Research In Motion, das Unternehmen hinter den Smartphones BlackBerrys gibt an, dass der eigene Online-Shop für Applikationen mittlweile über 10.000 verschiedene Anwendungen bereithält. Damit liegt BlackBerry jedoch weiterhin deutlich hinter der Konkurrenz.
App World 2.0 hinkt hinterher
Erst kürlich eröffnete RIM die zweite Generation seines App-Angebots, die App World 2.0. Von den dort angebotenen Apps sind laut einer Studie von Distimo im Mai rund ein Viertel kostenlos angeboten worden. Beinahe alle anderen Märkte, konnten prozentual mehr freie Apps aufweisen. Auch die Zahl von 10.000 Apps verblasst im Vergleich mit den rund 250.000 Applikationen des App Stores von Apple und den schätzungsweise 100.000 des Android Markets.
RIM kauft DataViz
Der kanadische Handyhersteller hat zudem in dieser Woche das Unternehmen DataViz zu einem Teil aufgekauft. Die Firma ist für die Handysoftware “Documents to Go” verantwortlich, mit der man auch vom Smartphones aus, auf seine Texte, Tabellen und Präsentationen zugreifen kann. BlackBerry Smartphones sind vor allem für Geschäftsleute konzipiert, da liegt es nahe das RIM Bürosoftware für seine Geräte benötigt. Neben dem eigenen E-Mail-Services investiert BlackBerry nun auch in mobile Office-Lösungen.
Documents to Go stand bislang auch auf anderen Plattformen, wie iOS oder Android zur Verfügung. Ob BlackBerry nun exklusiv die Software anbieten wird ist noch unklar. Beide Seiten schwiegen über die bei dem Deal geflossene Geldsumme.
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Björn Mohr
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