Gesetz
2007 beschloss die EU die Senkung der sogenannten Roaming-Gebühren, also der Gebühren für das Telefonieren aus dem Ausland. Mitte des letzten Jahres wurde diese Regelung verschärft. In der Folge genossen die Kunden außergewöhnlich günstige Gesprächspreise ins Ausland.
Gegen das Urteil reichten die vier europäischen Mobilfunkanbieter T-Mobile, Orange, Vodafone und Teléfonica O2 eine Klage ein. Mit dem am Dienstag veröffentlichten Urteil wurde diese Klage abgewiesen.
Weitere Reduzierung im Juli
Die Mobilfunkanbieter dürfen dank der Verordnung, die bis Juni 2012 gilt, aktuell nicht mehr als 43 Cent (ohne Mehrwertsteuer) für ausgehende Anrufe sowie nicht mehr als 19 Cent (ebenfalls Netto) für angenommene Anrufe verlangen. Im Juli werden diese Werte weiter auf 39 bzw. 15 Cent gesenkt.

Urlauber dürfen dank dem Urteil erleichtert aufatmen
Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur
Leander Huhn
Jetzt kommentieren (0) Zur Diskussion im Forum
Kommentare zu EU-Verbot von teuren Auslandstarifen rechtens