Am heutigen Freitag reichte Telefónica o2 Germany einen Antrag zur Genehmigung neuer Mobilfunk Terminierungsentgelte bei der Bundesnetzagentur ein. Ende November müssen die neuen Entgelte vorliegen, aufgrund einer besseren Planungssicherheit soll dies für mindestens 36 Monate geschehen.
Wie Markus Haas von der Telefónica o2 Germany sagte, seien diese “Entgelte ein wichtiger Faktor in der Investitionsplanung aller Mobilfunkunternehmen…. bei der Festlegung muss eine vernünftige Balance zwischen notwendigen Investitionen und den erzielbaren Einkünften gefunden werden.”
Investitionen werden benötigt, Entgelte gesenkt
Während Deutschland als Standort für die Aufrüstung der Breitbandnetze etwa 35 Euro an Investitionen benötigt, wurden die Terminierungsentgelte in den letzten Jahren fortlaufend gesenkt. o2 fordert daher die Bundesnetzagentur zu mehr industriepolitischer Weitsicht auf. Denn nur bei maßvollen Regulierungen haben die Unternehmen eigenen Spielraum, Investitionen vorzunehmen.
Faire Angebote für den Endkunden
o2 ist es wichtig, dem Endkunden faire Angebote zu unterbreiten, braucht dafür, wie alle Marktteilnehmer, eine solide wirtschaftliche Basis.
Mobilfunknetzbetreiber müssen ein Kostenmodell der Bundesnetzagentur nutzen, so dass Telefónica o2 Germany heute ein eigenes Kostenmodell als Haupteintrag und eine Berechnung des vorgegeben Modells als Nebeneintrag einreichte.
Ob dieser Entwurf von den Zuständigen akzeptiert wird ist mit Sicherheit noch nicht zu sagen. Wir werden Ihnen eine Entscheidung schnellstmöglich mitteilen.
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Daniela Kunath
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Kommentare zu o2 fordert Regulierung von Terminierungsentgelten