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Dienstag, den 02.11.10 07:24

aus der Kategorie: Blackberry, Blackberry Testberichte, Handy Testberichte, Handyhersteller

Das neue BlackBerry Torch 9800 im Test (Teil 1)

Der erste Slider von Research in Motion ist gleichzeitig das erste Gerät mit dem neuen Betriebssystem BlackBerry OS 6.0. Der Hersteller setzt dabei auf eine Kombination aus Touchscreen, QWERTZ-Tastatur und optischen Trackpad. Mobilfunk-Talk.de hatte die Möglichkeit, dass Torch einmal ausführlich unter die Lupe nehmen und zu prüfen, ob RIM der Mix aus Multimedia- und Businessphone gelungen ist. Dies ist der erste Teil unseres Testberichts.

Benutzerfreundlichkeit unter Beweis gestellt

In Sachen Bedienung macht dem Torch momenten so leicht keiner etwas vor. Die Kombination aus Touchscreen, optischem Trackpad und vollwertiger Tastatur ergänzt sich gegenseitig hervorragend. Der Bildschirm unterstützt auch Multitouch, sodass Zoomen mit zwei Fingern kein Problem ist. Wenn die Tastatur eingeklappt ist, dreht sich der Bildschirm blitzschnell und ohne aufwändige Animation ins Quer- oder Hochformat.

Wer schon vorher ein BlackBerry benutzt hat, wird sich auch in der neuen Version des Betriebssystems gut zurechtfinden. Die halbdurchsichtige Benutzeroberfläche wirkt modern und elegant. Sie bietet dem Nutzer die Möglichkeit, Apps nach Belieben anzuordnen und in Ordnern zu sortieren. Mit einer immer präsenten Suchfunktion können alle Apps gleichzeitig durchsucht werden.

Für Neulinge in der Welt der BlackBerrys gilt es allerdings einige Hürden zu überwinden. Die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten für Internetzugang, Sicherheit und E-Mail machen es Einsteigern nicht leicht. Außerdem verweigerten einige internetabhängige Apps zunächst ohne erkennbaren Grund den Dienst.

Multimediafunktionen können sich sehen lassen

BlackBerry Torch 9800

Anders als andere Hersteller setzt RIM nicht auf immer höhere Pixelzahlen, sondern zeigt was eine 5 Megapixel Kamera in einem Smartphone leisten kann. Die Videos erreichen mit VGA-Auflösung (640 mal 480 Pixel) eine gute Qualität, die jedoch nicht mit den HD-Videos von vergleichbaren Smartphones mithalten kann. Der Autofokus und die Gesichtserkennung sind technisch auf dem neuesten Stand und auch das eigebaute Blitzlicht überzeugt. Praktisch ist auch, dass der Blitz als Videolicht verwendet werden kann.

Allerdings vermissen wird beim Torch noch Einstellungsmöglichkeiten. Zwar gibt es eine kleine Auswahl von Aufnahmemodi für bestimmte Situationen, doch Parameter, wie Helligkeit, Weißabgleich und Ähnliches lassen sich nicht beeinflussen. Auch besondere Aufnahmefunktionen, wie automatischer Auslöser und Panoramabilder fehlen. Feautures die man eigentlich schon auf einem Mittelklasse-Gerät erwarten könnte.

Bei der Bildwiedergabe hat das Torch hingegen überzeugt. Sowohl auf dem Gerät gespeicherte Videos, als auch YouTube sind in hoher Qualität zu genießen. Dafür sorgt ein gut beleuchtetes Display mit 480 x 360 Pixel und einer Diagonale von 3,2 Zoll. Der interne Speicher von 4 GB bietet genug Platz für eine kleine Sammlung von Fotos, Videos und Musikstücken. Eine microSD-Karte mit weiteren 4 GB wird mitgeliefert. Der Musik-Player hat kaum für Überraschungen gesorgt. Mit den dem mitgelieferten Headset ist die Qualität akzeptabel, bei den integrierten Boxen hätten wir uns deutlich bessere Tiefen gewünscht.

Morgen wird dann der zweite Teil unseres ausführlichen Testberichts zum BlackBerry Torch 9800 folgen.

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Björn Mohr       Jetzt kommentieren (1)     Zur Diskussion im Forum: Blackbarry Forum

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