Wie der Branchenverband Bitkom bekannt gab, boomt das Geschäft mit Fernsehern mit integriertem Internet-Anschluss. Inzwischen wurden etwa 1,2 Millionen Geräte verkauft, der Marktanteil stieg seit dem Marktstart vor 16 Monaten auf riesige 36 Prozent.
Hybrid-Fernseher teurer
„Die Integration von Internet und TV ist einer der wichtigsten Trends in der Unterhaltungselektronik“, erklärt Vizepräsident der Bitkom, Achim Berg. Beeindruckende Beweise dafür sind die Statistiken: Allein im Juni wurden 158.000 Hybrid-Fernseher verkauft.
Das entspricht einem Umsatz von 167 Millionen Euro. Internetfähige Fernseher sind durchschnittlich deutlich teurer als Geräte ohne Internetschluss. Gemittelt kostet ein Hybrid-TV-Gerät mit 1060 Euro gut 300 Euro mehr als andere TV-Geräte.
Weiterhin große Nachfrage
Eine Umfrage, die von der Unternehmensberatung Deloitte und Bitkom durchgeführt wurde, ergab, das der Boom wohl noch anhalten wird. Der Umfrage zufolge wünschen sich nämlich knapp 46 Prozent der Deutschen einen Fernseher mit Internetzugang.
Hybrid-TV ermöglicht es seinen Nutzern durch die Verbindung mit dem World Wide Web, gestreamte Videos aus dem Internet auch auf dem Flachbildfernseher anzusehen. Außerdem können bestimmte Nachrichten und Informationen auch auf dem TV-Gerät begutachtet werden.
Leute mit einem Flachbildfernseher ohne Internetfähigkeit können nach Informationen der Bitkom ihr Gerät einfach nachrüsten. Möglich ist das durch eine hybride Set-Top-Box, benötigt wird dafür nur eine Breitband-Internet-Anschluss.

Die Verkaufszahlen der Internet-Fernseher steigen Monat für Monat
Leander Huhn
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