In den letzten Tagen und Wochen wurden verschiedene Möglichkeiten bezüglich der unterschiedlichen Hotline Rufnummern und derer Kosten in den Warteschleifen diskutiert. Mit dem Fazit, dass diese Warteschleifen nun kostenfrei sein müssen. Unabhängig davon, ob vom Festnetz oder Mobiltelefon angerufen wird.
Schwachstelle entdeckt
Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) gab dem Tagesspiegel gegenüber eine Schwachstelle dieser Lösung zu. Denn da Prepaid Kunden keine Rechnung erhalten, ließe es sich auch nicht feststellen, wie viel Zeit des Gespräches sie in der Schleife gewartet haben. Ergebnis wäre, dass diese Servicenummern von Prepaid Telefonen aus somit gar nicht mehr erreichbar wären.
Kosten würden vom Verbraucher getragen
Grützner sagte weiter, dass diese Reform “technisch unausgegoren” sei und “auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werde“. Zudem aber würde die erforderlich Systemumstellung Millionen kosten, was wiederum auf den Verbraucher umgelegt werden würde.
Wurden bislang die Anrufkosten vom Netzbetreiber errechnet, solle dies zukünftig vom Netzbetreiber des Angerufenen übernommen werden, so dass die Wartezeiten direkt extrahiert werden können.
Auch wenn diese Umstellung nicht einfach zu handhaben ist und zudem die Pläne auch noch nicht ausgereift sind, so geht der Bundesverband der Verbraucherzentrale dennoch davon aus, dass in den nächsten Monate eine adäquate Lösung gefunden worden ist. Eine für alle Beteiligten adäquate Lösung.

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Daniela Kunath
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