Freitag, den 21.04.17 11:15

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o2 bringt Self Organizing Network auf den Weg

o2 Self Organizing Network – Wie Telefónica bekannt gibt, arbeitet das gemeinsame Netz von o2 und E-Plus ab sofort als Self Organizing Network und ist in der Lage, sich eigenständig an veränderte lokale Gegebenheiten anzupassen.

o2 Self Organizing Network gestartet

„Mit dem Self Organizing Network (SON) hat Telefónica Deutschland eine innovative Technologie eingeführt, die das Mobilfunknetz des Unternehmens eigenständig, zeitnah und flexibel an veränderte lokale Gegebenheiten anpassen kann“, teilt der Netzbetreiber mit. Die Vorteile des sich selbstoptimierenden Netzes soll vor allem bei der Integration der Netze von O2 und E-Plus zum tragen kommen und das Nutzererlebnis der Kunden verbessern.

Den Angaben nach ist das Netz künftig in der Lage, Verkehrslasten im 2G-, 3G- und 4G-Netz dynamisch zu steuern und Überlastungen und Ausfälle zu regulieren. Die manuelle Steuerung durch Techniker entfällt, die jeweiligen Parameter werden automatisch und ohne Eingriff Dritter angepasst. Zu diesem Zweck werden Parameter im Netz regelmäßig erfasst, analysiert und optimiert und mit an die jeweiligen Gegebenheiten angepassten Anweisungen zurückgespielt.

o2 Netz optimiert sich selbst

„Bei der Implementierung von Self Organizing Networks ist Telefónica Deutschland einer der globalen Vorreiter“, erklärt Cayetano Carbajo Martin, Chief Technology Officer von Telefónica Deutschland. „Die Art und Weise, wie wir diese Technologie einsetzen, ist einzigartig. Sie erlaubt uns nicht nur die vollautomatische Optimierung, sondern auch eine vereinfachte Integration von neuen Mobilfunkanlagen. Mit der Software werden wir unser Netz noch besser optimieren und zu jeder Zeit automatisch und flexibel an den tatsächlichen Kundennutzen anpassen können.“

In einem ersten Schritt wurde das sogenannte Nachbarschaftsplanung und -pflege eingeführt, die es ermöglicht, benachbarte Mobilfunkstationen im UMTS-Netz zu optimieren. Ebenfalls bereits aktiv ist eine Lastverteilung im LTE-Netz, die bei drohenden Performance-Einbußen in einer Funkzelle eine automatische Verschiebung ins UMTS-Netz vornimmt. „Weitere Module, die Überlasten, Ausfälle oder Überreichweiten erkennen und beinahe in Echtzeit darauf reagieren können, sind in Planung“, heißt es.

o2 Netz soll besser werden

Das Self Organizing Network soll Telefónica bei der Integration der beiden Netze o2 und E-Plus helfen und kurzfristige Anpassungen im Netz schneller möglich machen. Das Netz soll dadurch nicht nur stabiler werden, sondern auch eine bessere Verfügbarkeit erreichen.

„Aufgrund der technischen Zusammenführung von zwei GSM-, zwei UMTS- und zwei LTE-Netzen existiert weltweit derzeit kein komplexeres Netzwerk als das der Telefónica Deutschland. Ein Grund, weshalb das Self Organizing Network einen integralen Bestandteil unserer Netzpflege darstellt. Diese innovative Technik gibt einen Einblick, wie Netze zukünftig funktionieren werden“, sagt Georg Große-Boes, Head of Radio Planning, der für die Einführung von SON verantwortlich ist.


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