Der englische Mobilfunkbetreiber Vodafone, der bekanntlicher Weise auch in Deutschland als zweit größter seiner Kategorie fungiert, wird sich aus China zurückziehen. Das Unternehmen kündigte an, seine Anteile am größten Mobilfunkunternehmen der Welt verkaufen zu wollen. Das sind immerhin fast 643 Millionen Aktien im Wert von 5,2 Milliarden Euro.
Versprechen an Aktionäre
Das in die Schulden abgerutschte Unternehmen von Vodafone ist seinen Aktionären mit Sicherheit einige Umwälzungen und Strategieveränderungen schuldig. Dazu gehört auch ein Rückzug aus Aktiengeschäften an denen nur eine Minderheit gehalten wird.
Gerade einmal 3,2 Prozent der Anteile von China Mobile, dem größten Mobilfunkanbieter der Welt, besitzt Vodafone und möchte diese Verkaufen. Im Klartext heißt das Einnahmen in Höhe von rund 5,2 Milliarden Euro mit dem Verkauf der 643 Millionen Aktien. Rund 70 Prozent dieser Summe sollen den Aktionären zugute kommen, der Rest dient der Schuldentilgung.
Weiteren Berichten zur Folge hat Vodafone auch in Betracht gezogen Anteile in Indien, den USA und Frankreich zu verkaufen.

Vodafone plant Rückzug aus China
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Jannis Prieschenk
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