Wer einen Auslandsurlaub macht, kann leider nicht von den günstigen Inlandstarifen profitieren. Daher sollte man auf die Kosten achten, da insbesondere beim Surfen noch horrende Roamingkosten anfallen.
Telefonieren und SMS im Ausland
Die Netzbetreiber bieten Roaming-Sondertarife an, mit denen man Roamingkosten sparen kann. Dazu gehören unter anderem der Telekom Smart Traveller, das Vodafone Reiseversprechen, der E-Plus Reisevorteil Plus und der o2 My Europe Top. Allerdings sollte man die Konditionen genau prüfen, denn die Sondertarife sind nicht in jedem Fall günstiger als beispielsweise der EU-Standardtarif.
Man sollte sich grundsätzlich anrufen lassen. Das ist generell billiger als selber vom Handy telefonieren. Innerhalb der EU kosten eingehende Telefonate im EU-Standardtarif nur noch 17 Cent pro Minute bei sekundengenauer Abrechnung.
Am günstigsten ist weltweit die Kommunikation per SMS. Innerhalb der EU kostet dabei eine SMS nur 13 Cent, ansonsten in der Regel 39 Cent.
Noch günstiger fährt man in der Regel mit der Nutzung einer Prepaidkarte des Urlaubslandes.
Surfen im Ausland
Als einziger Roamingtarif empfehlenswert ist die Vodafone Websession (auch in der Variante Pro Sieben, Sat.1 und N24). 24 Stunden kosten in Europa 14,95 Euro und in Hongkong, Indien, Malaysia, Singapur, Südafrika und den USA 29,95 Euro. Das Inklusivvolumen beträgt 50 MB.
Ansonsten sollte man sich im Ausland einen Prepaid-Datentarif zulegen. In vielen Ländern kann der deutsche Surfstick verwendet werden, sofern dieser simlockfrei ist.
In der EU ist man vor einer bösen Überraschung beim Datenroaming geschützt, denn nach einer Rechnung von 59,50 Euro pro Kalendermonat wird die Internetverbindung standardmäßig gekappt. Die Sperre kann auf ausdrücklichen Kundenwunsch verändert oder auch ganz aufgehoben werden.
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Michael Beck
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