Die Vodafonetochter moconta schaltet nun die SIM-Karten von Spreefone bis Ende der kommenden Woche ab, so hieß es in Pressemitteilungen. Welche Auswirkung hat das für die Bestandskunden?
Spreefone – Eine Nullrechung?
Aus Insiderkreisen heißt es, Spreefone sei eine Nullrechnung für moconta gewesen und grade jetzt wo mtdigital Pleite gemacht habe musste das Angebot von Spreefone nochmalig überdenkt werden. Mtditial war für den Vertrieb und das Marketing von Spreefone zuständig. Mocontas Aufgabenbereich beschränkte sich auf die eigentliche Mobilfunkleistung des Prepaid-Discounters.
Wechsel wird empfohlen
Seinen Bestandskunden empfiehlt Spreefone in seinem Kündigungschreiben einen Wechsel zum Anbieter allmobility, der ebenfalls zu moconta gehört. Das Startpaket ist dort für knapp 20 Euro erhältlich und beinhaltet sogar 15 Euro Startguthaben. Bei Rücksendung der momentanen Spreefone-SIM-Karte erhalten die „geschädigten“ Kunden eine weitere Pauschale von 10 Euro als Gutschrift oben drauf.
Bestehendes Restguthaben kann selbstverständlich zu allmobility mitgenommen werden, allerdings hat der Wechsel auch einen unverständlichen Haken. Die Mitnahme der Rufnummer ist aus „technischen Gründen“, so der moconta-Vorstand, nicht möglich.
Jannis Prieschenk
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