Jim Balsillie, seines Zeichens Co-CEO von RIM, teilte gestern morgen einige Neuigkeiten zum hauseigenen, kommenden Tablet-PC mit. Das PlayBook von RIM soll demnach wie bereits bekannt im ersten Quartal 2011 auf den amerikanischen Markt kommen. Neu dabei ist allerdings der veranschlagte Verkaufspreis von unter 500 Dollar.
Ab 2011 für unter 500 Dollar in USA
Im ersten Quartal 2011 soll das PlayBook, RIM’s erstes eigenes Tablet, in den Vereinigten Staaten auf den Markt kommen. Co-CEO Jim Balsillie teilte gestern nun mit, dass der Verkaufspreis bei konkurrenzfähigen 500 Dollar bzw. darunter liege. Auf europäische Verhältnisse transferiert hieße das, dass das PlayBook hierzulande dann für unter 380 Euro auf den Markt käme. Der angepeilte Verkaufsstart in Europa sowie Deutschland liegt in zweiten Quartal 2011.
7 Zoll-Touchscreen
Das Blackberry PlayBook besitzt ebenso wie das Galaxy Tab einen Touchscreen mit einer Größe von 7 Zoll, ist also im Vergleich zum 9 Zoll-Bildschirm des iPads eher klein. Der Touchscreen ist mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel hochauflösend.
Großes Manko des PlayBooks ist, das es zunächst keine Version mit UMTS, also mobilem Internet geben wird und man sich erstmal mit WLAN begnügen muss. Nach Aussagen des Unternehmens sollen später auch Modelle mit dem Mobilfunkstandard auf den Markt kommen.

Das Blackberry PlayBook kommt in schlichtem Schwarz
Videotelefonie dank Frontkamera
Ansonsten kann man über die Ausstattung aber keineswegs meckern. Im Gegensatz zum iPad besitzt das Blackberry Tablet nämlich zum Beispiel zwei Kameras. Während die Kamera an der Rückseite Fotos mit 5 Megapixel schießen, nimmt die Frontkamera Bilder mit 3 Megapixel auf. Videos können beide Kameras tatsächlich in High Definition (1080p) aufnehmen, die Vorderkamera ermöglicht somit Videotelefonie in höchster Qualität.
Angetrieben wird das PlayBook von einem 1 GHz Dualcore-Prozessor, der Arbeitsspeicher des Geräts ist 1 GB groß. Das Tablet besitzt sowohl einen (micro-)USB-, einen HDMI-Anschluss und kann mit einer Bluetooth-Schnittstelle aufwarten. Ein weiterer Vorteil zum iPad ist die Unterstützung von Flash, als weitere Standards beherrscht das Tablet Java und HTML5.
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Jannis Prieschenk
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