Zumindest in den Umsatzzahlen von Konzern ist nichts von den Negativschlagzeilen rund um die Antenne des iPhone 4 zu spüren. Das vergangene Quartal wird mit einem Umsatz von 15,7 Milliarden US-Dollar wieder als Rekordquartal in Apples Geschichte eingehen.
“Phänomenales Quartal”
Von den 15,7 Milliarden US-Dollar Umsatz bleibt ein Netto-Gewinn von 3,25 Milliarden US-Dollar und 3,51 US-Dollar pro Aktie übrig – der Gewinnsprung entspricht einer Steigerung im Vorjahr von knapp 78 Prozent.
Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Steve Jobs, der Geschäftsführer des Konzerns aus Cupertino: “Es war ein phänomenales Quartal, welches unsere Erwartungen in allen Bereichen übertroffen hat.”
Marktstart des iPad und iPhone 4
Verantwortlich für das Rekordquartal sind natürlich vor allem die Starts des neuen iPad, der sich schon jetzt über 3 Millionen Mal verkauft hat sowie des neuen Apple-Handys, dem iPhone 4. Sein Marktstart bedeutete laut Steve Jobs – trotz des Rummels um die Empfangsprobleme – die “erfolgreichste Produkteinführung in der Firmengeschichte von Apple”.
Jedoch konnte auch das Geschäft mit den Computern, den Macintosh einen eindeutigen Zuwachs verzeichnen: Mit 3.470.000 Computer schnellte der Umsatz um 33 Prozent hoch. Der iPod-Verkauf ist währenddessen weiter auf dem absteigenden Ast: Es wurden 9 Prozent weniger Geräte abgesetzt.
Umsatz von 18 Millionen US-Dollar erwartet
Trotz des Problemkinds iPod und dem Rummel um das iPhone 4 ist man bei Apple optimistisch, dass das Wachstum weiter anhält: “Vorausschauend auf das vierte Geschäftsquartal 2010 erwarten wir einen Umsatz von 18 Milliarden [...] US-Dollar.” erklärte Peter Oppenheimer, der Finanzchef von Apple.
Leander Huhn
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