Das schwedisch-japanische Unternehmen Sony Ericsson teilte am Freitag mit, dass es im vergangenen Quartal ein Gewinn von 12 Millionen Euro erwirtschaften konnte. Im selben Quartal vergangenen Jahres hatte der Konzern einen Verlust von 213 Millionen Euro.
Gewinn trotz millionenschwerem Umbau
Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 hat Sony Ericsson 9 Millionen Euro weniger Gewinn verbuchen können, doch man muss beachten, dass der Konzern sich in einer Umbauphase befindet und deshalb Mehrkosten von rund 32 Millionen Euro hatte. Der Umsatz ist insgesamt ebenfalls um 25 Prozent, auf 1,8 Milliarden Euro gewachsen.
Vivaz und X10 sorgen für schwarze Zahlen
Den Gewinn schreibt der Konzern vor allem seinen neuen Top-Modellen, wie dem Sony Ericsson X10 zu. Diese stellen eine ernste Konkurrenz zu anderen Flaggschiffen, wie dem Apple iPhone dar. Die Zahl der Verkauften ist Geräte etwas gestiegen, von 10,5 Millionen im ersten, auf 11 Millionen Exemplare im zweiten Vierteljahr. Im zweiten Quartal 2009 waren es zwar mit 13,8 Millionen etwas mehr, jedoch ist der Durchschnittspreis für Sony Ericsson Geräte gestiegen.
Björn Mohr
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