Freitag, den 13.08.10 08:13

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Laden ohne Kabel – Duracell myGrid im Test

Das neue Ladegerät von Duracell beseitigt den Kabelsalat auf dem Schreibtisch.  Mit dem schlanken myGrid lassen sich zahlreiche Smartphones und MP3-Player, darunter iPod und iPhone gleichzeitg aufladen. Dazu müssen die Geräte einfach nur auf die Induktions-Ladeplatte gelegt werden.

In vielen Haushalten herrscht Kabelchaos, wenn es um das Laden der verschiedenen Handys geht. Die myGrid ist eine übersichtliche und simple Lösung hierfür. Im Test zeigte sich, wie praktisch die kleine Platte wirklich ist und für wen sich die durchaus kostspielige Anschaffung lohnt.

Einfache Bedienung

Selten haben wir ein Gerät getestet, dass so einfach in der Handhabung war. Die beigefügte Anleitung erklärt in zwei Schritten, wie es funktioniert: Man steckt sein BlackBerry, Motorola, Nokia oder Apple-Smartphone in die entsprechende Power-Sleeve Hülle  oder an den passenden Power Clip-Adapter und legt es anschließend auf das spiegelnde myGrid. Bis zu vier Geräte lassen sich so gleichzeitig aufladen. Ebenso einfach ist die Technik, die dahinter steckt: Per Induktion wird der Strom ohne Kabel übertragen. Da die Oberfläche spannungsfrei ist, besteht keine Gefahr vor Stromschlägen! Selbst Flüssigekeiten können der Platte nichts anhaben.

Duracell myGrid mit Samsung Jét und iPod Nano

Die Aufladung erfolgt dabei etwa genauso schnell, wie mit den mitgelieferten Ladern der Herstellern. In unserem Test konnte das myGrid auch beim gleichzeitigen Laden von vier Geräten in Sachen Ladezeit überzeugen. Dabei haben wir keine spürbare Wärmentwicklung festgestellt. Sobald die Handys fertig geladen waren, ging das myGrid automatisch in den Ruhezustand, um ein Überladen der Geräte zu verhindern. Hier zeigt sich auch die umweltfreundliche Seite der Technologie, denn im Stand-By verbraucht es magere 0,4 W. Auch während des Ladevorgangs benötigte es weniger Strom als herkömmliche Aufladestationen.

Ab Oktober im Handel

Im Oktober kommt das Duracell myGrid für einen Preis von 79,99 Euro nach Deutschland. Hinzu kommen je 29,99 Euro pro Adapter, der für das Laden notwendig ist. In naher Zukunft sollen weitere Anschlüsse für  Modelle von LG, Sony Ericsson und Palm verfügbar sein. Außerdem plant Duracell Ladeadapter für die Controler von Spielekonsolen, wie Nintendo DS, Wii,  XBox und PlayStation.

Unser Fazit

Das Duracell myGrid ist mit seinem schlanken Design und dem edlen Look ein echter Hingucker und passendes Accesoire für Besitzer vieler Smartphones. Uns gefiel auch die einfache Handhabung, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit.

Bei einem Preis von über 100 Euro inklusive des notwendigen Adapters ist es aber einfach nicht für Jedermann gemacht. Es erfüllt zwar die Anforderungen einer modernen Ladestation, doch der praktische Nutzen kann unserer Ansicht nach nicht mit diesem Preis mithalten.


Björn Mohr

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1 Kommentar zu Laden ohne Kabel – Duracell myGrid im Test

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  1. Julia Bauer schrieb am 22.09.2010 um 12:22

    Ich bin total begeistert von dem Gerät!
    Nur sehr schade, dass es so teuer ist :/
    Gibt es da denn Chancen, dass es schnell billiger wird? Also evtl nach Weihnachten?
    Sonst hätte ich es mir auf jeden Fall gekauft.
    Hab auch 2 Handys und einen iPod und für sowas wäre das ja wirklich mehr als praktisch…
    Mein Verlangen nach dem Ding, wird nach dieser positiven Kritik nur noch größer.
    Kannte das MyGrid bisher auch nur aus diesem Video–> http://bit.ly/crsTK1
    Das ist übrigens wirklich schön gemacht! 😉

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