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Mittwoch, den 03.11.10 08:08

aus der Kategorie: Blackberry, Blackberry Testberichte, Handy Testberichte, Handyhersteller

BlackBerry Torch 9800 im Test (Teil 2)

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil unsere ausführlichen Testberichts zum neuen BlackBerry Torch 9800 (Teil 1 lesen). In diesem Bericht wenden wir uns unter anderem dem Internetzugang des Smartphones, sowie seiner Hardware-Ausstattung zu. Hat RIM es auch dieses Mal geschafft, ein echtes Business-Phone mit perfekter Anbindung an das mobile Internet zu präsentieren?

Nur mit Internet-Flat zu empfehlen

Erneut steht beim aktuellen BlackBerry die Vernetzung mit dem World Wide Web im Vordergrund. Selbst Anwendungen, die dies nicht auf den ersten Blick vermuten lassen, verbringen viel Zeit im Internet – dies auch im StandBy-Modus des Torch. Der interne, komplett neue Browser lässt nun zu, in mehreren Tabs gleichzeitig zu surfen, was von vielen Kunden sicherlich geschätzt wird. Er arbeitet unglaublich schnell und harkte an keiner Stelle. Seiten werden schnell und flüssig geladen, für Mobilfunk-Talk.de/News benötigte er mit WLAN weniger als zehn Sekunden.

Trotzdem funkt das BlackBerry Torch 9800 auch unbemerkt, wenn man den Internetzugang nicht manuell unterbricht. Deshalb ist eine mobile Internet-Flatrate zu diesem Gerät sehr empfehlenswert.

Metall und Plastik: Hardware ist gut abgestimmt

Wie bereits im ersten Teil erwähnt, konnte vor allem die Kombination aus Volltastatur, Trackpad und Touchscreen überzeugen (weiter lesen). Aber auch die weitere Ausstattung macht einen soliden Eindruck und lässt das Smartphone technisch ausgereift wirken. Mit seinen 161 Gramm ist das Torch sicherlich kein Leichtgewicht, trotzdem macht sich dies nicht störend bemerkbar, sondern verleiht dem Gerät die Attitude eines echten Business-Phone. Die Front besteht komplett aus kratzfestem Glas, während die Außenseiten von glänzendem Metall einrahmt werden. Auch die gummierte, rutschfeste Rückseite passt ins Design.

In dem Torch findet sich ein 624 MHz Prozessor und 512 MB RAM Arbeitsspeicher. Damit ist es anderen BlackBerrys, wie dem Bold 9700 sogar etwas überlegen. Zur Ausstattung gehört auch ein a-GPS-Modul, dass sich jedoch während des Test nicht aktivieren ließ. Die Akkulaufzeit von bis zu 350 Stunden im StandBy- und über fünf Stunden im Gesprächs-Modus können wir nicht bestätigen. Bei durchnschnittlicher Nutzung, macht der Akku nach zwei bis drei Tagen schlapp.

Teilweise Empfangs-Verluste

So ausgereift die Technik im Torch auch sein mag, in unserem Test hatte das Smartphone des Öfteren mit Empfangs-Verlusten zu kämpfen. In Gebieten perfekter Netzabdeckung fielen plötzlich die Sendebalken rapide oder zeigten teilweise gar keine Verbindung mehr an. Selbst ein GPRS-Signal war dann schwer wieder zu bekommen.

Fazit: BlackBerry Torch 9800 zeigt was RIM kann

Insgesamt fällt der Test des BlackBerry Torch 9800 recht positiv aus. Hier und da gibt es kleine Mängel, zum Beispiel bei der Benutzeroberfläche oder des Empfangs. Doch die leistungsstarke Kamera,  RIM’s EMail-Service Erfahrungen und der Hybrid aus einem echten Multimedia-Handy und einem modernen Business-Smartphone machen dies wieder wett. Wie man es von RIM kennt, ist das Gerät in sich schlüssig aufgebaut und nicht mit unwichtiger Neben-Software vollgestopft, wie es andere Smartphone-Hersteller zur Zeit handhaben.

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Jannis Prieschenk       Jetzt kommentieren (1)     Zur Diskussion im Forum: Blackbarry Forum

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1 Kommentar zu BlackBerry Torch 9800 im Test (Teil 2)

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