In seiner neuen Strategie zur IT-Strategie in Deutschland, hat das Bundeswirtschaftsministerium sich scheinbar zum Ziel gesetzt, den flächendeckenden Breitbandausbau voranzutreiben, sodass drei Viertel der deutschen Haushalte bis 2014 einen hochleistungsfähigen Anschluss von mehr als 1 MBit/s aufweisen können.
Hochleistungsfähige Netze
Nach eigenen Angaben liegt dem Handelsblatt die IT-Strategie des Wirtschaftsministeriums unter dem Titel “Deutschland Digital 2015″ vor, in dem die Pläne der Bundesregierung für den Informations- und Telekomnunikationssektor zusammengefasst sind. Darin soll auch das Vorhaben enthalten sein, den überwiegenden Teil der Haushalte in den nächsten vier Jahren Zugang mit einem schnellen Internetzugang mit bis zu 50 MBit/s zu versorgen. Dabei sollen auch die Provider in die Pflicht genommen werden. An dem Ausbau sollen möglichst viele verschiedene Anbieter beteiligt sein, so der Plan der Regierung.
Flächendeckend mindestens 1 MBit/s
Laut der Strategie der Bundesregierung zum Breitbandausbau von 2009, sollten schon zum Ende diesen Jahres drei Viertel der Bürger mit einem Anschluss von mindestens 1 MBit/s versorgt sein. Doch dieses Ziel musste nun bis Mitte 2011 aufgeschoben werden, dann sollen Breitbandzugänge flächendeckend verfügbar sein. Der Grund für die Verzögerung liegt offenbar an den hohen Kosten, die der Ausbau mit sich bringt.
Breitbandtechnologie von heute und morgen
Schnelles Internet kann über vier verschiedene Wege zum Kunden kommen. Die meisten Nutzer entscheiden sich für Internet über DSL, aber auch Kabelinternet ist sehr beliebt, da es derzeit die höchsten Geschwindigkeiten bietet. Eine Alternative zu den kabelgebundenen Lösungen ist Mobilfunk, doch dieses wird erst mit dem Start von LTE im kommenden Jahr konkurrenzfähig sein. Eine vergleichsweise sehr teure Lösung ist Internet via Satellit, dafür ist sie beinahe überall empfangbar.
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Björn Mohr
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