Der Zulieferer für namenhafte Elektronik- und Handyhersteller wie Apple oder Dell, Foxconn, machte in den vergangenen Wochen vor allem durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam (mehr lesen). Diese reißen auch jetzt nicht ab: Das taiwanesische Unternehmen musste nun ein Werk in Indien vorübergehend schließen, da 250 Mitarbeite plötzlich erkrankten.
Giftiges Pflanzenschutzmittel ist schuld
Foxconn teilte heute mit, dass vermutlich ein auf dem Firmengelände benutztes giftiges Pflanzenschutzmittel schuld an der plötzlichen Erkrankung von rund 250 Mitarbeitern des Unternehmens war. Kurzerhand beschloss die Führungsebene daraufhin, das Werk vorerst zu schließen.
Image-Schaden für Foxconn?
Bereits die Selbstmord-Serie im Unternehmen hatte für Schlagzeilen und negative Meinungen über den Konzern gesorgt. Experten vermuten nun zu Recht, dass die großen Hersteller wie Dell und Apple nun in Erwägung ziehen müssen, ob nicht der Zulieferer gewechselt wird. Ein herber Image-Kratzer bleibt aber mindestens für Foxconn zurück, da nun auch die örtlichen Behörden Ermittlungen einleiten wollen.
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Jannis Prieschenk
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