In Japan werden Jahr für Jahr die besten Ideen für Handymodelle der Zukunft gesammelt: Auf der Mobile Design Competition 2010 wurden dieses Mal zwei Kategorien unterschieden. Sowohl die realistischsten Handymodelle (Kategorie 1), als auch die idealistischsten Designes (Kategorie 2) wurden prämiert.
LG Fazzoletto gewinnt als realistisch
LG hatte sowohl mit dem LG Fazzoletto als auch mit zwei weiteren Modellen in der anderen Kategorie gleich drei Designes am Start.
Das Fazzoletto zeigt, was schon heute in Sachen Mobilfunk und Handy-Entwicklung möglich ist. Der Gewinner der Kategorie “realistische Design-Modelle” zeichnet sich durch sein enorm schlankes Auftreten aus. Mit einer Teiee von gerade einmal acht Millimetern besticht das Handy zudem auch noch durch eine ansprechende Gestaltung. Der Fairness halber sei noch erwähnt, dass knapp 50 Prozent der Tiefe überhaupt durch die Lederklappe verursacht werden, was bedeutet, das eigentlichen Handy ist noch schlanker.
Es soll so in jede Hemdtasche passen und richtet sich nach der äußeren Gestaltung vermutlich auch eher an besagte “Hemdträger”, sprich Business-Kunden im privaten Bereich.
LG Toccata: 3D-Bedienung im handlichen Format
Zwar nicht als Sieger prämiert, aber trotzdem sehr interessant ist das LG Toccata: Es verfügt über einen durchsichtigen Bildschirm, der allerdings mehr oder weniger aus Luft besteht. Das Handy besitzt einen drei-dimensionalen Rahmen, in dem der Nutzer dann hantieren kann. Damit sollen Bewegungen wie das “Aufnehmen” von Menü-Punkten oder Dateien und die spätere “Ablage” in einem anderen Ordner realisiert werden. Da es hierbei aber noch an der Umsetzung hapert ist diese Modell lediglich ein Richtungsweiser in die Zukunft, wohin es noch gehen kann.

LG Fazzoletto

LG Toccata
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Jannis Prieschenk
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