Dienstag, den 23.06.15 16:16

aus der Kategorie: Mobilfunk

Handy am Steuer: Auch im Ausland drohen hohe Strafen

© biker3 - Fotolia.comNicht nur hierzulande ist die Verwendung eines Mobiletelefons am Steuer eines Fahrzeugs verboten, auch in anderen EU-Ländern unterliegt der Blick auf Handy und Smartphone einem harten Bußgeldkatalog. Der Branchenverband BITKOM rät, auch im Urlaub auf die Sicherheit im Straßenverkehr zu achten und auf die Bedienung während der Fahrt zu verzichten.

Handy am Steuer: Teuer auch im Ausland

Hierzulande wird die Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer vergleichsweise freundlich bestraft. Während in Deutschland ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg drohen, erheben die Bußgeldkataloge der übrigen EU-Länder Strafzahlungen von bis zu 230 Euro.

Spitzenreiter der vom Branchenverband BITKOM veröffentlichten Erhebung sind die Niederlande mit einer Strafgebühr in Höhe von 230 Euro. Ähnlich teuer wird es in Spanien und Dänemark, in beiden Ländern werden die Vergehen mit 200 Euro oder mehr geahndet. In Schweden werden vergleichsweise günstige 170 Euro fällig, in Italien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Portugal zwischen 120 Euro und mehr als 160 Euro.

Im hinteren Bereich des Gebührenfeldes sind Griechenland mit 100 Euro und die Schweiz mit 95 Euro zu finden. Deutschland liegt mit 60 Euro auf dem drittletzten Platz. In Österreich und Polen ist die Nutzung eines Handys am Steuer am günstigsten, beide Länder verlangen um die 50 Euro.

Handy am Steuer: 3 Tipps zum sicheren Telefonieren

Um den zum Teil horrenden Strafen im Ausland zu entgehen, rät der Branchenverband dazu, auch im Urlaub auf Sicherheit zu setzen und einige Tipps zu beachten. Eine Handyhalterung im Cockpit ermöglicht nicht nur das ablenkungsarme Ablesen der Bildschirminhalte, etwa der Strecke im Navigationsvorgang, sondern verhindert auch, dass das Gerät bei einem Bremsvorgang zum unkontrollierten Geschoss in der Fahrerkabine wird.

Bitkom Handy am Steuer

Der Markt bietet darüber hinaus eine Reihe von Lösungen an, mit denen eine Freisprecheinrichtung per Plug and Play nachgerüstet werden kann. Verschiedene Modelle können beispielsweise an die Sonnenblende, anderen auf dem Armaturenbrett angebracht werden. Wurde das Mobiltelefon per Bluetooth verbunden, können Gespräche jederzeit mit wenigen Handgriffen angenommen werden und lenken weniger stark vom Verkehrsfluss ab.

Reisende, die ihre Hände immer sicher am Lenkrad halten wollen, können zudem die Sprachsteuerung nutzen, die zahlreiche Modelle von Haus aus mitbringen. Mit der Funktion lassen sich nicht nur Gespräche annehmen, sondern auch Emails und SMS diktieren oder eingehende Nachrichten vorlesen.

Als Faustregel gilt, dass das Telefon während der Fahrt nicht in die Hand genommen werden sollte. Zudem sollte der Blick nicht zu lange auf dem Display verweilen und stetig den Straßenverkehr im Auge behalten. Eine Fahrt dauert rechtlich so lange wie auch der Motor läuft. Wird dieser an einer Ampel oder im Stau abgestellt, greift das Verbot für Handys am Steuer nicht. Allerdings sollte das Telefon weggelegt werden, bevor der Motor wieder gestartet wird.


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