In den vergangenen Wochen waren Gerücht im Umlauf, dass die amerikanischen Behörden gegen den Apple-Konzern wegen unfairen Behandlungen gegenüber Entwicklern und der Konkurrenz ermitteln. Die Untersuchen betreffen unter anderem Apples Ausschluss von Adobe Flash auf seinen Geräten und wurden nun von der FTC bestätigt.
Die Federal Trade Commission (US-Handelsaufsicht) wird laut Wall Street Journal ein Verfahren gegen Apple aufnehmen, in dem geprüft werden soll, ob der Konzern seine monopolähnliche Marktposition missbraucht um Konkurrenten und Softwareentwickler auszubremsen. Offenbar wurden in letzter Zeit einige Unternehmen befragt, ob sie sich von Apple eingeschränkt oder bedrängt fühlten.
Adobe-Feindlichkeit weckt Kartellwächter
Apple war in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten und musst seine strikte Linie bei App Store und Adobe Flash immer wieder verteidigen. So behält sich CEO Steve Jobs weiterhin vor, das sein Unternehmen jede Applikation nach eigenen Maßregeln prüft und frei entscheidet, welche Apps es in den Store schaffen. Außerdem hatte Apple das verbreitete Flash-Format für Internetmedien komplett von seinen Geräten verbannt und damit vor allem Konkurrent Adobe ausgebremst.
Björn Mohr
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