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Dienstag, den 04.01.11 06:56

aus der Kategorie: Prepaid Anbieter, Sonstige Discounter

Snoog Mobile: Bestandskunden erhielten Kündigung

Der im Oktober 2010 insolvent gegangene Prepaid-Discounter Snoog Mobile (Mobilfunk-Talk.de berichtete) ist nun endgültig Geschichte. Die verbliebenen Bestandskunden erhielten bereits im November 2010 eine Kündigung des Leistungserbringers Ensercom zum 31. Dezember 2010.

“Fortführung der Verträge nicht möglich”

In einer von einem ehemaligen Snoog Mobile Kunden im Snoog Mobile Forum veröffentlichten Erklärung sollten die Kunden, die offiziell zum virtuellen Netzbetreiber Ensercom gehörten, von Snoog Mobile übernommen werden. Dies ist nun durch die Insolvenz nicht mehr möglich.

Hier der Auszug des Kündigungsschreibens von Ensercom: …am 05.10.2010 wurde über unseren Geschäftspartner snoog-mobile GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet. Die snoog-mobile GmbH hatte ursprünglich geplant, in die zwischen Ihnen und uns geschlossenen Verträge einzusteigen, was nun nicht mehr erfolgen wird.

Wir sehen uns leider außer Stande, die geschlossenen Verträge fortzuführen und sind daher gezwungen, Ihren Mobilfunkvertrag mit der Kundenummer *** und der Rufnummer *** fristgerecht zum 31.12.2010 zu kündigen.

Für uns alles ist dieses eine sehr bedauerliche Entwicklung, wir haben viel Zeit, Mühe und Geld in die Entwicklung der snoog-mobile investiert, auch unsere letzten Rettungsversuche waren leider vergebens. Wir bitten Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Ihre Rufnummer werden wir zum 31.12.2010 deaktivieren. Selbstverständlich erhalten Sie zum 31.12.2010 eine Endabrechnung, und sollte sich noch ein Guthaben auf Ihren Konten befinden, werden wir diese selbstverständlich erstatten.

Mit freundlichen Grüssen

ensercom GmbH

Eile bei Rufnummernportierung

Wer seine bei Snoog Mobile erworbene Rufnummer behalten will, sollte sich schnell einen neuen Anbieter suchen. Es besteht zwar noch bis zu 30 Tage nach dem Kündigungstermin ein Recht auf Portierung der Rufnummer, allerdings sollte der Portierungsauftrag beim neuen Anbieter aus technischen Gründen spätestens zwei Wochen vorher gestellt worden sein. Eventuell muss außerdem noch eine separate Überweisung an Ensercom wegen anfallender Portierungsgebühren durchgeführt werden.

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Michael Beck       Jetzt kommentieren (0)               Zur Diskussion im Forum

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